Faxing-Tempel

Der Faxing-Tempel, früher Cilin- und Guangde-Tempel genannt, stand ursprünglich auf dem Berg Cilin im Kreis Changzi, Shanxi. Der tangzeitliche Bericht über die Steinpagode des Prinzen Hui von Zheng, Tempelberichte der Song- und Yuan-Zeit und Qing-Kreisgeschichten überliefern den Bau der Reliquienpagode, Erneuerungen der Hallen und Namensänderungen. 1958 veröffentlichte und 1962 aufgenommene Fotos zeigen Pagoden, Yuanjue-Halle, Dachtragwerk und farbige Plastiken vor der Verlegung.

Perioden
Tang-Dynastie
Regionen
Shanxi
Ort
Kreis Changzi, Changzhi, Provinz Shanxi, China
Steinerne Reliquienpagode des Faxing-Tempels, 1958 veröffentlicht
Steinerne Reliquienpagode des Faxing-Tempels, 1958 veröffentlicht

Einleitung

Der Überlieferung zufolge bestand auf dem Berg Cilin im Kreis Changzi, Shanxi, bereits unter den Nördlichen Wei ein buddhistischer Tempel. Dieser Cilin-Tempel war der Vorläufer des Faxing-Tempels. Während der tangzeitlichen Ära Zhenguan amtierte Li Yuanyi, Prinz Hui von Zheng und dreizehnter Sohn des Dynastiegründers Li Yuan, als Präfekt von Luzhou. Im Tempel ließ er eine steinerne Reliquienpagode für vom Hof gestiftete Reliquien und buddhistische Schriften errichten. Zwischen den beiden Mauerringen aus Sandstein verläuft ein Gang, auf dem sich die steinerne Kammer im Inneren umschreiten lässt. 673 ließ der am Bau beteiligte Mönch Hongman die Baugeschichte sowie Namen und Titel der zehn Söhne Li Yuanyis in Stein meißeln. Er fürchtete, dass sich künftig „Hügel und Täler verändern“ könnten[1].

773 stifteten der Buddhist Dong Xixuan und seine Familie einen Ständer für ein ewiges Licht zur Verehrung des Buddha. Das aus bläulichem Stein gemeißelte Lampengehäuse gleicht einem kleinen achteckigen Pavillon. Zwischen den Säulen sind Türen und Fenster dargestellt; darunter liegt ein lotusförmiger Sockel. Musiker und glückverheißende Tiere schmücken die Basis. Auf den kurzen Trennsäulen des Sockels stehen die Namen der Familie und das Baudatum[2].

In den Kriegen der Fünf Dynastien kam der Einsiedler Wang Jingchun aus Jinyang zum Bergtempel Cilin, um dort Zuflucht zu suchen und seinen Lebensabend zu verbringen. Die 945 unter den Späteren Jin errichtete Buddhahalle war der Vorgängerbau der späteren Yuanjue-Halle. Zu Beginn der Song-Zeit setzte der Mönch Ninghui den Tempel instand, und Wang Jingchun verfasste eine Tempelinschrift. Sein Sohn Wang Shu wurde auf dem Berg Cilin geboren. Nach seinem Eintritt in den Staatsdienst kaufte er Land und überließ es den Mönchen als dauerhaft bewirtschaftetes Tempelgut.

1027 kehrte Wang Shu als Präfekt von Luzhou in die Heimat zurück. In einem Gedicht beschrieb er die Landschaft seiner Kindheit, den verwilderten Garten und die Tempelstele mit ihrem lückenhaften Text. Im folgenden Jahr besuchte ihn Abt Faxin mit einem Abklatsch der von Wang Jingchun verfassten Inschrift. Die Worte des Vaters erinnerten Wang Shu an dessen Fürsorge; nun konnte er ihm keine Unterstützung mehr gewähren, da der Vater nicht mehr lebte. 1030 schrieb er Faxin, er habe beim Hof um die Verleihung eines purpurnen Mönchsgewands für ihn gebeten[3]. Drei Längen purpurner Seide und das kaiserliche Dokument lagen dem Brief bei: Ausdruck seiner Verbundenheit mit dem Vater und der Heimat.

1079 ließ Abt Shaorong Wang Shus Heimkehrgedicht auf einer Stele festhalten; Li Yan aus Gaoping meißelte die Schrift. Die Buddhahalle der Späteren Jin war inzwischen über 130 Jahre alt. Ihre Wände waren beschädigt, die Sparren geneigt. Shaorong sammelte Spenden und Arbeitskräfte, ließ den Altbau abtragen und eine neue Halle errichten. Sie besaß drei Joche, eine umlaufende Galerie sowie Säulen und Türen aus Stein. Nach der Fertigstellung bat er Wang Shus Sohn Wang Yirou schriftlich um einen Baubericht. Wang Yirou trug damals den Titel eines Direktakademikers des Longtu-Pavillons und leitete vorübergehend die Personalverwaltung[4]. Sein Großvater hatte im Bergtempel geweilt, sein Vater war dort geboren: Beim Lesen kamen ihm die Tränen. 1081 schrieb er die Baugeschichte nieder. Shaorong führte die Mönche morgens und abends beim Räuchern und Rezitieren an. Wang Yirou hoffte, dass Besucher durch den Klang der Schriften und den Anblick der Bilder ihre Neigung zu Streit und Täuschung zügeln würden.

1111 schuf der Bildhauer Feng Zongben Figuren für die Buddhahalle. Die Maler Chen Daorong und Lü Rong fassten sie farbig. Zu dieser Gruppe gehören die zwölf Bodhisattvas der Vollkommenen Erleuchtung im Inneren.

Im 13. Jahrhundert verließ Abt Tanke wegen Krieg und Hunger im Raum Zezhou und Luzhou den Tempel, um Nahrung zu suchen. Erst zehn Jahre später kehrte er zum Berg Cilin zurück. Die Anlage war verwildert und verfallen. Zusammen mit Tanxing und weiteren Mönchen beseitigte er Dornen und Unkraut, reparierte morsche und schiefe Gebäude, dichtete die Dächer ab, reinigte Figuren und Malereien und erneuerte die Umfassungsmauern. Ackerbau sicherte den Unterhalt. 1273 bat der fast achtzigjährige Tanke den Gelehrten Song Dao aus Changzi, die Geschichte und Wiederherstellung des Tempels niederzuschreiben. In Stein gehauen sollten diese Taten als „unvergängliche Überlieferung des Klosters“ fortbestehen. Tanke kannte drei Generationen der Familie Song; Song Dao kannte ihn seit seiner Kindheit und sagte zu. Er bezweifelte jedoch, dass eine Steininschrift Dauer verbürgen könne: Wenn die buddhistischen Schriften die Welt als Illusion und Entstehen und Vergehen als unbeständig bezeichneten, wie könne dann eine Stele ewig bestehen? Tanke bat ihn, diese Erörterung beiseitezulassen, und beharrte darauf: „Der Bericht muss geschrieben werden.“ Song Dao nahm auch das Gespräch in seinen Tempelbericht auf.

1519 wurden die Figuren der Haupthalle instand gesetzt. Auf einer hölzernen Stützleiste im Brustraum einer Vajra-Wächterfigur stehen die Worte „Vierzehntes Jahr Zhengde der Großen Ming“ und „Instandsetzung einer vollständigen Gruppe von Buddhafiguren in der Haupthalle des Faxing-Tempels auf dem Berg Cilin“. Genannt sind außerdem fünf Generationen einer Lehrer-Schüler-Linie von Mönchen sowie die Namen der Maler und Bildhauer[5].

Zwischen der Qing-Zeit und der Republik wurde das Äußere der Yuanjue-Halle verändert. Man entfernte die Konsolensysteme unter den Traufen und die umlaufende Galerie und ersetzte das Walm-Satteldach durch ein überhängendes Satteldach. Das songzeitliche Tragwerk im Inneren blieb erhalten[6].

Seit den 1970er Jahren führten ausgebeutete Kohleflöze unter dem alten Standort auf dem Berg Cilin zu Bodensenkungen. Hallenwände rissen, Holztragwerke verformten sich. Um Gebäude und Plastiken zu retten, beschlossen Shanxis Denkmalbehörden die Verlegung des gesamten Tempels auf den Berg Cuiyun. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 1984; die wesentlichen Verlegungsarbeiten waren im Herbst 1996 abgeschlossen. Das songzeitliche Haupttragwerk der Yuanjue-Halle blieb erhalten. Für die äußere Traufkonstruktion entwickelte das Shanxi-Institut für die Erhaltung historischer Architektur eine erschlossene Rekonstruktion anhand der Song-Reste, der Abhandlung über Baumethoden (Yingzao Fashi) und vergleichbarer zeitgenössischer Bauten der Region. In der verlegten Halle steht Shakyamuni an der Vorderseite des Altars, flankiert von Schülern, Bodhisattvas und Schutzgottheiten. An der Rückseite befindet sich Avalokiteshvara; die zwölf Bodhisattvas der Vollkommenen Erleuchtung sind ringsum angeordnet.

Historische Quellen

《Bericht über die Steinpagode des Prinzen Hui von Zheng》

大唐故赠司徒、荆州大都督、兖、安二州都督、郑、绛、潞三州剌史、上柱国郑惠王石记:

Steininschrift für den verstorbenen Prinzen Hui von Zheng der Großen Tang, postum zum Minister über das Volk und Großkommandanten von Jingzhou ernannt, Kommandant der Präfekturen Yan und An, Präfekt von Zheng, Jiang und Lu sowie Oberste Säule des Staates:

王讳字,陇西狄道人也。曾祖太祖景皇帝,祖元皇帝,父高祖太武皇帝,王即太武皇帝之第拾叁子,往任潞州日,于此山奉为先圣敬造石舍利塔壹所。下井有敕赐舍利骨终漆粒,造藏经三千卷。观夫大造远契,洪猷永贞,庶绩咸熙,彝伦式叙,莫不分茅土,建诸侯,延帝子于维藩,降天孙于伯牧者矣。伏惟大王通源圣泽,宠位皇华,松姿孤坚,玉气柔润,镇静方岳,声政洽闻,都督荆安,惟德是顺。出守绛、潞,非贤勿居,即何暮海沂之谣,不足俦其匹也。而乃洗心觉路,虔诚妙门,慈林山中,雕砻宝塔,智乘寺所,装饰真容,藻绘具周,庆赞将毕。洪满亲承教旨,躬奉绘言,以拙补勤,猥当检校。恐河海倾竭,陵谷变移,谨件先皇子孙,勒诸贞石。

Der Prinz, dessen persönlicher Name hier fehlt, stammte aus Didao in Longxi. Sein Urgroßvater war Kaiser Jing, der Große Ahnherr, sein Großvater Kaiser Yuan und sein Vater Kaiser Gaozu Taiwu. Er war der dreizehnte Sohn Taiwus. Während seiner Amtszeit in Luzhou ließ er auf diesem Berg ehrfürchtig eine steinerne Reliquienpagode zu Ehren des früheren Herrschers errichten. Im Schacht darunter lagen auf kaiserlichen Befehl verliehene Reliquienknochen, deren Zahl im überlieferten Wortlaut unklar ist, sowie dreitausend Schriftrollen des Kanons. Die große Schöpfung stimmt mit dem fernen Plan überein; die weite Ordnung bleibt beständig. Alle Werke gedeihen, die menschlichen Beziehungen werden geordnet. Land wird verteilt, Fürsten werden eingesetzt, Kaisersöhne bilden Stützen des Reiches, Nachkommen des Himmelssohnes regieren die Regionen. Eure Hoheit entspringt der heiligen Quelle, trägt kaiserliche Gunst und hohe Würde, ist fest wie eine einsame Kiefer und mild wie Jade. Ihr befriedet die Gebiete, und der Ruhm Eurer Regierung verbreitet sich. Als Kommandant von Jing und An folgt Ihr der Tugend; als Präfekt von Jiang und Lu bekleidet Ihr Ämter, die nur Würdigen zustehen. Selbst die Loblieder früherer Statthalter erreichen Euch nicht. Mit gereinigtem Herzen auf dem Weg des Erwachens und Hingabe an die wunderbare Lehre ließet Ihr auf dem Berg Cilin die kostbare Pagode bearbeiten und im Zhicheng-Tempel die heiligen Bilder schmücken. Die Malereien waren vollendet, die Weihe stand bevor. Hongman empfing Eure Weisungen persönlich und führte sie aus, ersetzte Ungeschick durch Fleiß und übernahm bescheiden die Aufsicht. Weil Flüsse und Meere versiegen und Hügel und Täler sich verändern könnten, führe ich die Nachkommen des früheren Kaisers sorgfältig auf und lasse sie in dauerhaften Stein meißeln.

嗣郑王郢州刺史璥,第二王子吕国公琛,第三王子乐平公圭,第四王子尚庸公琰,第五王子乐陵公囗,第六王子武安公琨,第七王子南海公璇,第八王子安德公琳,第九王子新平公璲,第十王子邵陵公珩,

Der nachfolgende Prinz von Zheng, Jing, Präfekt von Yingzhou; der zweite Sohn Chen, Herzog von Lü; der dritte Gui, Herzog von Leping; der vierte Yan, Herzog von Shangyong; der fünfte, Herzog von Leling, dessen Name fehlt; der sechste Kun, Herzog von Wu’an; der siebte Xuan, Herzog von Nanhai; der achte Lin, Herzog von Ande; der neunte Sui, Herzog von Xinping; der zehnte Heng, Herzog von Shaoling.

咸亨四年十月八日,检校功德僧洪满建。

Errichtet am achten Tag des zehnten Monats im vierten Jahr Xianheng (673) von Hongman, dem Mönch und Aufseher der verdienstvollen Arbeiten.

右郑惠王石塔记释洪满以王曾任潞州,为造石舍利塔一所,而自为之记。郑王元懿,新旧唐书有传。初授兖州刺史,在贞观七年,次历郑、潞二州剌史,在贞观十年。最后之绛州剌史,在总章中,而不见有安州刺史之官,则传略也。时称小郑王,亦曰郑惠王,以别于郑王亮云。元懿十子世系表吕国公下脱琛字,又脱第六王子武安公琨一人,新平郡公璲作遂,则史之误。而此记第五王子乐陵公下脱一字,据表则球字也。是传与表未尝不可互补矣。

Den vorstehenden Bericht über die Steinpagode des Prinzen Hui von Zheng verfasste der Mönch Hongman selbst, nachdem der frühere Luzhou-Präfekt die Reliquienpagode errichtet hatte. Li Yuanyi, Prinz von Zheng, besitzt Biografien im Alten und im Neuen Buch der Tang. Im siebten Jahr Zhenguan (633) erhielt er erstmals das Amt des Präfekten von Yanzhou; im zehnten Jahr (636) folgten Zhengzhou und Luzhou. Seine letzte Präfektur Jiangzhou fällt in die Ära Zongzhang. Das Amt in Anzhou fehlt in den Biografien, die somit verkürzt sind. Man nannte ihn den Jüngeren Prinzen von Zheng oder Prinzen Hui von Zheng, zur Unterscheidung von Li Liang, Prinz von Zheng. Die Genealogie seiner zehn Söhne lässt unter dem Herzog von Lü den Namen Chen und den sechsten Sohn Kun, Herzog von Wu’an, ganz aus; den Namen Sui, Herzog von Xinping, schreibt sie mit einem anderen Zeichen. Dies sind Fehler des Geschichtswerks. Hier fehlt wiederum nach dem Titel des fünften Sohnes, Herzog von Leling, ein Zeichen: Die Tabelle nennt Qiu. Biografie und Genealogie können sich also gegenseitig ergänzen.

《山右石刻丛编》 (Sammlung der Steininschriften von Shanxi), Band 4, „Bericht über die Steinpagode des Prinzen Hui von Zheng“, Hu Pinzhi, Qing-Dynastie

《Faxing-Tempel》

法兴寺旧名慈林寺,在县东南三十里,则慈林山之佛院也。魏神鼎元年建。唐郑惠王元懿为潞州刺史时,建石塔,藏舍利二十一粒,及藏经千卷,释洪满为撰碑。至宋元丰四年重修,王益柔为之记。

Der Faxing-Tempel, früher Cilin-Tempel genannt, liegt dreißig li südöstlich des Kreissitzes und ist das buddhistische Kloster des Berges Cilin. Er wurde im ersten Jahr der im Text so genannten Wei-Ära Shending gegründet. Als Li Yuanyi, tangzeitlicher Prinz Hui von Zheng, Präfekt von Luzhou war, ließ er eine Steinpagode errichten und darin einundzwanzig Reliquienkörner sowie tausend Schriftrollen verwahren; Mönch Hongman schrieb die Inschrift. Im vierten Jahr Yuanfeng der Song (1081) wurde der Tempel erneuert; Wang Yirou verfasste den Bericht.

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 13, „Faxing-Tempel“, zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

《Bericht über die Erneuerung der Mönchshalle des Faxing-Tempels auf dem Berg Cilin》

一林山法兴寺重修僧堂记并序,僧惠陌述,并书。

Bericht mit Vorwort zur Erneuerung der Mönchshalle des Faxing-Tempels auf dem hier als „Yilin“ gedruckten Berg; verfasst und geschrieben von dem im überlieferten Text als „Huimo“ bezeichneten Mönch.

粤维天元地像,圣之阶也。上栋下宇,道之基也,故能立。三朝于妙躅,显无事以崇贞。既而教拯编言,故得僧严丽境者,岂非福圣乎?邦有此寺者,故唐郑惠王之所再□也。王乃亲临福景,仰奉徽交,安塔藏贞,广崇佛事,洗尘边于定水,长解脱于慈林1此因历星华,圣摽遐泯。今乃厥有当寺山主僧所谓净持惑律,寒洁冰霜,夙蕴香风,□□筠竹。群方仰侍,遐迩潜皈,结乡党之缘,备云堂之址。并乃星楣映像,月拱吞鲸,玉梵凝烟,琼檐夺暑。即于咸平二年九月二十八日,崇斋庆赞毕。都维那邑众郭赟等,是曰恭心息虑,仰志口瘦,俯信容颜,潜资圣影。所冀国圆弥茂,府郡昭舒。圣日同佛高悬,皇风与慧风永扇。

Der Ursprung des Himmels und die Gestalten der Erde bilden die Stufen zur Heiligkeit; Balken oben und Schutz darunter bilden die Grundlage des Weges, sodass er bestehen kann. Die überlieferte Einleitung spricht von drei Höfen, wunderbaren Spuren, friedlicher Regierung und Rettung durch die Lehre; mehrere Wendungen sind unklar. Ist die Pracht dieser Klosterlandschaft nicht der Segen der Heiligen? Diesen Tempel unserer Region erneuerte [fehlendes Zeichen] der verstorbene Tang-Prinz Hui von Zheng. Er besuchte die gesegnete Stätte persönlich, ehrte die erhabene Lehre, errichtete die Pagode für heilige Schätze und förderte buddhistische Werke. Er wusch den Staub im Wasser der Sammlung ab und nährte Befreiung in Cilin [im Ausgangstext steht hier die Ziffer „1“]. Die Jahre vergingen, die heiligen Vorbilder schwanden. Jetzt bewahrt der leitende Mönch reine Regeln, makellos wie Eis und Reif, seit langem von duftender Tugend erfüllt, [zwei Zeichen fehlen] wie Bambus. Menschen von überall verehren ihn; nahe und ferne wenden sich im Stillen der Lehre zu. Er vereinte die Nachbarschaft und bereitete den Bauplatz der Mönchshalle. Sternengleiche Türbalken spiegelten die Bilder, mondgleiche Konsolen überspannten weite Räume, Räucherwerk verdichtete sich unter kostbaren Dächern, prächtige Traufen wehrten die Hitze ab. Am achtundzwanzigsten Tag des neunten Monats im zweiten Jahr Xianping (999) waren Weihemahl und Einweihung vollendet. Guo Yun und die leitenden Mitglieder der Laiengemeinschaft handelten mit ehrfürchtigem Herzen und ruhigen Gedanken; einige Wörter ihrer Andachtsbeschreibung sind unklar. Sie hofften auf das Gedeihen des Reiches und Ruhe in den Präfekturen, auf die heilige Sonne neben dem Buddha und den ewigen Wind kaiserlicher Tugend neben dem Wind der Weisheit.

乃述词曰:道广灵踪,凝用理性。寒谷生风,云堂集圣。身润慈舟,心悬净镜。厥搆殊因,位摽明证。开慈上善,利乐全身。口崇云室显,是为泄。悟帛无坚,观缘绝尘。陵谷迁变,刊名常真。

Das Gedicht lautet: Der Weg verbreitet heilige Spuren; in Sammlung pflegen wir das Wesen. Im kalten Tal entsteht Wind, in der Wolkenhalle sammeln sich Heilige. Der Körper wird vom Boot des Mitgefühls getragen; das Herz hält einen reinen Spiegel. Dieser besondere Bau bezeugt seine Ursache. Mitgefühl und höchste Güte bringen dem ganzen Wesen Nutzen und Freude. Die Zeile über die Wolkenkammer ist teilweise unklar. Erkenne die Unbeständigkeit des Tuchs; betrachte die Bedingungen und löse dich vom Staub. Hügel und Täler wandeln sich, die gemeißelten Namen bleiben wahr.

都维那邑人郭赟、花进、宋赟、郭琛、宋贞、宋澄、尚座僧善兴、绍讷院主僧法郎,山主僧崇达。

Leitende Laien: Guo Yun, Hua Jin, Song Yun, Guo Chen, Song Zhen und Song Cheng; Obermönch Shanxing; Abt Falang des Shaone-Hofes; leitender Bergmönch Chongda.

大宋咸平二年,岁次己亥九月庚辰朔二十八日丁未。

Große Song, zweites Jahr Xianping, zyklisches Jahr jihai: Der neunte Monat begann an gengchen, sein achtundzwanzigster Tag war dingwei (999).

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 7, „Bericht über die Erneuerung der Mönchshalle des Faxing-Tempels auf dem Berg Cilin“, Text des Mönchs Huiyong, 999, Song-Dynastie; zusammengestellt von Yu Qian, Qing-Dynastie

《Bericht über die Halle der verdienten Männer im Bergtempel Cilin, Kreis Changzi, Luzhou》

长子治境,地势夷衍,南有慈林,实襟冯之镇,与紫云山连麓对峙,归然在乎其右。周览形势,不甚壮观,粗有可探。孤峰峭拔,林壑邃幽,其踞地掘起,则骧首偃蹇,其分势掩抱,则交臂拱揖。樵竖纪其胜槩。麻衣目为福地,秀气所钟,挺生贤哲。

Das Gebiet von Changzi ist weit und eben. Südlich bildet der Berg Cilin eine schützende Barriere; seine Ausläufer verbinden sich mit dem Berg Ziyun, dem er rechts gegenübersteht. Insgesamt ist die Landschaft nicht überwältigend großartig, doch lohnt sie die Erkundung. Ein einzelner Gipfel steigt steil auf, Wälder und Täler sind tief und still. Wo er aus der Erde emporragt, hebt er stolz den Kopf; wo die Hänge den Raum umschließen, scheint er die Arme zum Gruß zu falten. Holzsammler erzählen von seiner Schönheit; der Hanfgewandete nannte ihn eine gesegnete Stätte. Die dort gesammelte feine Kraft brachte Weise und Würdige hervor.

有宋名臣,曰文康公,实生其问。自公童稚时,秀颖不凡,及长,文章深醇,蔚为儒宗。践更胙什,及登台辅,佐佑仁宗,勋在王室。㛎公之父,来自晋阳,五季兵乱,卜幽避地,遂隐居山寺,为终焉之计。逮文康衣锦,追念遗迹,忾然兴怀,买地施僧,永充常业,恋恋于□梓之情。自天圣二年迄今凡一百余年。

Der berühmte Song-Minister, Herr Wenkang, wurde hier geboren. Als Kind zeigte er außergewöhnliche Begabung; erwachsen schrieb er tiefgründig und gehaltvoll und wurde ein führender konfuzianischer Gelehrter. Die Formulierung über seine Ämterfolge ist unklar; er stieg zum obersten Minister auf, unterstützte Renzong und erwarb Verdienste für das Herrscherhaus. Sein Vater kam während der Kriege der Fünf Dynastien aus Jinyang, suchte Abgeschiedenheit vor den Wirren und zog in den Bergtempel, um hier sein Leben zu beschließen. Als Wenkang ehrenvoll zurückkehrte, gedachte er bewegt der väterlichen Spuren, kaufte Land für die Mönche als dauerhafte Stiftung und hing an seiner Heimat [ein Zeichen fehlt]. Seit dem zweiten Jahr Tiansheng (1024) sind nun über hundert Jahre vergangen.

寺僧耕植自养,可度岁脑口饱口口私自念言:我大雄世尊,尚有乞食之劳。今我比丘食指稍众,所仰哺者,岁有仓箱之望。此大檀越所赐,其利无穷。相与讽呗作礼,荐以冥福。

Die Mönche ernähren sich durch Ackerbau. Die Zeile über den Jahresunterhalt enthält unklare und fehlende Wörter. Sie bedenken: „Selbst unser großer Weltverehrter musste Nahrung erbetteln. Unsere Mönchsgemeinschaft ist nun zahlreicher; doch können wir jedes Jahr auf gefüllte Speicher hoffen. Dies verdanken wir dem großen Stifter, dessen Gabe unbegrenzten Nutzen bringt.“ Gemeinsam rezitieren sie und verneigen sich, um ihm Wohlergehen im unsichtbaren Bereich zu widmen.

旧有祠堂,绘像王氏,自隐士而下至不疑,凡五人。隐士讳景纯,字太朴,赠太子太师,文康公名犯庙讳,字晦叔。长士讳𪾊恭,官至司农少卿,赠特进。次子讳益柔,官至龙图阁直学士。特进子讳慎言,字不疑,官至中散大夫,居洛社,为九老。又有孙尚书冲升伯,及其孙永曼叔,亦居其巾。本阳翟人,俱以文章擅名。初升伯为本路漕使,继守是邦,以谓慈林山地产巨贤,博节来游,赋诗作记,称述凤美。曼叔帅并门,亲题榜额,屡贻竿牍,严护仪像。

Früher gab es einen Schrein mit Bildern von fünf Angehörigen der Familie Wang, vom Einsiedler bis Buyi. Der Einsiedler hieß Jingchun, mit Beinamen Taipu; postum erhielt er den Titel Großpräzeptor des Kronprinzen. Wenkangs persönlicher Name fällt unter ein kaiserliches Namenstabu; sein Beiname war Huishu. Der älteste Sohn, dessen gedruckter Name ein ungewöhnliches Zeichen vor Gong enthält, wurde stellvertretender Landwirtschaftsminister und postum „Besonders Befördert“ geehrt. Der zweite Sohn Yirou wurde Direktakademiker des Longtu-Pavillons. Der Sohn des älteren, Shenyan, Beiname Buyi, wurde Großmeister der Palastmuße, lebte im Luoyang-Kreis und gehörte zu dessen Neun Alten. Auch Minister Sun Chong, Beiname Shengbo, und sein Enkel Sun Yong, Beiname Manshu, waren dargestellt. Beide stammten aus Yangdi und waren berühmte Schriftsteller. Shengbo war zunächst Transportkommissar dieses Bezirks und dann Präfekt hier. Weil der Berg Cilin einen großen Würdigen hervorgebracht hatte, besuchte er ihn in seiner freien Zeit, schrieb Gedichte und einen Bericht und pries seine Schönheit. Als Manshu Bingzhou leitete, schrieb er eigenhändig die Tafel des Schreins, sandte wiederholt Briefe und schützte die Porträts.

客有居士,面山而居,慕林泉之乐,因以为号。逍遥神刹,徘徊祠宇。主僧告居士曰:某甲自幼出家,受檀越供养,为粥饭僧,德公之赐,铭感于心,惧有遗忘,或书题漫灭,来者不知。愿居士记其本未,刻之坚珉,以告夫后之人,以祢子之下,忘本也。

Ein Laienanhänger lebte dem Berg gegenüber. Aus Liebe zu Wäldern und Quellen wählte er daraus seinen Beinamen. Er wanderte durch das heilige Kloster und verweilte beim Schrein. Der leitende Mönch sagte: „Ich trat als Kind in den Orden ein und lebe von den Gaben der Stifter, ein Mönch, der ihre täglichen Mahlzeiten empfängt. Die Güte des Herrn ist mir ins Herz geschrieben; ich fürchte jedoch, dass sie vergessen wird oder die Schrift verblasst und spätere Besucher nichts mehr wissen. Bitte zeichnet die Geschichte von Anfang bis Ende auf und lasst sie in beständigen Stein meißeln, um die Nachkommenden zu unterrichten.“ Der Schlusssatz über Nachfahren und das Vergessen der Wurzeln ist beschädigt überliefert.

居士曰:汝谈空之流乎?有形者终坏,有象者终灭。祠有象也,祠存则思其人,既隳则已。石有形也,石存则规其石,既勒则已。惟有德者感八也深,而其传无所终穷,又奚待于鄙文哉?虽然,无字碑寓意于无书,或谓无字安用碑,亦太高之论。夫有有则有无无有。则亦无无。有之则其利而无之亦其用石者,其有也。记以文者,盖托其所无耳。惠人之恩德,因垂不朽,又其所托耳。佛子知恩,以记报恩,口口情之所喜也,遂因以书。藤林居士张口记。

Der Laie erwiderte: „Gehört Ihr nicht zu denen, die Leerheit lehren? Alles Geformte zerfällt zuletzt, jedes Bild vergeht. Der Schrein enthält Bilder: Solange er steht, erinnert man sich an die Menschen; ist er verfallen, endet das. Stein besitzt Form: Solange er besteht, betrachtet man ihn; die folgende Wendung über sein Ende ist unklar. Doch tugendhafte Menschen bewegen andere tief, und ihre Überlieferung endet nicht. Wozu braucht es meine geringe Schrift? Eine unbeschriftete Stele vertraut ihren Sinn dem Fehlen von Schrift an. Manche fragen, wozu eine wortlose Stele diene; auch das ist eine allzu hochfliegende Auffassung. Die überlieferte Erörterung von Sein und Nichtsein ist unklar. Der Stein ist etwas Vorhandenes; Worte darauf zeichnen anvertraute Abwesenheit auf. Die Güte des Wohltäters wird so unvergänglich weitergegeben, auch sie ist dem Stein anvertraut. Ein Buddhist kennt Dankbarkeit und erwidert sie durch einen Bericht; [fehlende Wörter] das ist eine erfreuliche Empfindung.“ So schrieb ich es nieder. Aufgezeichnet vom Laienanhänger von Tenglin, Zhang [Name unvollständig].

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 7, „Bericht über die Halle der verdienten Männer im Bergtempel Cilin, Kreis Changzi, Luzhou“, zusammengestellt von Yu Qian, Qing-Dynastie

《Bericht über die neu errichtete Buddhahalle des Faxing-Tempels》

潞郡上与天党,号天下之脊,而慈林挟右壶口,居太行之肩,陟其峻绝莽苍杳霭之间,可以南望山川,北顾汾、浍。其崇山峻岭,穹谷大畎,草木茂密,云霞万状,轩豁叫窱,气象熊熊,乃一山之秘奥,而天下之形胜也。佛寺经始于后魏之神鼎,易新于唐之咸亨,厥后或兴,或废或葺,浸以颓陀。逮皇朝建隆之初,有僧曰凝诲,缔搆复完,家,太师令君尝为之碑镕。天圣中,释法信与麻衣从深又辟其基,敞三门于其前,给事中孙公冲刻其辞于石。今继主其事者曰绍荣,以佛殿始作于晋开运二年,距今一百三十余载,垣穿城夷,榱桷倾北,于是募檀施,鸠力役,发于至诚,心身信向,崇坛广宇,撤旧谋新,经之营之,成于不日。

Das Gebiet Lu wird mit Shangdang verbunden und gilt als Rückgrat des Reiches. Cilin liegt neben Hukou auf der Schulter des Taihang-Gebirges. Wer seine steilen, nebligen Höhen besteigt, blickt südlich über Berge und Flüsse und nördlich zu Fen und Hui. Hohe Grate, tiefe Täler, dichte Pflanzen, vielgestaltige Wolken, weite Aussichten und verborgene Schluchten machen den Berg zu einem geheimen Wunder und einer hervorragenden Landschaft. Der Tempel begann in der im Text so genannten Ära Shending der Späteren Wei und wurde unter den Tang in Xianheng erneuert. Später wechselten Aufstieg, Verfall und Reparaturen; allmählich wurde er baufällig. Zu Beginn der Ära Jianlong unserer Dynastie stellte der Mönch Ninghui die Gebäude wieder her. Mein als Großpräzeptor geehrter Vorfahr schrieb einst seine Stele. In Tiansheng erweiterten Mönch Faxin und der Hanfgewandete Congshen nochmals das Gelände und öffneten vorne ein dreiteiliges Tor. Sun Chong, kaiserlicher Begleiter, ließ seinen Text in Stein meißeln. Jetzt führt Shaorong die Arbeit fort. Die Buddhahalle entstand im zweiten Jahr Kaiyun der Jin (945), vor mehr als 130 Jahren; Wände waren durchbrochen, Sparren geneigt. Deshalb sammelte er Stiftergaben und Arbeitskräfte. Aus aufrichtiger Hingabe vergrößerte er Plattform und Gebäude, trug das Alte ab und plante das Neue. Sorgfältig organisiert, war der Bau bald vollendet.

其为殿三楹,周以廓腰,袭珉以为柱,伐石以为扉,高广壮严,可以为他屋冠。备像设之庄严,穷绘景之精妙。率其徒朝夕焚香赏呗,发其书而诵习之,使来者闻声而悟,睹相而信,革斗怒鄙悖之心,而向于和顺,消欺诞险害之虑而趋于夷易。外则渐摩于上之仁义教化,而恐畏于礼法刑典,俾之暗然日迁善远罪,论有厚元元之性,辅宴宴之化。由是而言,则兴废系乎其时,而得失存乎其人矣。荣师生而朴愿,幼袭佛服,其见闻董修,未始不仿依于其教,游泳于其业,顾世俗贪冒没溺者,宜不一动其心。且其诚悫得乡闾欣慕,以能就其所愿,则其精进智识,可以副予向所陈为不疑矣。殿既成,使以书来请记。予以大父尝所游息,先子诞育之地也,阅其书,不知涕泗之横集,自托不腐,实素愿焉。

Die Halle besitzt drei Joche und eine umlaufende Galerie, Säulen aus poliertem Stein und Türen aus behauenem Stein. Hoch, geräumig und feierlich überragt sie die anderen Bauten. Die heiligen Bilder sind vollständig ausgestattet, die Malereien aufs Feinste ausgeführt. Er führt die Schüler morgens und abends zu Räucherwerk und Gesang und öffnet die Schriften zum Lernen und Rezitieren. Mögen Besucher beim Hören erwachen und beim Anblick glauben, Zorn und grobe Auflehnung in Harmonie verwandeln, Täuschung und Bosheit gegen Offenheit eintauschen. Außerhalb mögen sie unter der Güte des Herrschers und der Zucht von Ritual, Gesetz und Strafe unmerklich täglich dem Guten näherkommen und die Schuld meiden, den Charakter des Volkes stärken und friedliche Herrschaft unterstützen. Aufstieg und Verfall hängen also von der Zeit ab, Gewinn und Verlust vom Menschen. Meister Rong ist schlicht und aufrichtig; seit Kindertagen trägt er die Mönchskleidung. Erkenntnis und Lebensführung folgen stets der Lehre und ihrer Praxis. Weltliche Gier und Selbstsucht werden ihn wohl nicht beeinflussen. Seine Ehrlichkeit gewann die Bewunderung der Nachbarschaft und ermöglichte seinen Wunsch. Fleiß und Einsicht können daher gewiss das von mir beschriebene Ziel erfüllen. Nach Vollendung der Halle bat er brieflich um diesen Bericht. Mein Großvater weilte und ruhte hier; mein verstorbener Vater wurde hier geboren. Beim Lesen bemerkte ich nicht, wie die Tränen über mein Gesicht liefen. Mich einem dauerhaften Bericht anzuvertrauen war seit langem mein Wunsch.

于为之记。元丰四年正月五日。

So verfasste ich diesen Bericht. Fünfter Tag des ersten Monats im vierten Jahr Yuanfeng (1081).

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 17, „Bericht über die neu errichtete Buddhahalle des Faxing-Tempels“, Wang Yirou, 1081, Song-Dynastie; zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

《Bericht über den Faxing-Tempel im Kreis Changzi, Luzhou》

法兴寺碑。

Stele des Faxing-Tempels.

至元十年宋道撰,今在长子县慈林山。

Verfasst von Song Dao im zehnten Jahr Zhiyuan (1273); sie steht heute auf dem Berg Cilin im Kreis Changzi.

谨案:宋道,长子人,元史有传。所箸秬山集十卷,今不传。碑称道七岁侍先大父上马武京,迁洛西,去国五十年近,始能归葬大父于先茔。又称其祖兵部公拄笏轩留题,今犹未沬。本传道金兵部员外郎元吉之孙,年十七,避地襄阳云云。据金史:兴定四年庚辰,上党公张开壁马武寨。由庚辰至是年甲戌,凡五十五年,是其避地即在兴定时。自述年七岁,史言十七,似史有误。至所言元吉拄笏轩留题诗已不传,当是书之寺壁者,故云未沬,非有石刻也。

Anmerkung: Song Dao stammte aus Changzi und besitzt eine Biografie in der Geschichte der Yuan. Seine zehn Bände Gesammelte Werke vom Berg Ju sind verloren. Die Stele sagt, dass er mit sieben seinen Großvater nach Mawu begleitete und dann westlich von Luoyang zog; nach fast fünfzig Jahren fern der Heimat konnte er den Großvater endlich im Familienfriedhof bestatten. Ferner heißt es, sein Großvater, der Beamte des Kriegsministeriums, habe im Zhuhu-Pavillon ein noch nicht verblasstes Gedicht hinterlassen. Die Biografie nennt Dao den Enkel Song Yuanjis, eines Jin-Amtsleiters zweiter Stufe im Kriegsministerium, und berichtet, er sei mit siebzehn nach Xiangyang geflohen. Nach der Geschichte der Jin befestigte Zhang Kai, Herr von Shangdang, im gengchen-Jahr, dem vierten Jahr Xingding (1220), die Mawu-Festung. Bis zu dem hier genannten jiaxu-Jahr seien es fünfundfünfzig Jahre, wie der Kommentator schreibt; die Flucht fiel demnach in Xingding. Dao selbst nennt sieben Jahre, das Geschichtswerk siebzehn: vermutlich irrt dieses. Yuanjis Gedicht im Zhuhu-Pavillon ist nicht mehr überliefert. Es muss auf einer Tempelwand gestanden haben, deshalb die Aussage, es sei noch nicht verblasst; eine Steininschrift war es nicht.

《山右金石记》 (Aufzeichnungen über Bronze- und Steininschriften von Shanxi), Abschnitt 8, „Stele des Faxing-Tempels“, Wang Xuan, herausgegeben von Zhang Xu, Qing-Dynastie

长子县东南一舍而远,有山曰慈林,不峻不卑,石涧愁洌,东峰拔萃,岗阜拱揖,绝壁西断,平原下开,掖峰据璧,是为法兴寺。长松古柏,植列森严,棫朴榛灌,绵络弥望。若夫阳舒阴惨之交,云霞烟霭之变,光风霁月,雨昏雪缟之际,千状万态,不可胜言。故贵游才士,登临舒眺,赋诗称道者颇多。八百余年,恒为潞州名刹。今山主大比邱昙珂,高平宿儒仇文昌之子,净性不昧,潜心义天,遂为唯识论。屿公之高弟,讲圆觉修多罗了义,得圭峰言外意,读书能诗,喜与士大夫游。一日,来谓仆日:此寺肇寝艺文,迹于元魏神鼎元年,历齐、周、隋,钟鱼不废。唐咸亨四年,高祖第十三子郑惠王元懿为潞州剌史,于寺中造石塔,藏所赐佛舍利三七粒,及写大藏经为卷者三千,以报罔极之恩。

Mehr als eine Wegstrecke von dreißig li südöstlich von Changzi liegt der Berg Cilin, weder hoch noch niedrig. Steinerne Bachrinnen sind kalt; der östliche Gipfel ragt hervor, Hügel verneigen sich ringsum, eine steile Wand endet im Westen, darunter öffnet sich die Ebene. Von Gipfeln umgeben und an die Felswand gelehnt liegt der Faxing-Tempel. Hohe Kiefern und alte Zypressen stehen streng geordnet, Gesträuch zieht sich bis zum Horizont. Sonne und Schatten, Wolken und Nebel, klarer Mond, dunkler Regen und weißer Schnee schaffen unzählbare Formen. Viele vornehme Besucher und begabte Gelehrte haben ihn bestiegen, die Aussicht genossen und Gedichte verfasst. Seit mehr als achthundert Jahren ist er ein berühmtes Kloster Luzhous. Sein heutiger Leiter, Großmönch Tanke, ist Sohn des älteren konfuzianischen Gelehrten Qiu Wenchang aus Gaoping. Sein reines Wesen ist ungetrübt; er widmete sich der Lehre und wurde ein führender Schüler der Nur-Bewusstsein-Schule. Die überlieferte Wendung über seinen Lehrer ist unklar. Er erläutert das Sutra der Vollkommenen Erleuchtung, versteht Guifengs Sinn jenseits der Worte, liest und dichtet und verkehrt gerne mit Beamtengelehrten. Eines Tages sagte er zu mir: „Dieser Tempel begann im ersten Jahr der in der Überlieferung so genannten Ära Shending der Nördlichen Wei. Durch Qi, Zhou und Sui erklangen Glocken und Holzfisch ununterbrochen. Im vierten Jahr Xianheng der Tang (673) ließ Li Yuanyi, Prinz Hui von Zheng, dreizehnter Sohn Gaozus und Präfekt von Luzhou, hier die Steinpagode errichten, einundzwanzig geschenkte Buddha-Reliquien und dreitausend Abschriftrollen des Kanons einlagern, um unermessliche Güte zu vergelten.“

金界光华,自此尤盛。上元元年,改广德。五代麻衣道者特建三门。宋治平中,改法兴。祥符中,高士王景纯隐居此山,与晦禅师为莲社友,其子文康公曙。佐仁宗,号贤相,奕叶贵显,各绝名衔。若其璇题之更革,法筵之隆替,住持师资之源委,则具载于历代之碑。国朝岁壬午,泽、潞兵荒,予就食东土,十载方归,山川如昔,人物萧条。礼窣堵之神奇,瞻招提之芜圯,慨叹既为佛子,当报佛恩,遂率首座昙兴等,刜荆棘,燹草莱,枝易朽欹,补幂罅漏,汛拂绘塑,缮完阐垣,晨香夕灯,以赞皇图,寒耕热耘,以足常住。众心协敬,克保前修。今年将八十,可谓老矣。恒虑化理密移,功缘难毕,为没齿恨。君家三世,予皆识之,令祖兵部公拄笏轩留题,今犹未沬,是故欲得君文,勒诸贞石,为山门不朽之传。

„Seitdem erstrahlte die buddhistische Stätte umso mehr. Im ersten Jahr Shangyuan wurde sie Guangde genannt. Während der Fünf Dynastien errichtete der Hanfgewandete besonders das Tor. In Zhiping der Song erhielt sie den Namen Faxing. In Xiangfu lebte Wang Jingchun als Einsiedler auf diesem Berg und war mit Chan-Meister Hui im Lotusbund befreundet. Sein Sohn Wang Shu, Herr Wenkang, unterstützte Renzong und galt als würdiger oberster Minister; Generationen der Familie erreichten hohe Ämter. Änderungen des Namens, Aufstieg und Niedergang der Lehre und Abts- und Lehrerfolgen sind auf den Stelen verschiedener Zeiten verzeichnet. Im renwu-Jahr unserer Dynastie herrschten in Zezhou und Luzhou Krieg und Hunger. Ich zog ostwärts, um Nahrung zu finden, und kehrte erst nach zehn Jahren zurück. Die Landschaft war wie zuvor, die Menschenwelt aber verödet. Beim Anblick der wunderbaren Stupa und des verwilderten Klosters dachte ich, als Buddhist müsse ich die Güte des Buddha erwidern. Mit dem Obermönch Tanxing und anderen schnitt ich Dornen, verbrannte Unkraut, ersetzte morsche und schiefe Hölzer, dichtete Dächer ab, reinigte Malereien und Figuren und reparierte die Mauern. Morgenräucherwerk und Abendlicht dienten dem Kaiserreich; Winterpflügen und Sommerjäten ernährten das Kloster. Einmütig und ehrfürchtig bewahrten wir das Werk der Vorgänger. Dieses Jahr bin ich beinahe achtzig und wahrlich alt. Ich fürchte stets, dass die verborgenen Wandlungen des Lebens meine guten Werke unvollendet lassen, als Bedauern bis zum Tod. Drei Generationen Eurer Familie kenne ich. Euer Großvater, Beamter des Kriegsministeriums, schrieb im Zhuhu-Pavillon; seine Worte sind noch nicht verblasst. Deshalb wünsche ich Euren Text, in beständigen Stein gemeißelt, als unvergängliche Überlieferung des Klosters.“

仆曰:道七岁侍先大父上马武京,迁洛西,丁壬辰乱,登女凡,历嵩、少,涉丹、浙,渡汉沔,寓武当,抵南郡。间关险阻,百死一生。去国五十年,近,始能归葬大父于先茔,抚高祖手植庭槐,与邑中父老子弟相劳问,悲感交集。若其识不肖于童稚,令艺文之间,能道吾家尊显行辈及姻亲之氏族者,惟珂公及邑令张君逸卿在焉。道虽孤陋不文,亦安敢拒命?然尝闻佛经云:幻灭灭尽,非患不灭。又云:变者变,不变者不变。师何虑齿发之衰乎?栽松道者身先老,放下锄头好再来。古德如斯,师行若是,又何虑功缘之难毕乎?三千大千世界,犹如空花,乱起乱灭,而乃琢磨再石,镌刻空文,欲以为山门不朽之传,无乃近于妄乎?呵公曰:兹事且置无论,记不可不作也。满日,谓已童矣,而其刻之。

Ich antwortete: „Mit sieben begleitete ich meinen Großvater nach Mawu und zog dann westlich von Luoyang. In den Wirren des renchen-Jahres bereiste ich teilweise unklar überlieferte Orte, Song und Shaoshi, Dan und Zhejiang, überschritt Han und Mian, wohnte in Wudang und gelangte nach Nan. Durch Gefahren und Mühsal entkam ich dem Tod immer wieder. Nach fünfzig Jahren fern der Heimat konnte ich erst kürzlich den Großvater im Familienfriedhof bestatten. Als ich die vom Ururgroßvater gepflanzte Hofakazie berührte und die Alten und Jungen des Ortes begrüßte, mischten sich Trauer und Dankbarkeit. Nur Meister Ke und Kreisvorsteher Zhang Yiqing kannten mich als Kind und können noch die Generationen und Würdenträger meiner Familie und die Sippen unserer angeheirateten Verwandten nennen. Wie könnte ich, unwissend und kein Schriftsteller, den Auftrag ablehnen? Doch die Schrift sagt: Wenn die illusorische Vernichtung ganz erlischt, vergeht das Nichtillusionäre nicht — hier enthält die Überlieferung ein unsicheres Zeichen. Sie sagt auch: Was sich ändert, ändert sich; was sich nicht ändert, ändert sich nicht. Warum fürchtet Ihr das Alter? Der Kiefernpflanzer alterte zuerst; legt die Hacke nieder und kommt wieder. Die Alten handelten so und Ihr ebenso: Warum fürchtet Ihr unvollendete gute Werke? Selbst das riesige Weltall ist wie Blumen im leeren Raum, die verworren entstehen und vergehen. Steine zu polieren, leere Worte zu meißeln und damit unvergängliche Klosterüberlieferung zu erwarten — kommt das nicht dem Wahn nahe?“ Meister Ke sagte: „Lassen wir diese Frage beiseite; der Bericht muss geschrieben werden.“ Der überlieferte Schlusssatz ist unklar; er endet mit der Aufforderung, den Text zu meißeln.

至元十年癸酉十月朔日。

Erster Tag des zehnten Monats im zehnten Jahr Zhiyuan, zyklisches Jahr guiyou (1273).

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 17, „Bericht über den Faxing-Tempel im Kreis Changzi, Luzhou“, 1273, Yuan-Dynastie; zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

《Im Bergtempel Cilin hinterlassene Gedichte》

右谏议大夫、知潞州年州事孙冲述。

Verfasst von Sun Chong, Rechtem Großremonstranten und Präfekten von Luzhou; der überlieferte Amtstitel enthält ein zusätzliches unklareres Wort.

秋宿山中寺,泠然洗宦心。况当衰髦发,消得卧云林。泉涩石沟浅,灯昏松屋深。上方清梦寐,晓谷飏钟音。

Herbstnacht im Bergtempel: Kühle wäscht die Amtssorgen ab. Mein Haar ist schon dünn und grau; ich kann im Wolkenwald ruhen. Die Quelle stockt im flachen Steingraben, die Lampe dämmert tief im Kiefernhäuschen. Im oberen Heiligtum sind die Träume rein; morgens trägt das Tal den Glockenton.

其二:山中古佛寺,暂到觉神情。扫地云粘帚,敲钟谷应声。诵经僧坐石,下树鸟寻生。白日尘寰内,劳劳徒利名。

Zweites Gedicht: Kurz im alten Bergtempel angekommen, erwacht mein Geist. Beim Fegen kleben Wolken am Besen; auf den Glockenschlag antwortet das Tal. Auf Stein sitzt ein Mönch und rezitiert; Vögel steigen aus den Bäumen auf Nahrungssuche. In der sonnigen Staubwelt mühen sich die Menschen vergeblich um Gewinn und Namen.

天圣五年八月五曰题。男前进士景上:总辔连高顶,名区得赏心。身闲除五盖,地福亚双林。梵逐松风远,香飘夜涧深。堂中有多士,一一卜知音。

Geschrieben am fünften Tag des achten Monats im fünften Jahr Tiansheng (1027). Sohn Jing, früher erfolgreicher Kandidat der Hauptstadtprüfung, legt vor: Mit gesammelten Zügeln erreichen wir den hohen Gipfel; an diesem berühmten Ort freut sich das Herz. In körperlicher Ruhe fallen die fünf Hindernisse ab; dieses gesegnete Land folgt nur den Zwillingshainen. Gesänge ziehen mit dem Kiefernwind fern, Duft schwebt tief in die nächtliche Schlucht. In der Halle sind viele Würdige, jeder ein gesuchter verständiger Freund.

其二:半空山叠翠,满耳松风清。楼高入浓碧,泉落飞寒声。世路有穷尽,佛法无死生。会当冥至理,不复狥浮名。

Zweites Gedicht: Berge türmen Grün bis in den Himmel; klarer Kiefernwind erfüllt die Ohren. Der hohe Turm ragt ins dichte Blaugrün; die Quelle fällt mit fliegendem kaltem Klang. Weltliche Wege haben Grenzen; die Buddhalehre kennt weder Tod noch Geburt. Einst werde ich den tiefsten Sinn begreifen und keinem leeren Ruhm mehr folgen.

家君大谏以慈林山寺地产巨贤,故有院记。及游胜境,遂留二诗。景今到此,辄次元韵以和。明道二年十一月八日谨志。

Mein Vater, der Großremonstrant, schrieb einen Klosterbericht, weil der Berg Cilin einen großen Würdigen hervorbrachte. Beim Besuch der schönen Landschaft hinterließ er zwei Gedichte. Jetzt bin ich, Jing, hier und antworte mit seinen ursprünglichen Reimen. Ehrfürchtig vermerkt am achten Tag des elften Monats im zweiten Jahr Mingdao (1033).

元丰二年二月初五曰,院主僧绍荣立石。

Am fünften Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr Yuanfeng (1079) ließ Abt Shaorong die Stele aufstellen.

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 7, „Im Bergtempel Cilin hinterlassene Gedichte“, Sun Chong und Sun Jing, Song-Dynastie; zusammengestellt von Yu Qian, Qing-Dynastie

Wang Shus 《Heimkehr: Acht Verse mit je sieben Schriftzeichen》

Wang Shu schrieb das Gedicht als Präfekt von Luzhou und datierte es auf den siebzehnten Tag des zweiten Mondmonats 1027. Am fünften Tag des zweiten Mondmonats 1079 ließ Abt Shaorong die Stele errichten; Li Yan aus Gaoping meißelte die Schrift. Titel, Zuschreibung und Daten stehen in der von Yu Qian zusammengestellten Chronik des Kreises Changzi, Band 7. Der folgende Text entspricht Band 20 der Ausgabe von Liu Yue.

昔曰垂髫今作翁,山川犹忆赋征东。头陀碑在遗或缺,靖节园荒旧业空。遮道野人窥衣锦,𬴐迎竹马拜凭熊。吾乡信美归来宴,都似无何两字中。

Einst ein Kind mit herabhängenden Haaren, jetzt ein Greis; Berge und Flüsse erinnern mich noch an die Reise nach Osten. Die Mönchsstele steht, wenn auch mit Lücken; der Garten des Einsiedlers ist verwildert, das alte Gut leer. Dorfbewohner versperren den Weg, um die ehrenvolle Heimkehr zu sehen; Kinder auf Bambuspferden begrüßen und verneigen sich vor dem Präfekten. Die Begrüßungszeile enthält ein ungewöhnliches überliefertes Zeichen. Schön ist meine Heimat, beim Wiederkommen wird gefeiert: Alles scheint in den Worten „gar nichts“ enthalten.

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 20, „Steingedicht des Cilin-Tempels“, Wang Shu, Song-Dynastie; zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

In der Chronik des Kreises Changzi überlieferte Gedichte

苜年樵𥪡隐斯山,名振京师世所贤。今日我来还避乱,愿同八鹿老林泉。

In einem früheren Jahr, wie der beschädigte Anfang berichtet, verbarg sich ein Holzsammler oder Einsiedler auf diesem Berg; sein Ruf drang zur Hauptstadt, die Welt achtete ihn. Heute komme auch ich auf der Flucht vor Wirren und möchte wie die im Text genannten „acht Hirsche“ in Wald und Quellen alt werden.

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 20, „Gedicht hinter der Steinpagode des Cilin-Tempels“, Liu Long; zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

秋风脱叶绕禅龛,缥缈慈云紫翠涵。几字云鸿迷塞北,一声山鸟起杖南。断崖古树传幽磬,落日孤云送晚岚。我亦无心留色相,好将虚寂问瞿昙。

Herbstwind entlaubt die Bäume um den Meditationsschrein; schwebende Wolken des Mitgefühls umfassen Purpur und Grün. Wenige Reihen hoher Wildgänse verschwinden zur Nordgrenze; ein Bergvogel ruft südlich meines Stabs. Alte Bäume am Fels tragen den einsamen Klangstein; eine Wolke bei Sonnenuntergang bringt Abendnebel. Auch ich will nicht an sichtbaren Formen haften: Gautama möchte ich nach Leere und Stille fragen.

《长子县志》 (Chronik des Kreises Changzi), Band 20, „Herbstfarben von Cilin“, Jia Jianbi; zusammengestellt von Liu Yue, Qing-Dynastie

Historische Fotografien

1958 veröffentlicht

Jiu Guanwus Faxing-Chan-Tempel auf dem Berg Cilin im Kreis Changzi, Shanxi erschien 1958 in Heft 11 der Referenzmaterialien zu Kulturdenkmälern. Neun Fotos zeigen Reliquienpagode, Lampenpagode, Yuanjue-Halle, Tragwerk und farbige Plastiken am ursprünglichen Standort vor der Verlegung.

1962

Die in Zhang Yuhuans Historische Architektur von Shangdang veröffentlichten Fotos der Bauaufnahme Südost-Shanxis von 1962 zeigen die beiden Steinpagoden, das Tragwerk der Haupthalle und ihre Figuren am alten Standort auf dem Berg Cilin vor der Verlegung.

Literatur

  • Nationale Schätze: Faxing- und Chongqing-Tempel in Changzi, China Architecture & Building Press, 2011, S. 89.
  • Jiu Guanwu: Faxing-Chan-Tempel auf dem Berg Cilin im Kreis Changzi, Shanxi, Referenzmaterialien zu Kulturdenkmälern, Heft 11, 1958.
  • Hu Pinzhi: Sammlung der Steininschriften von Shanxi, Band 4.
  • Wang Xuan, herausgegeben von Zhang Xu: Aufzeichnungen über Bronze- und Steininschriften von Shanxi, Abschnitt 8.
  • Yu Qian, Bearbeiter: Chronik des Kreises Changzi, Band 7.
  • Liu Yue, Bearbeiter: Chronik des Kreises Changzi, Bände 13, 17 und 20.