001 Grotten Tausend-Buddha-Höhlen von Kumtura An beiden Ufern des Muzat-Flusses ziehen sich die Höhlen von Kumtura in unterschiedlicher Höhe entlang der Felswände. Das Holzskelett einer Statue in Höhle 20 wurde auf 413–571 datiert; zur Zeit Kaiser Zhaozongs der Tang ritzten chinesische Mönche noch Pilgerwünsche in die Arhat-Höhle; um die Wende vom neunten zum zehnten Jahrhundert traten im Höhlengebiet uigurische Stifter und mehrsprachige Inschriften auf. Bis 1906 waren manche Vorhallen und Höhlentore bereits mit der Felswand abgerutscht; zweiundzwanzig Jahre später kletterte Huang Wenbi mit einem Seil um die Hüfte in die Arhat-Höhle und schrieb flache Ritzungen wie „fünftes Jahr Dashun der Großen Tang“ und „Verehrung der Gebeine der Arhats“ Zeile für Zeile ab. Östliche Jin-Dynastie Ostufer des Weigan-Flusses, Stadt Kuqa, Regierungsbezirk Aksu, Autonomes Gebiet Xinjiang der Uiguren Tausend-Buddha-Höhlen von Kumtura · Kumtura-Grotten · Kumtula-Grotten
002 Architektur Kleine Wildganspagode Die Kleine Wildganspagode steht im Jianfu-Tempel in Xi'an. Sie wurde während der Jinglong-Ära der Tang-Dynastie mit Geldern von Palastfrauen errichtet und hatte ursprünglich fünfzehn Stockwerke. Laut dem Shaanxi Tongzhi (Provinzialgazetteer von Shaanxi) spaltete das Yimao-Erdbeben der Jiajing-Ära die Pagode entzwei, und das Guihai-Erdbeben fügte sie wieder zusammen. Während Wang Fuchens Rebellion spaltete sich die Pagode erneut und kehrte nach der Niederschlagung der Rebellion in ihren früheren Zustand zurück. Die Tempelgebäude wurden während der Jurchenischen Migration vollständig zerstört; nur die Ziegelpagode blieb stehen. Tang-Dynastie Xi'an, Provinz Shaanxi Kleine Wildganspagode · Jianfu-Tempel · Xi'an