Einführung
Der Xiashi-Berg, an dem der Qinglian-Tempel liegt, befindet sich nahe dem Dan-Fluss. Zur Zeit der Nördlichen Qi bestand in dieser Gegend bereits eine buddhistische Übungsstätte. Der Pfad in den Berg führt zwischen zwei Gipfeln hindurch; „Xiashi“ war ursprünglich der Name dieses Weges, und der Bergtempel wurde deshalb auch „Xiashi-Tempel“[1] genannt. Der Mönch Huiyuan[2] baute später im nahen Dan-Tal eine Klausur und hielt Sutra-Vorträge, und die Lernenden wurden allmählich zahlreicher. Der Überlieferung nach warf er, als er seinen Kommentar zum Nirvana-Sutra vollendet hatte, den Pinsel in die Luft, und der Pinsel blieb stehen, ohne herabzufallen; so erhielt die steinerne Terrasse auf dem Berg den Namen „Terrasse des Pinselwurfs“. Im ersten Jahr der Baoli-Ära der Tang (825) ließ der Mönch Ziyu auf der Terrasse eine Stele gravieren, die diese Überlieferung festhielt.
Im zweiten Jahr der Dahe-Ära der Tang (828) lag der Bergtempel schon lange verödet. Der Mönch Huaigong[3] kam hierher; ursprünglich wollte er weiter zum Song-Berg ziehen, um eine Stätte zur Übung des Lotos-Sutras zu suchen. Der Präfekt von Zezhou eilte persönlich an das Tempeltor und bat ihn zu bleiben; zudem gab er aus seinem Amtssalär, bewog die Beamten zu Beihilfen und verminderte die Steuer- und Dienstlasten des Tempels[4]. Achtundzwanzig Gläubige aus den Dörfern schlossen sich zur Unterhaltung des Tempels zusammen; auf dem Berg entstand ein Mönchskloster, und es wurde eine Samantabhadra-Übungsstätte[5] eingerichtet. Die Gläubigen rezitierten je ein Kapitel des Lotos-Sutras; nach ein bis zwei Jahren war der größere Teil zerstreut, doch sechs bis sieben von ihnen deckten weiterhin die Steuern und Umlagen des Tempels in den beiden Zeiten Winter und Frühjahr. Als im siebten Jahr der Dahe-Ära (833) die Stele errichtet wurde, gab es auf dem Berg bereits einen neu errichteten Pavillon und ein gemaltes Maitreya-Bild, und auch die Namen derer, die Mittel gestiftet und Sutren rezitiert hatten, wurden in den Stein graviert.
Im achten Jahr der Xiantong-Ära der Tang (867) gewährte der Hof auf die Eingabe der Region dem alten Tempel am Fuß des Bergs die Tafel „Qinglian“ (Grüner Lotus). Der Überlieferung nach entlehnt sich dieser Name der Gebirgsgestalt ringsum, die einer aus dem Wasser aufsteigenden Lotusblüte gleicht[6]. Im dritten Jahr der Taiping-Xingguo-Ära der Nördlichen Song (978) stellte Zezhou die Eingabe, dem Qinglian-Tempel eine Tafel zu verleihen; der Hof verlieh dem Hof auf dem Berg den Namen „Fuyan“[7] und befahl, die neue Tafel zu schreiben, zu gravieren und aufzuhängen. Im vierten Jahr der Yuanyou-Ära (1089) war die Shakyamuni-Halle des oberen Hofes bereits errichtet; eine Steinsäule in der Halle trägt eine Säulenstiftungs-Inschrift dieses Jahres[8].
Bis zur Chongning-Ära war der Tempel seit Jahren verfallen, und vereinzelte Ausbesserungen konnten ihn nicht mehr erhalten. Der Abt Jianluan ließ daraufhin die östliche Felswand abtragen, die westliche Schlucht zuschütten und die tiefer liegenden Stellen auffüllen und gewann so Tempelgelände hinzu. Hier errichtete er eine Buddha-Halle[9], eine Dharma-Halle, eine Sutrenbibliothek und Mönchszellen. Im dritten Jahr der Dading-Ära der Jin (1163) war die von Jianluan errichtete Buddha-Halle bereits wieder undicht und drohte zu verfallen; der Mönch Fuyu sammelte Mittel und baute sie neu. Huizhen wollte die ursprünglich dreijochige[10] Dharma-Halle auf fünf Joche erweitern, starb jedoch, ohne dies erreicht zu haben; später brachten die Mönche Ji und Ding dieses Werk gemeinsam zum Abschluss.
Im dritten Jahr der Yuantong-Ära (1335) waren die Balken und Säulen der Sutrenbibliothek vermodert, und das Dachgebälk war schief geworden. Der Abt Xiugong rief die Mönchsgemeinde zusammen, sammelte Material und beauftragte Handwerker; die Arbeiten dauerten vom Frühjahr bis zum Sommer. Beim Austausch der Balken waren die Hölzer unten miteinander verbunden, und oben lastete das schwere Dach. Ein anderer Mönch gab aus eigenen Mitteln nahezu siebenhundert rechteckige Kästen in Auftrag, in die er die über fünftausend Rollen buddhistischer Schriften legte, um sie vor Wind und Regen sowie vor Insekten und Ratten zu schützen.
Im achtunddreißigsten Jahr der Kangxi-Ära (1699) wurde im oberen Hof die Ostgalerie neu errichtet; im fünfundvierzigsten Jahr (1706) folgte die Kshitigarbha-Halle der Westgalerie. Der alte Qinglian-Tempel am Fuß des Bergs sah sich im elften Jahr der Qianlong-Ära (1746) einstürzenden Hallen und abblätternden Buddha-Statuen gegenüber; der Abt Yuanlin sammelte überall Mittel, ließ die Süd- und die Nordhalle neu errichten und die alten Statuen in den Hallen ergänzen und neu bemalen.
1984 fielen tagelang heftige Regenfälle: Am oberen Hof sickerte Wasser durch den Berg und löste Erdrutsche aus, die das Tempelfundament bedrohten; neben dem unteren Hof schwoll der Dan-Fluss an, das Ufer brach wiederholt ein, bis nur noch etwa zwei Meter zur Rückwand der Südhalle blieben. Die Denkmalbehörden legten die Entwässerung des oberen Hofes frei, verstärkten den Steindamm vor dem Tempel und errichteten am Fluss des unteren Hofes einen Damm zum Schutz vor dem Wasser. 1994 sammelte die örtliche Bevölkerung Mittel und baute die Dharma-Halle (die hintere Halle) des oberen Hofes wieder auf; von dieser Halle, die zuvor von drei auf fünf Joche erweitert worden war, waren vor dem Wiederaufbau nur noch die Grundmauern, Mauerreste und sechs Steinsäulen der vorderen Traufe erhalten. Heute bewahrt der alte Qinglian-Tempel am Fuß des Bergs noch sechs bemalte Skulpturen der Tang-Zeit; auf dem Berg stehen noch die Shakyamuni-Halle der Nördlichen Song und die mehrfach instandgesetzte Sutrenbibliothek.
Historische Dokumente
Fortsetzung der Biografien eminenter Mönche
释慧远,姓李氏,炖煌人也。后居上党之高都焉。天纵疏朗,仪止冲和,局度通简,崇履高邈。幼丧其父。与叔同居,偏蒙提诱,示以仁孝。年止三岁,心乐出家,每见沙门,爱重崇敬。七岁在学,功逾常百,神志峻爽,见称明智。十三辞叔,往泽州东山古贤谷寺。时有华阴沙门僧思禅师,见而度之。思练行高世,众所宗仰,语远云:“汝有出家之相,善自爱之。”初令诵经,随事训诲,六时之勤未劳呼策,登为虐暴不安。携以南诣怀州北山丹谷,每以经中大义,问师。皆是玄隐,深知长有成器也。年十六,师乃令随阇梨湛律师,往邺。大小经论普皆博涉,随听深隐,持蒙赏异。而偏重大乘,以为道本。年满进具,又依上统,为和上,顺都为阇梨,光师十大弟子并为证戒。时以为声荣之极者也。便就大隐律师,听四分律。流离请诲,五夏席端,淘简精粗,差分轨辙。灭诤揵度前后起纷,自古相传莫晓来意,远乃剖析约断,位以单重,原镜始终,判之即离。皆理会文合,今行诵之。末专师上统,緜笃七年。迥洞至理,爽拔微奥。负笈之徒相𬤎亘道,讲悟继接,不略三余,沐道成器,量非可筭。乃携诸学侣,返就高都之清化寺焉。众缘欢庆,叹所未闻,各出金帛,为之兴会。讲堂寺宇一时崇敞。韩魏士庶通共荣之。
Der Mönch Huiyuan trug den Familiennamen Li und stammte aus Dunhuang. Später ließ er sich in Gaodu in Shangdang nieder. Der Himmel hatte ihn mit einem freien, offenen Wesen begabt; seine Haltung war ausgeglichen und mild, sein Auftreten ungezwungen und schlicht, sein angestrebter Wandel hoch und fern. In früher Jugend verlor er seinen Vater. Er lebte mit seinem Onkel zusammen, von dem er in besonderer Weise gefördert und angeleitet wurde und der ihn in Güte und Pietät unterwies. Bereits mit drei Jahren freute sich sein Herz am Ausscheiden aus dem Hausstand; wann immer er einen Mönch sah, hegte er Liebe, Hochachtung und Verehrung. Mit sieben ging er zur Schule und übertraf in seinen Leistungen das Hundertfache gewöhnlicher Schüler; sein Geist war erhaben und klar, und er galt als weise und verständig. Mit dreizehn nahm er Abschied von seinem Onkel und begab sich zum Guxiangu-Tempel am Ostberg von Zezhou. Damals weilte dort der Mönch und Chan-Meister Sengsi aus Huayin, der ihn sah und in den Orden aufnahm. Si war in seiner Übungspraxis über die Welt erhaben und wurde von allen verehrt; er sprach zu Yuan: „Du trägst die Zeichen eines Berufenen, hüte dich wohl.“ Zunächst ließ er ihn Sutren rezitieren und unterwies ihn je nach Gelegenheit; seinen Eifer in den sechs Tageszeiten brauchte niemand durch Zuruf anzutreiben, und selbst bei hartem Zuspruch blieb er unbeirrt. Er nahm ihn mit nach Süden in das Dan-Tal am Nordberg von Huaizhou, wo Yuan seinen Lehrer immer wieder nach der großen Bedeutung der Sutren befragte; was dieser sagte, war stets tiefgründig und verborgen, und Si erkannte, dass der Jüngling zu einem großen Werkzeug heranwachsen würde. Mit sechzehn Jahren ließ der Lehrer ihn mit dem Acarya, dem Vinaya-Meister Zhan, nach Ye ziehen. Die Sutren und Abhandlungen des Großen wie des Kleinen Fahrzeugs durchmaß er allesamt in großer Breite; was er hörte, war tief und abgelegen, und was er bewahrte, wurde stets mit besonderer Anerkennung bedacht. Dabei legte er besonderes Gewicht auf das Mahayana, das er als Grund des Weges betrachtete. Als die Jahre voll waren, empfing er die vollständigen Gelübde; der Oberste Vinaya-Meister diente ihm als Upadhyaya, Shundu als Acarya, und die zehn großen Schüler des Meisters Guang legten alle Zeugnis bei der Ordination ab. Man hielt dies damals für den Gipfel ehrenvoller Auszeichnung. Sodann hörte er beim Vinaya-Meister Dayin das Vierteilige Vinaya; unablässig ersuchte er um Belehrung und saß fünf Sommer hindurch am Ende der Versammlung, wobei er Feines und Grobes sichtete und die Regelspuren unterschied. Beim Kapitel zur Schlichtung von Streitigkeiten waren früher und später immer wieder Unstimmigkeiten aufgebrochen, und seit alters war überliefert, dass niemand den ursprünglichen Sinn verstand; Yuan nun zergliederte und entschied es knapp, ordnete die Fälle als einfach oder schwer ein, ergründete und durchleuchtete Anfang und Ende und legte die Trennung sofort fest. Alles stimmte mit dem Sinn wie mit dem Wortlaut überein, und man rezitiert es bis heute so. Zuletzt diente er ausschließlich dem Obersten Vinaya-Meister, sieben Jahre lang ununterbrochen und hingebungsvoll. Er durchdrang die höchste Wahrheit bis in die Ferne und hob sich erfrischend ins Feinste und Verborgenste empor. Jünger mit Bücherbündeln auf dem Rücken folgten einander ununterbrochen auf den Wegen; Vortrag und Verständnis reihten sich aneinander, und er ließ auch die drei Mußestunden nicht aus; die vom Weg Getränkten, die zu Werkzeugen wurden, waren an Zahl nicht zu berechnen. Darauf kehrte er mit seinen Lerngefährten zum Qinghua-Tempel in Gaodu zurück. Die gesamte Gemeinde jubelte und rühmte das Unerhörte; jeder stiftete Gold und Seide, und sie veranstalteten eine Versammlung für ihn. Vortragssäle und Tempelgebäude erhoben sich zur selben Zeit in aller Größe. Die Honoratioren und das Volk der Region Han und Wei ehrten ihn einmütig.
及承光二年春,周氏克齐,便行废教,敕前修大德,并赴殿集。武帝自升高座,序废立义,命章云:“朕受天命,养育兆民,然世弘三教,其风弥远,考定至理,多皆愆化,并令废之。然其六经儒教文弘治术,礼义忠孝于世有宜,故须存立。且自真佛无像则在太虚,遥敬表心。佛经广叹,而有图塔崇丽,造之致福,此实无情。何能恩惠?愚民向信,倾竭珍财,广兴寺塔,既虚引费,不足以留。凡是经像尽皆废灭,父母恩重,沙门不敬,勃逆之甚,国法岂容?并退还家,用崇孝始。朕意如此。诸大德谓理何如?”于时,沙门大统法上等五百余人,咸以帝为王力,决谏难从,佥各默然。下敕频催答诏,而相看失色,都无答者。远顾以佛法之寄,四众是依,岂以杜言,情谓理伏?乃出众答曰:“陛下统临大域,得一居尊,随俗致词,宪章三教,诏云:真佛无像,信如诚旨。但耳目生灵,赖经闻佛,籍像表真。若使废之,无以兴敬。”帝曰:“虚空真佛,咸自知之,未假经像。”远曰:“汉明已前,经像未至此土,众生何故不知虚空真佛?”帝时无答。远曰:若不藉经教,自知有法,三皇已前,未有文字,人应自知五常等法。尔时,诸人何为但识其母,不识其父,同于禽狩?帝亦无答。远又曰:“若以形像无情,事之无福,故须废者,国家七庙之像,岂是有情,而妄相尊事?”武帝不答此难,乃云:“佛经外国之法,此国不须废,而不用。七庙上代所立,朕亦不以为是,将同废之。”远曰:“若以外国之经,非此用者,仲尼所说,出自鲁国,秦晋之地亦应废,而不行。又以七庙,为非将欲废者,则是不尊祖考。祖考不尊,则昭穆失序,昭穆失序,则五经无用。前存儒教,其义安在?若尔,则三教同废,将何治国?”帝曰:“鲁邦之与秦、晋,虽封域乃殊,莫非王者一化,故不类佛经。”七庙之难,帝无以通。远曰:“若以秦鲁同遵一化,经教通行者,震旦之与天竺,国界虽殊,莫不同在阎浮,四海之内,轮王一化,何不同遵佛经,而令独废?”帝又无答。远曰:“诏云退僧还家,崇孝养者,孔经亦云:立身行道,以显父母,即是孝行何必还家父母恩重交资色养,弃亲向疏,未成至孝。”远曰:“若如来言,陛下左右皆有二亲,何不放之,乃使长役五年,不见父母?”帝曰:“朕亦依番,上下得归侍奉。”远曰:“佛亦听僧,冬夏随缘修道,春秋归家侍养。故目连乞食饷母,如来担棺临葬,此理大通,未可独废。”帝又无答。远抗声曰:“陛下今恃王力,自在破灭三宝,是邪见人。阿鼻地狱不拣贵贱,陛下何得不怖?”帝勃然作色大怒,直视于远曰:“但令百姓得乐,朕亦不辞地狱诸苦。”远曰:“陛下以邪法化人,现种苦业,当共陛下,同趣阿鼻,何处有乐可得?”帝理屈言前,所图意盛,更无所答。但云:“僧等且还,后当更集。”有司录取论僧姓名。当斯时也,齐国初殄,周兵雷震,见远抗诏,莫不流汗。咸谓粉其身骨,煮以鼎镬,而远神气嵬然,辞色无挠。上统衍法师等执远手,泣而谢曰:“天子之威如龙火也,难以犯触,汝能穷之。大经所云,护法菩萨应当如是。彼不悛革,非汝咎也。”远云:“正理须申,岂惟顾此形命?”即辞诸德曰:“时运如此,圣不能遣,恨不奉侍目下,以为大恨,法实不灭,大德解之。愿不以忧恼。”遂潜于汲郡西山,勤道无倦,三年之间,诵法华、维摩等,各一千遍,用通遗法。
Im Frühjahr des zweiten Jahres der Chengguang-Ära, als die Zhou die Qi besiegt hatten, wurde sogleich die Abschaffung der Lehre vollzogen; man befahl den zuvor bestellten Mönchen von hoher Tugend, sich allesamt im Palast zu versammeln. Kaiser Wu bestieg selbst den hohen Sitz, erläuterte die Gründe für die Abschaffung und ließ verkünden: „Ich habe das Mandat des Himmels empfangen und ernähre die Millionen des Volkes. Da die Welt jedoch drei Lehren großzieht, deren Einfluss immer weiter um sich greift, habe ich die höchste Wahrheit geprüft und festgestellt, dass die meisten von ihnen der Läuterung fehlen; sie sollen alle abgeschafft werden. Doch die Sechs Klassiker der konfuzianischen Lehre führen die Kunst der Ordnung groß, und Sitte, Recht, Treue und Pietät taugen für die Welt; darum müssen sie erhalten bleiben. Zudem: Der wahre Buddha ist ohne Bild und weilt in der großen Leere; aus der Ferne Ehrerbietung zu bekunden genügt, um das Herz zu zeigen. Die buddhistischen Sutren preisen es zwar weithin, dass man durch das Errichten prachtvoller Bilder und Türme Glück erlange — doch das ist wahrlich gefühllose Materie. Wie könnte sie Gnade und Wohltat spenden? Törichte Leute glauben daran und erschöpfen ihre kostbaren Güter, um in großem Maße Tempel und Türme zu errichten; das ist nichts als leerer, betrügerischer Aufwand und nicht wert, bewahrt zu werden. Alle Sutren und Bilder sollen restlos abgeschafft und vernichtet werden. Die Gnade der Eltern ist schwer, doch die Mönche verehren sie nicht — ein Aufbegehren ohnegleichen; wie sollte das Reichsgesetz dies dulden? Sie sollen alle in ihre Familien zurückkehren, um die Pietät zu erhöhen. So ist meine Absicht. Ihr Mönche von hoher Tugend, was sagt ihr zu dieser Begründung?“ In jener Stunde glaubten die mehr als fünfhundert Mönche um den Großen Vinaya-Meister Fashang, der Kaiser verfüge über die Macht eines Königs und entschiedener Widerspruch lasse sich schwer durchsetzen, und so schwiegen sie alle. Der Erlass drängte wiederholt zur Antwort, doch sie blickten einander an und verloren die Farbe; niemand antwortete. Yuan dachte, dass die Obhut über die Lehre des Buddha bei den vier Scharen ruhe — wie sollte man durch Verstummen in der Sache für überführt gelten wollen? Da trat er aus der Schar hervor und antwortete: „Eure Majestät regiert das große Reich, steht einzig in der Ehrenstellung und erlässt den Gebräuchen gemäß Worte, die den drei Lehren Recht verschaffen. Der Erlass sagt: Der wahre Buddha ist ohne Bild — das entspricht gewiss dem wahren Sinne. Doch die Lebewesen mit Ohren und Augen sind auf die Sutren angewiesen, um vom Buddha zu hören, und bedürfen der Bilder, um das Wahre zu zeigen. Würde man sie abschaffen, gäbe es kein Mittel, Ehrfurcht zu wecken.“ Der Kaiser sprach: „Den wahren Buddha der Leere erkennt jeder von selbst; er bedarf nicht der Sutren und Bilder.“ Yuan sprach: „Vor Kaiser Ming der Han waren Sutren und Bilder noch nicht in dieses Land gelangt — warum kannten die Lebewesen den wahren Buddha der Leere da nicht?“ Der Kaiser hatte damals keine Antwort. Yuan sprach: „Wenn man ohne die Hilfe der Sutren und Lehren von selbst wüsste, dass das Gesetz besteht, so hätte es vor den Drei Erhabenen noch keine Schrift gegeben, und die Menschen hätten von selbst die Fünf Konstanten und die übrigen Gesetze kennen müssen. Warum kannten die Menschen damals nur ihre Mütter und nicht ihre Väter, gleich den Tieren der Jagd?“ Der Kaiser hatte wiederum keine Antwort. Yuan sprach ferner: „Wenn man meint, Bilder seien gefühllos, ihre Verehrung bringe kein Glück und sie müssten darum abgeschafft werden — sind dann die Bilder in den sieben Ahnentempeln des Staates etwa fühlende Wesen, dass man sie zu Unrecht verehrt und beehrt?“ Kaiser Wu beantwortete diesen Einwand nicht, sondern sprach nur: „Die buddhistischen Sutren sind die Lehre eines fremden Landes; dieses Land braucht sie nicht abzuschaffen, sondern wendet sie einfach nicht an. Die sieben Ahnentempel wurden von früheren Dynastien errichtet; auch ich halte sie nicht für richtig und werde sie zugleich abschaffen.“ Yuan sprach: „Wenn die Sutren als Lehre eines fremden Landes hier nicht gebraucht werden können, so stammen die Worte des Konfuzius aus dem Lande Lu; auch im Gebiet von Qin und Jin sollte man sie dann abschaffen und nicht befolgen. Und wenn man die sieben Ahnentempel für falsch hält und abschaffen will, so ehrt man die Ahnen nicht. Ehrt man die Ahnen nicht, so gerät die Reihenfolge von Zhao und Mu in Unordnung; gerät die Reihenfolge von Zhao und Mu in Unordnung, so werden die Fünf Klassiker nutzlos. Dass man zuvor die konfuzianische Lehre bewahren wollte — wo bliebe dann deren Sinn? Wenn dem so ist, wären alle drei Lehren zugleich abgeschafft — womit wollte man das Land regieren?“ Der Kaiser sprach: „Das Land Lu und die Länder Qin und Jin unterscheiden sich zwar in ihren Grenzen, doch es gibt keine, die nicht der Einheit des Königs unterstehen; darum sind sie den buddhistischen Sutren nicht gleichzustellen.“ Den Einwand der sieben Ahnentempel vermochte der Kaiser nicht zu lösen. Yuan sprach: „Wenn Qin und Lu derselben einen Wandlung folgen und die Lehren allgemein gelten sollen, so sind China und Indien zwar durch Landesgrenzen geschieden, doch beide liegen in Jambudvipa; innerhalb der Vier Meere gilt die eine Wandlung des Weltenkönigs — warum sollte man nicht einheitlich den buddhistischen Sutren folgen, sondern allein sie abschaffen?“ Der Kaiser hatte wieder keine Antwort. Yuan sprach: „Der Erlass sagt, die Mönche sollten in ihre Familien zurückkehren, um die pietätvolle Versorgung zu erhöhen. Doch auch der Klassiker des Konfuzius sagt: Sich aufzurichten und den Weg zu wandeln, um die Eltern ruhmvoll zu machen — das ist pietätvolles Handeln; warum muss man dazu nach Hause zurückkehren? Die Gnade der Eltern ist schwer, und beide Elternteile zu nähren und zu pflegen ist Pflicht; die Eltern zu verlassen und sich dem Fernen zuzuwenden ist keine vollendete Pietät.“ Yuan sprach weiter: „Wie der Tathagata sagte, haben Eure Majestät zu ihrer Linken und Rechten ebenfalls beide Eltern — warum entlassen Sie diese nicht, statt sie fünf Jahre lang ununterbrochen dienen zu lassen, ohne ihre Eltern zu sehen?“ Der Kaiser sprach: „Auch ich richte mich nach den Turnusdiensten; die Oberen und Unteren dürfen zurückkehren, um zu dienen und zu pflegen.“ Yuan sprach: „Auch der Buddha gestattet den Mönchen, im Winter und Sommer dem Weg zu folgen, wie es die Umstände fügen, und im Frühjahr und Herbst nach Hause zurückzukehren, um zu dienen und zu pflegen. Darum erbettelte Maudgalyayana Speisen, um seine Mutter zu speisen, und der Tathagata trug den Sarg, um der Bestattung beizuwohnen; dieser Sinn gilt allumfassend und darf nicht einseitig abgeschafft werden.“ Der Kaiser hatte wiederum keine Antwort. Yuan erhob seine Stimme und sprach: „Eure Majestät verlässt sich nun auf die Macht eines Königs und vernichtet nach eigenem Gutdünken die Drei Juwelen — das ist ein Mensch irriger Anschauungen. Die Avici-Hölle wählt nicht zwischen Hoch und Niedrig — wie könnten Eure Majestät sich nicht fürchten?“ Der Kaiser verzog jäh das Gesicht und wurde heftig zornig; er blickte Yuan geradewegs an und sprach: „Sollen nur die Hundert Familien ihre Freude haben, so scheue ich auch die Schmerzen der Hölle nicht.“ Yuan sprach: „Eure Majestät bekehrt die Menschen mit einer irren Lehre und sät gegenwärtig das Werk des Leids; ich werde mit Eurer Majestät gemeinsam in die Avici-Hölle eingehen — wo sollte dort Freude zu finden sein?“ Der Kaiser war in der Begründung in die Enge getrieben, seine Worte gingen zur Neige, doch sein Vorhaben blieb stark; er hatte keine Antwort mehr und sprach nur: „Ihr Mönche mögt euch vorerst zurückziehen; später werde ich euch erneut versammeln.“ Die zuständigen Beamten verzeichneten die Namen der Mönche, die an der Debatte teilgenommen hatten. In jener Stunde war das Land der Qi erst kürzlich vernichtet, die Heere der Zhou donnerten wie der Blitz; als sie sahen, wie Yuan dem kaiserlichen Erlass trotzte, schwitzten alle vor Angst. Alle meinten, er werde zu Pulver zermalmt und im Kessel gekocht werden, doch Yuans Geist und Haltung blieben hochaufgerichtet, Worte und Miene ungebeugt. Der Oberste Vinaya-Meister, der Meister Yan, und andere ergriffen Yuan bei der Hand, weinten und dankten ihm: „Die Autorität des Sohnes des Himmels gleicht dem Drachenfeuer, schwer zu verletzen und zu berühren; du hast sie bis auf den Grund ausgeschöpft. Wenn die Großen Sutren von Dharma-schützenden Bodhisattvas sprechen, so muss es sich genau so verhalten. Dass jener nicht umkehrt und sich bessert, ist nicht deine Schuld.“ Yuan sprach: „Die rechte Wahrheit muss dargelegt werden — wie sollte ich allein auf diesen Körper und dieses Leben achten?“ Sogleich nahm er Abschied von den Würdenträgern: „Das Schicksal der Zeit steht so; selbst Heilige könnten es nicht abwenden. Dass ich euch nicht mehr vor Augen dienen kann, empfinde ich als großes Bedauern; doch die Lehre erlischt wahrhaftig nicht, ihr Würdenträger versteht das. Möget ihr euch nicht grämen.“ Darauf verbarg er sich am Westberg der Kommandantur Ji; dort übte er sich unermüdlich im Weg und rezitierte in drei Jahren je tausendmal das Lotos-Sutra, das Vimalakirti-Sutra und andere, um die hinterlassene Lehre zu durchdringen.
开皇五年,为泽州剌史千金公,请赴本乡,此则像法再弘,桑梓重集,亲疏含庆,何以加之?七年春,往定州,途由上党,留连夏讲,遂阙东传。寻下玺书,殷勤重请,辞又不免,便达西京。于时,敕召大德六人,远其一矣。仍与常随学士二百余人,创达帝室。亲临御筵,敷述圣化,通孚家国。上大悦,敕住兴善,劳问丰华,供事隆倍。又以兴善,盛集法会是繁。虽有扬化,终为事约,乃选天门之南大街之右,东西冲要,游听不疲,因置寺焉。名为净影,常居讲说,弘叙玄奥,辩畅奔流,吐纳自深,宣谈曲尽。于是四方投学,七百余人,皆海内英华。法轮前辙,望京趣寺,为法道场。但以堂宇未成,同居空露,蘧蒢庵舍。巷分州部,日夜祖习,成器相寻。虽复兴善,诸德英名一期,至于归学,师寻千里继接者,莫高于远矣。形长八尺,腰有九围,十三幅裙可为常服。登座震吼,雷动蛰惊,充惬群望,斯为盛矣。开皇十二年春,下敕令知翻译,刊定辞义,其年卒于静影寺,春秋七十矣。冕旒哀感,为之罢朝。帝呼嗟曰:国失二宝也。时,远与李德林,同月而丧,故动帝心。
Im fünften Jahr der Kaihuang-Ära wurde er vom Präfekten von Zezhou, dem Herzog von Qianjin, eingeladen, in seine Heimat zu kommen; dies bedeutete, dass die Lehre der Bilder erneut verbreitet wurde und sich die Heimat wieder sammelte — dass Nahestehende wie Ferne voller Freude waren, was ließe sich dem hinzufügen? Im Frühjahr des siebten Jahres zog er nach Dingzhou; der Weg führte über Shangdang, wo er sich zu Vorträgen im Sommer aufhielt, wodurch die Übertragung nach Osten unterblieb. Bald darauf erging ein kaiserliches Schreiben, das ihn drängend und wiederholt einlud; seine Absage fand kein Gehör, und so gelangte er in die Westliche Hauptstadt. Damals hatte der Kaiser sechs Mönche von hoher Tugend berufen, und Yuan war einer von ihnen. Zusammen mit mehr als zweihundert ständig begleitenden Gelehrten erreichte er erstmals den Kaiserhof. Der Kaiser bewohnte persönlich das Festmahl, und Yuan legte die heilige Wandlung dar, die Staat und Haus durchdrang und überzeugte. Der Kaiser war hoch erfreut und befahl ihm, im Xingshan-Tempel zu weilen; die Fürsorge und Gaben waren reichlich, die Versorgung erhaben und verdoppelt. Da jedoch am Xingshan-Tempel die großen Dharma-Versammlungen allzu zahlreich waren und es trotz der Verbreitung der Läuterung schließlich von den Verrichtungen eingeengt blieb, wählte man einen Platz südlich des Himmlischen Tores, rechts der Großen Straße, wo der Verkehr von Ost und West zusammenströmte und die Wandernden dem Hören ohne Ermüdung nachgehen konnten, und errichtete dort einen Tempel. Man nannte ihn Jingying (Reine Spiegelung); dort wohnte er dauerhaft und hielt Vorträge, entfaltete das Abgründige und Verborgene, und seine Rede strömte ungestüm dahin; was er aufnahm und von sich gab, war von eigner Tiefe, und seine Darlegungen erschöpften jede Feinheit. Daher strömten aus allen vier Richtungen mehr als siebenhundert Lernende herbei, sämtlich die vornehmsten Talente im Reich. Sie folgten der früheren Spur des Dharma-Rades und eilten von der Hauptstadt aus dem Tempel zu, der eine Übungsstätte der Lehre war. Da die Hallen und Gebäude noch nicht vollendet waren, wohnten sie gemeinsam unter freiem Himmel in rohen Mattenhütten; die Gassen waren nach den Bezirken der Präfekturen aufgeteilt, und Tag und Nacht pflogen sie die Überlieferung, sodass ein vollendetes Werkzeug dem anderen folgte. Obwohl auch der Xingshan-Tempel in derselben Zeit die berühmten Namen vieler Würdenträger vereinte, so gab es doch unter denen, zu denen die Lernenden über tausend Li in ununterbrochener Folge strömten, keinen höheren als Yuan. Er war acht Chi groß, seine Taille maß neun Umspannungen, und ein dreizehnbahniger Rock diente ihm als Alltagsgewand. Bestieg er den Sitz und erhob seinen donnernden Ruf, so bebte es wie Donner und die Erstarrtesten wurden aufgeschreckt; er erfüllte die Erwartungen der Menge vollauf — das war wahrhaft großartig. Im Frühjahr des zwölften Jahres der Kaihuang-Ära erging der Erlass, dass er die Übersetzungsarbeiten leiten und Worte und Sinn redaktionell festlegen solle; in jenem Jahr starb er im Jingying-Tempel, siebzig Jahre alt. Der Kaiser trauerte zutiefst und setzte seinetwegen die Hofaudienz aus. Der Kaiser seufzte: „Das Reich hat zwei Juwelen verloren.“ Damals nämlich waren Yuan und Li Delin im selben Monat gestorben, was das Herz des Kaisers bewegte.
Aufzeichnung über die Hinterlassenschaften des Dharma-Meisters Huiyuan der Großen Sui am Xiashi-Tempel
硖石岩岩,灵气膺侯,千载之口,不囗详其志。自北齐周堕,物接耳目,远公之居,以成其道。既修涅盘藏,疏,绝笔石巅,掷上太虚,得以明真契,示其同。法师称号惠远,生炖煌李氏之族,家数世居霍秀里,本宅犹存旧𡐝与硖石西北连岗甸附前晋,有匡山慧远,南朝时论所宗,四百余年。至法师占泽州,远当周氏,经齐并除塔庙,异人大集,独抗震霆,实文之下,正辞无屈,面折武帝,以阿鼻地狱,不论贵贱,向非幽证,其能及此。竟隐汲郡西山。大隋受命,出诣上京,文帝始引昙延为大师,诏公掌校译经,行僧中统理。耀临一时,表仪八尺,立众清庄。开皇十二年,没于京净影寺,是曰辍朝,帝曰:丧吾国宝矣。验掷笔故处,丹流中贯,危石最峭,后之人实目曰掷笔台。邑里时朝礼之,想在容声。有唐宝历元年夏四月,传学沙门紫羽,请刻石台上,河东薛重元刊录。故志云。
Die Xiashi-Felsen ragen hoch empor; ihr geistiges Klima trifft auf fürstliche Würde, und die [Überlieferer] der tausend Jahre vermochten […] ihre Aufzeichnung nicht im Einzelnen zu kennen. Seit die Nördlichen Qi und die Zhou fielen, haben ihn die Dinge vor Augen und Ohren unmittelbar berührt: Meister Yuans Wohnsitz, an dem er seinen Weg vollendete. Nachdem er den Sutrenspeicher des Nirvana kommentiert hatte, legte er auf der steinernen Höhe den Pinsel nieder und schleuderte ihn in die große Leere, womit er die wahre Übereinstimmung offenbarte und ihre Gleichheit zeigte. Der Meister des Gesetzes trug den Titel Huiyuan; er wurde in das Geschlecht Li von Dunhuang geboren, und die Familie wohnte seit mehreren Generationen im Weiler Huoxiu; das ursprüngliche Anwesen bewahrt noch alte Grundmauern und grenzt nordwestlich des Xiashi an die Hügelauen. Zuvor, unter den Jin, gab es den Huiyuan vom Kuang-Berg, den die Diskussionen zur Zeit der Südlichen Dynastien als ihr Haupt verehrten — mehr als vierhundert Jahre früher. Als der Meister in Zezhou weilte, herrschte das Haus der Zhou; nach der Vernichtung der Qi wurden die Türme und Tempel abgeschafft, und die hervorragenden Männer versammelten sich in großer Zahl; allein er trotzte dem Donner, legte angesichts des wirklichen Textes die aufrechte Rede ohne Beugung dar und widersprach Kaiser Wu ins Angesicht mit der Avici-Hölle, die nicht zwischen Hoch und Niedrig wählt — wäre da keine verborgene Erkenntnis gewesen, wie hätte er dies vermocht? Schließlich verbarg er sich am Westberg der Kommandantur Ji. Als die Große Sui das Mandat empfing, begab er sich hinaus zur Oberen Hauptstadt; Kaiser Wen hatte zunächst Tanyan zum Großen Meister erhoben und befahl nun dem Meister, die Übersetzungen der Sutren zu kontrollieren und die Gesamtverwaltung unter den Mönchen wahrzunehmen. Er glänzte über seine Zeit, ein Maßstab von acht Chi, inmitten der Versammlung rein und würdevoll. Im zwölften Jahr der Kaihuang-Ära verschied er im Jingying-Tempel der Hauptstadt; an jenem Tage wurde die Hofaudienz ausgesetzt, und der Kaiser sprach: „Ich habe das Juwel meines Landes verloren.“ Prüft man die alte Stätte des Pinselwurfs, so durchströmt der Dan-Fluss ihre Mitte, und die gefährlichen Felsen sind dort am steilsten; die Menschen späterer Zeit wiesen mit dem Blick darauf und nannten es die Terrasse des Pinselwurfs. Die Leute der Umgebung huldigen ihr von Zeit zu Zeit und stellen sich seine Stimme und Gestalt vor. Im ersten Jahr der Baoli-Ära der Tang, im Sommer, im vierten Monat, bat der lernende Mönch Ziyu darum, dies auf dem Gipfel in Stein zu gravieren; Xue Chongyuan aus Hedong zeichnete es redaktionell auf. So lautet die Aufzeichnung.
慧远法师遗迹记:宝历元年四月,今在凤台县东南三十五里藏阴寺后。凤台县志:沙门紫羽刻石。记称慧远为泽州霍秀里人,俗本炖煌李氏,故居尚存,与晋慧远同名,相距四百余年,别为一人。周武欲废寺塔,抗辞折服,入隋,文帝命公参校经义,卒,深悼惜之。考太和释紫羽碑,以慧为惠,与此不同。其云宝历元年,则敬宗乙巳也。
Aufzeichnung über die Hinterlassenschaften des Meisters Huiyuan: aus dem vierten Monat des ersten Jahres der Baoli-Ära; sie befindet sich heute hinter dem Zangyin-Tempel, fünfunddreißig Li südöstlich des Kreises Fengtai. Die Kreischronik von Fengtai besagt: Der Mönch Ziyu gravierte den Stein. Die Aufzeichnung nennt Huiyuan einen Mann aus dem Weiler Huoxiu in Zezhou; weltlich stammte er aus dem Geschlecht Li von Dunhuang, die alte Wohnstätte ist noch erhalten, und er trug denselben Namen wie der Huiyuan der Jin, von dem ihn mehr als vierhundert Jahre trennen — eine andere Person. Als Kaiser Wu der Zhou die Tempel und Türme abschaffen wollte, trotzte er ihm mit Worten und brachte ihn zum Schweigen; nach seinem Eintritt unter die Sui befahl Kaiser Wen dem Meister, an der Kontrolle des Sinngehalts der Sutren mitzuwirken, und als er starb, betrauerte er ihn tief und bedauerte ihn. Zu prüfen ist: Die Stele des Mönchs Ziyu aus der Taihe-Ära schreibt 慧 als 惠, was von dieser abweicht. Wo sie das erste Jahr der Baoli-Ära nennt, ist das Jahr Yisi unter Kaiser Jingzong gemeint.
Aufzeichnung der Namen der Rezitatoren des Lotos-Sutras im Fuyan-Chan-Kloster
郡城东南三十余里,丹流湾曲,山罨翠屏,云霞生双髻之峰,碧霞吐香炉之石,谷深景邃,地近出幽。藏阴南连礼浮,北接硖石之名,本非寺号,径通人行,时共称焉。初有昙始禅师,大齐起义之首,奏藏阴寺讲涅盘经,感野雉来听,藏神遗绢,猕猴奉果,山神献飧,时之异人乎,其难识矣。周朝有惠远法师,即晋城霍秀人也。制涅盘疏,掷笔升空,精义入神,以验其旨,名振古仐,号掷笔台,巳现存焉。近专代宗之运神墨禅师,唐之贵叶,学究典坟,善闲庄老,舍荣慕逍,晦迹亡名。藏阴,宴坐林薮,行节孤迅,人难可俦。贞元之时,有智通法师,近朝供奉,聪惠天假其灵,善谈涅盘真口,制六波罗密疏,流于世也。令有惠愔禅师,业善儒门,博通子三史,高道不事,弃笔从缁,究禅理而真心自闲,习心观,定惠双运,居无定所,云林是家。远寻灵迹,来届此山。时有智岑切善讲天台教门,深远妙源,精义尤博,誓为佛使,行化人间,来亦于此。知山灵秀,景胜处幽,名僧继踵。其时怀公至此,欲过嵩岳,志求法华道场之处。土地时运,宿缘所追,乃感文邦伯邀留,及有清信长老,结邑请住去。太和二年,上方创造侩院,兼置普贤道场。为山寺荒废岁久,杜绝人来,道者难居,盖为差税。时太守王公,以善理人,慈爱育物,敬崇三宝,荷护伽蓝,自至山门,殷懃留请,兼舍禄粟,及劝官僚资助弁,咸降差科。时有清信之士,以议助济差科,时有廿八。人囗经囗年间,人即沦散,出邑今有六七人,同为竭力崇供,山寺科四,并造阁一所,兼素画弥勒,兼诸方信施者,并邑外持念经人,具历此石。法华之应,事亦具载矣。邑人司徒映等,宿植深厚,菩提种成,法雨润根,善四开发,又能晦迹藏名,隐遁州城縓肆,和光混俗,乐道安贫,共结良缘,同修福利,心贞志固,刻石记文,感集陈情,命余题述。
Über dreißig Li südöstlich der Präfekturstadt windet sich der Dan-Fluss in Mäandern, die Berge verhüllen sich wie Smaragdschirme; Wolken und Nebelschwaden erstehen aus den Gipfeln der Doppelhaarknoten, blaue Dunstschleier hauchen über den Weihrauchgefäß-Felsen; die Täler sind tief, die Aussichten abgelegen, das Land tritt in die Stille hinaus. Zangyin verbindet im Süden Lifu, nördlich grenzt es an das Xiashi — der Name bezeichnete ursprünglich keinen Tempel, sondern einen Pfad, auf dem die Menschen gingen, und so nannte man es allgemein. Zu Beginn gab es den Chan-Meister Tanshi, der zu den Ersten gehörte, die unter den Großen Qi den rechten Weg erhoben; am Zangyin-Tempel ließ er das Nirvana-Sutra erklären und rührte wilde Fasane, die herbeikamen, um zu lauschen; verborgene Götter schenkten Seide, Makaken reichten Früchte dar, die Berggeister opferten Speise — ein Wundermann seiner Zeit, schwer zu durchschauen. Zur Zeit der Zhou gab es den Meister Huiyuan, einen Mann aus Huoxiu in Jincheng. Er verfasste den Kommentar zum Nirvana-Sutra, schleuderte den Pinsel in den Himmel, und die feine Bedeutung drang ins Göttliche ein, um seine Absicht zu bewähren; sein Name erschütterte Vergangenheit und Gegenwart, man nannte es die Terrasse des Pinselwurfs, die bis heute erhalten ist. In jüngerer Zeit, in der Ära des Kaisers Daizong, gab es den Chan-Meister Shenmo, ein edles Blatt der Tang; seine Gelehrsamkeit ergründete die kanonischen Altertümer, und er kannte sich in Zhuangzi und Laozi wohl aus; er entsagte dem Ruhm und sehnte sich nach Freiheit, verbarg seine Spuren und verlor seinen Namen. In Zangyin saß er in Frieden in Wald und Dickicht, von einsamer und ungestümer Wandelweise, der kein Mensch ebenbürtig war. Zur Zeit der Zhenyuan-Ära gab es den Meister Zhitong, der der Dynastie nahe diente und Aufwartung leistete; Klugheit und Weisheit hatte der Himmel ihm verliehen; er verstand es, über die wahre [Bedeutung] des Nirvana zu sprechen, und verfasste den Kommentar zu den Sechs Paramitas, der in der Welt verbreitet ist. Sodann gab es den Chan-Meister Huiyin, der in der konfuzianischen Schule bewandert und in den Philosophen und den Drei Geschichtswerken umfassend belesen war; hohen Ämtern diente er nicht, legte den Pinsel nieder und folgte dem Schwarzgewand; er ergründete den Sinn des Chan, und sein wahres Herz ward von selbst still; er übte die Betrachtung des Geistes und ließ Sammlung und Weisheit beide wirken; er hatte keinen festen Wohnsitz, Wolken und Wälder waren sein Zuhause. Aus der Ferne suchte er die Wunderstätten und gelangte zu diesem Berg. Damals gab es Zhicen, der die Lehren des Tiantai vorzüglich zu erklären verstand, tiefgründig und dem wunderbaren Quell fern, im feinen Sinn besonders bewandert; er schwor, ein Bote des Buddha zu sein und wandelnd die Menschenwelt zu bekehren, und auch er kam hierher. Sie erkannten, dass der Berg wunderbar und schön, die Aussicht hervorragend und die Stätte verborgen war, und berühmte Mönche folgten einander auf dem Fuße. Damals kam Huaigong hierher und wollte über das Song-Gebirge ziehen, entschlossen, eine Stätte zur Übung des Lotos-Sutras zu suchen. Die Geister des Ortes und das Schicksal der Zeit, von alten Banden gezogen, bewogen den gelehrten Landesherrn, ihn zum Bleiben einzuladen, und fromme Älteste bildeten eine Schar und baten ihn, sich niederzulassen. Im zweiten Jahr der Taihe-Ära errichtete man oben ein Mönchskloster und richtete zugleich eine Samantabhadra-Übungsstätte ein. Da der Bergtempel seit Jahren verfallen war, die Menschen fernblieben und Mönche schwer dort weilen konnten — was an den Abgaben und Steuern lag —, war zur selben Zeit der Präfekt Wang, der die Menschen gut zu regieren und mit Güte und Liebe die Wesen zu nähren verstand, die Drei Juwelen ehrte und ehrfürchtig verehrte und die Klöster trug und schützte, selbst an das Tempeltor gekommen, bat eindringlich und aufmerksam um sein Bleiben, gab dazu aus seinem Amtssalär Getreide und bewog die Beamten zu Beihilfen; alle erließen die Abgaben und Steuerposten. Damals gab es gläubige Laien, die zusammenkamen, um bei der Begleichung der Abgaben und Steuern zu helfen — achtundzwanzig an der Zahl. Nach […] Jahren waren die Leute zerstreut und verfallen, und von jener Schar sind heute noch sechs bis sieben übrig, die gemeinsam alle Kraft für die Versorgung aufwenden; für den Bergtempel […] errichteten sie zudem einen Pavillon und ein in Weiß gemaltes Maitreya-Bild; die Stifter und Spender aus allen Richtungen sowie die Sutra-rezitierenden Personen außerhalb der Schar sind alle auf diesem Stein verzeichnet. Auch die Erwiderungen des Lotos-Sutras sind vollständig aufgezeichnet. Situ Ying und die anderen aus der Gemeinde hatten seit langem tiefes Wurzelwerk gepflanzt, und der Same des Bodhi war gereift; der Regen der Lehre benetzte die Wurzeln, und das Gute entfaltete sich in den vier Richtungen; zudem vermochten sie ihre Spuren zu verbergen und ihre Namen zu verhüllen, sich verborgen in den Werkstätten der Präfekturstadt aufzuhalten, ihr Licht zu mildern und sich mit dem Gewöhnlichen zu mischen, den Weg in Armut froh und in Frieden zu leben; gemeinsam knüpften sie ein gutes Band und pflegten einträchtig Glück und Nutzen; mit treuem Herzen und festem Willen gravierten sie den Stein und verzeichneten den Text, sammelten bewegt die Umstände und trugen sie vor, und sie beauftragten mich, diese Darstellung zu schreiben.
硖石寺造上方阁记右硖石寺造上方阁记在凤台县访碑录作青蓪寺碑太平寰宇记硖石山在晋城县东南三十里上有青莲寺西有掷笔台即远大师置涅盘疏藏之所与记所言合
„Aufzeichnung über den Bau des Oberen Pavillons am Xiashi-Tempel“ — das Vorstehende. Die Aufzeichnung über den Bau des Oberen Pavillons am Xiashi-Tempel befindet sich im Kreis Fengtai; das Verzeichnis der besuchten Stelen verzeichnet sie als „Stele des Qinglian-Tempels“ (im Text 青蓪寺). Die Allgemeine Geographie der Taiping-Ära besagt: Der Xiashi-Berg liegt dreißig Li südöstlich des Kreises Jincheng; auf ihm befindet sich der Qinglian-Tempel, westlich davon die Terrasse des Pinselwurfs, die der Ort ist, an dem der Große Meister Yuan den Nirvana-Kommentar niederlegte und verwahrte — dies stimmt mit dem überein, was die Aufzeichnung sagt.
Steininschrift über die Bergfelder des Qinglian-Tempels
唐青莲寺山田石碣记,无撰人姓氏,后列张靖境书记两。泽州东南三十里,敕号青莲寺。北齐初,禅师口奏,藏阴所管三庄田地二十余顷,轮税若干。至太和九年,僧惠愔说郡主王中丞,减税若干亩,会昌三年,沙汰若干亩。又咸通八年,孟员外闻奏请敕赐青莲为额,剖地若干亩。考太和九年,文宗乙卯,会昌三年武宗癸亥,咸通八年懿宗丁亥。所谓郡守王中丞、孟员外闻,府州志俱失载。
Steininschrift über die Bergfelder des Qinglian-Tempels der Tang: Der Name des Verfassers ist nicht genannt; hinten folgen zwei Aufschriften des Schreibers Zhang Jing. Dreißig Li südöstlich von Zezhou liegt der Tempel mit dem kaiserlichen Namen Qinglian. Zu Beginn der Nördlichen Qi legte der Chan-Meister […] in einer Eingabe dar, dass die drei Weiler mit Feldern von über zwanzig Qing unter der Verwaltung von Zangyin der Reihe nach soundso viel Steuern entrichteten. Im neunten Jahr der Taihe-Ära überredete der Mönch Huiyin den Gouverneur Wang, den Vize-Zensurrat, die Steuern für soundso viele Mu zu ermäßigen; im dritten Jahr der Huichang-Ära wurden soundso viele Mu ausgesondert. Ferner hörte im achten Jahr der Xiantong-Ära der außerordentliche Sekretär Meng Wen die Eingabe und bat um den kaiserlichen Erlass, den Namen Qinglian als Tafel zu verleihen, und sonderte soundso viele Mu Land ab. Zu prüfen ist: Das neunte Jahr der Taihe-Ära ist das Jahr Yimao unter Kaiser Wenzong, das dritte Jahr der Huichang-Ära das Jahr Guihai unter Kaiser Wuzong, das achte Jahr der Xiantong-Ära das Jahr Dinghai unter Kaiser Yizong. Der genannte Präfekt Wang, der Vize-Zensurrat, und der außerordentliche Sekretär Meng Wen sind in den Chroniken der Präfektur und des Departments beide nicht verzeichnet.
Reskript zur Tafelverleihung aus dem dritten Jahr der Taiping-Xingguo-Ära
宋太平兴国二牒石刻:一在松岭寺,牒额法轮;一在曰莲寺,牒额福岩。前俱列中书门下泽州奏准行,所管存留有无名额僧尼寺院廿三十二所。灵严院宜赐法轮,青莲寺宜赐福岩为额。敕命指挥书勒悬挂,准敕,故牒。太平兴国三年五月二十曰,牒中书门下平章事、右仆射羕门下侍叩平章事、右仆射兼门下侍郎、平章事、录事参军胡推官王、大理寺丞、权知军州事韦刺史齐。按牒文与真宗景德时稍异,州官不传其名,中书门下官亦不书姓与花押,或宋初体制使然。考太平兴国三年,太宗戊寅,所谓中书平章者卢名逊,右仆射为沈伦,左仆射则薛居正也。
Steininschrift der zwei Reskripte der Taiping-Xingguo-Ära der Song: Das eine befindet sich im Songling-Tempel, das Reskript verleiht die Tafel „Dharma-Rad“; das andere im Yuelian-Tempel (im Text 曰莲寺), das Reskript verleiht die Tafel „Fuyan“ (福岩). Beiden vorangestellt ist die verzeichnete Bewilligung des Sekretariats und der Kanzlei auf die Eingabe von Zezhou: Von den unter seiner Verwaltung stehenden, verbleibenden Mönchs- und Nonnenklöstern mit und ohne Namenstafel — dreiundzwanzig und zwölf. Dem Lingyan-Kloster gebühre die Verleihung von „Dharma-Rad“, dem Qinglian-Tempel gebühre die Verleihung von „Fuyan“ als Tafel. Der kaiserliche Erlass befiehlt die Anordnung, sie zu schreiben, zu gravieren und aufzuhängen; dem Erlass entsprechend wird dieses Reskript erlassen. Zwanzigster Tag des fünften Monats des dritten Jahres der Taiping-Xingguo-Ära. Das Reskript nennt: den Administrator des Sekretariats und der Kanzlei, den Rechten Vize-Direktor […], den Kanzleiminister und Administrator, den Rechten Vize-Direktor und zugleich Kanzlei-Vizeminister, den Administrator, den Registratur-Militärrat Hu, den Untersuchungsbeamten Wang, den Assistenten des Hofes der Großen Revision und Bevollmächtigten Kenner der Militär- und Präfekturangelegenheiten Wei, den Inspektor Qi. Anzumerken ist: Der Wortlaut des Reskripts weicht leicht von dem der Jingde-Ära des Kaisers Zhenzong ab; die Namen der Präfekturbeamten werden nicht überliefert, und auch die Beamten des Sekretariats und der Kanzlei schreiben weder Namen noch Handzeichen — vielleicht war dies durch die Amtsgepflogenheiten des frühen Song bedingt. Zu prüfen ist: Das dritte Jahr der Taiping-Xingguo-Ära ist das Jahr Wuyin unter Kaiser Taizong; der genannte Administrator des Sekretariats ist Lu Duoxun (im Text 卢名逊), der Rechte Vize-Direktor ist Shen Lun, und der Linke Vize-Direktor ist Xue Juzheng.
Inschriften auf der Steinsäule des Qinglian-Tempels
青莲寺石柱题名记元符三年,今在凤台县。凤台县志从后逆书元符戊寅十月十四日,高平郡别乘河南段绍同晋城令耿敏、尉黄叔敖,因按田,自琵琶浤至青莲寺,登掷笔台,步月临流,传觞赋诗。明日去,宿景德寺。考宋无高平郡,盖泽州而书古郡也。又记崇宁元年。凤台县志前书石柱一,永为供养。熙宁九年至崇宁元年二月初九日,不书施主姓名。考熙宁九年为神宗丙辰,崇宁元年为徽宗壬午,石柱非一时所施,或至徽宗时始告竣。又记宣和七年。凤台县志从后逆书陈子镇、子庚、贾山王越胡。考宁祥、宗清以宣和七年十月十四日同游,道逢上人启元不期而会,游人俱不可考。宣和七年徽宗乙巳,金兵围太原,明年为钦宗靖康元年,金兵犯泽州、高平。当此时登临山水,真所谓燕雀处堂,不知大厦之将倾也。
Inschriften auf der Steinsäule des Qinglian-Tempels, drittes Jahr der Yuanfu-Ära; sie befinden sich heute im Kreis Fengtai. Die Kreischronik von Fengtai schreibt von hinten nach vorn: vierzehnter Tag des zehnten Monats des Jahres Wuyin der Yuanfu-Ära; der Vizepräfekt der Kommandantur Gaoping, Duan Shao aus Henan, besuchte zusammen mit dem Kreisvorsteher von Jincheng, Geng Min, und dem Wehrmeister Huang Shu’ao bei einer Feldinspektion den Weg vom Pipa-Sumpf bis zum Qinglian-Tempel, bestieg die Terrasse des Pinselwurfs, wandelte im Mondlicht am Strom entlang, reichte den Becher herum und dichtete Gedichte. Am folgenden Tag zogen sie fort und übernachteten im Jingde-Tempel. Zu prüfen ist: Unter den Song gab es keine Kommandantur Gaoping; hier wurde wohl Zezhou unter seinem alten Kommandanturnamen geschrieben. Ferner eine Aufzeichnung aus dem ersten Jahr der Chongning-Ära. Die Kreischronik von Fengtai schreibt voran: „Steinsäule eins, auf ewig zur Darbringung bestimmt.“ Vom neunten Jahr der Xining-Ära bis zum neunten Tag des zweiten Monats des ersten Jahres der Chongning-Ära; die Namen der Stifter werden nicht geschrieben. Zu prüfen ist: Das neunte Jahr der Xining-Ära ist das Jahr Bingchen unter Kaiser Shenzong, das erste Jahr der Chongning-Ära das Jahr Renwu unter Kaiser Huizong; die Steinsäulen wurden nicht zu einer Zeit gestiftet — vielleicht wurden sie erst unter Kaiser Huizong fertiggestellt. Ferner eine Aufzeichnung aus dem siebten Jahr der Xuanhe-Ära. Die Kreischronik von Fengtai schreibt von hinten nach vorn: Chen Zizhen, Zigeng, Jia Shan, Wang Yuehu. Zu prüfen ist: Ningxiang und Zongqing reisten am vierzehnten Tag des zehnten Monats des siebten Jahres der Xuanhe-Ära gemeinsam; unterwegs trafen sie den Ehrwürdigen Qiyuan, ohne es verabredet zu haben; die Reisenden sind alle nicht mehr feststellbar. Das siebte Jahr der Xuanhe-Ära ist das Jahr Yisi unter Kaiser Huizong, in dem die Jin-Heere Taiyuan belagerten; das folgende Jahr war das erste Jahr der Jingkang-Ära des Kaisers Qinzong, in dem die Jin-Heere Zezhou und Gaoping angriffen. In einer solchen Zeit noch auf Berge und Wasser zu steigen — das ist wahrhaft das, was man „Schwalben und Sperlinge nisten in der Halle und ahnen nicht, dass das große Gebäude einzustürzen droht“ nennt.
青莲寺石柱题名记:承安五年,今在凤台县。凤台县志:河间许道真古笔也。记称承安二年闰二月十六日,同张君玉、吴寿夫来游,遂与寂公无二登凤凰。山周览青莲之胜,钧幕河间许古题。考古父安仁,以明昌五六年出守泽州,古于明昌五年登词赋进士第,承安间,正安仁节度汾阳时也。考古本传,宣宗贞祐初,自右拾遗拜监察御史,距登第时已十九年,或此时随侍父任,否则作此郡幕职。记中称张君玉、吴寿夫、僧寂公,大抵为进士。张天祐、吴芝、宝寂和尚,皆其父所与游者。记又称登凤皇山,安仁诗亦云:卧看月落凤皇山。山名不可考。据寺僧云,即青莲寺山,以山形名青莲寺。
Inschriften auf der Steinsäule des Qinglian-Tempels: fünftes Jahr der Cheng’an-Ära; sie befinden sich heute im Kreis Fengtai. Die Kreischronik von Fengtai besagt: Es ist die Handschrift des Xu Daozhen Gu aus Hejian. Die Inschrift besagt: Am sechzehnten Tag des Schalt-Zweitmonats des zweiten Jahres der Cheng’an-Ära kam er mit Zhang Junyu und Wu Shoufu auf Besuch, bestieg mit dem Mönch Ji und [dem Mönch] Wuer den Fenghuang-Berg und umwandelte ringsum die Schönheit des Qinglian; unterzeichnet vom Stabsmitglied von Junzhou, Xu Gu aus Hejian. Zu prüfen ist: Gus Vater Anren trat im fünften bis sechsten Jahr der Mingchang-Ära das Amt des Präfekten von Zezhou an; Gu erwarb im fünften Jahr der Mingchang-Ära den Jinshi-Grad im Dichtungs- und Rhapsodiefach; zur Cheng’an-Zeit war genau jene Zeit, in der Anren als Militärkommissar von Fenyang wirkte. Prüft man die Biografie des Gu, so wurde er zu Beginn der Zhenyou-Ära des Kaisers Xuanzong vom Rechten Erinnerer zum Kontrollinspektor befördert — neunzehn Jahre nach dem Erwerb des Grads; entweder begleitete er damals seinen Vater in dessen Amt, oder er bekleidete hier eine Stabsstelle dieser Präfektur. Die in der Inschrift genannten Zhang Junyu, Wu Shoufu und der Mönch Ji dürften die Jinshi Zhang Tianyou und Wu Zhi sowie der Mönch Baoji sein — alle Männer, mit denen sein Vater Umgang pflegte. Die Inschrift spricht ferner von der Besteigung des Fenghuang-Bergs; auch ein Gedicht Anrens sagt: „Liegend schaue ich den Mond über dem Fenghuang-Berg untergehn.“ Der Bergname lässt sich nicht mehr feststellen. Nach Aussage der Tempelmönche ist es der Berg des Qinglian-Tempels, der dem Tempel nach seiner Gebirgsgestalt den Namen gab.
Aufzeichnung über die Berggebiete von Fuyan und Jingying
福严净影山场记县福严净影山场之记将仕郎详定一司敕令薮删定官杨之道述书刊字王信𡶾大宋崇宁四年岁次及酉三月一日因下院净影寺斋会有住持福润预日赴上寺请峦禅师说法师曰余自住院来未暇至彼今必赴焉师忻然而往到彼升座演法开示会毕游看祖师遗迹四顾峰峦秀丽嵯峨陡峻师乃叹曰真圣贤依栖之地也又见古碑曝落上有山场四至隐隐而吕乃大隙开皇七季昙馥禅师之所立也遂鎤之迥还时本寺营造殿阁斋厨一新功毕命匠砻石以俟口口纪其岁月遂请宣德郎知蓝田县事黄公为文命予记其三寺山场予辞不己遂摭峦禅师之说勒之碑阴略为其记一福严禅院山场四至东至马鞍岮南北随山势为界南至珏山顶西南至风门岭东西随山势为界西至高家岭棘针林南北随曲尺地形为界北至交河水心西北至柳泉南分水岭东西随河岭为界一净影寺山场四至东至箭豁子东南至孔杨坂南北随山势为界南至大回沟西南至梯岩山东西随水心为界西至大河南北随河势水心为界北至耍子崜东西随山势为界一南关观音堂四至东至庙南至街西至濠北至濠为界崇宁四年七月日住持沙门鉴峦净影寺住持沙门福润同立此福严净影二寺山场记在凤觉县东南九十里蟠龙山崇宁乙酉三月一日青莲寺僧鉴峦赴净影开座说法毕因访昙法师遗迹清查山场立石峦祎师即鉴峦寺又有政和六年峦公塔铭即其人也记云本寺营造殿阁斋厨请宣德郎知蓝田县事黄灿为文命子记三寺山场勒之碑阴是此碑有碑阳而未拓或转砌墙内亦未可知三寺者福严寺净影寺观音堂额署福严净影山场记二寺有山场观音堂在南关无山场也金石记载净影寺山场碑落福严二字又云令所官王之道书桉碑详定一司敕令所删定官不得称所官又姓杨非王金石记误
„Aufzeichnung über die Berggebiete von Fuyan und Jingying“ — die Aufzeichnung über die Berggebiete von Fuyan und Jingying des Kreises. Der Beigeordnete für den Dienst in den Hallen und Streichungs- und Festlegungsbeamte des Amts zur Prüfung und Festlegung der Erlasse des Ersten Rangs, Yang Zhidao, verfasste den Text; die Schrift gravierte Wang Xin. Am ersten Tag des dritten Monats des Jahres Yiyou (im Text 及酉), des vierten Jahres der Chongning-Ära der Großen Song, begab sich anlässlich einer Fastenversammlung im Jingying-Tempel des unteren Hofes der Abt Furun am vorausbestimmten Tag zum oberen Tempel, um den Chan-Meister Luan zur Dharma-Rede zu bitten. Der Meister sprach: „Seit ich das Amt angetreten habe, hatte ich keine Muße, dorthin zu kommen; nun werde ich gewiss gehen.“ Freudig begab sich der Meister dorthin, bestieg den Sitz, hielt die Dharma-Rede und erteilte die Belehrung; als die Versammlung beendet war, besichtigte er die Spuren der Patriarchen, blickte ringsum auf die Gipfel und Kuppen, schön und hochaufragend, steil und schroff, und der Meister seufzte: „Wahrhaftig ein Ort, an dem Heilige und Weise sich bergen!“ Zudem sah er eine alte Stele, der Sonne ausgesetzt und verfallen, auf der die vier Grenzen des Berggebiets undeutlich zu erkennen waren; es war die Stele, die der Chan-Meister Tanfu im siebten Jahr der Kaihuang-Ära der Großen Sui errichtet hatte. Darauf ließ er sie bearbeiten und zurückbringen. Damals waren an diesem Tempel die Bauarbeiten an Hallen, Pavillons, Fastenhallen und Küchen vollständig erneuert und das Werk vollendet; man befahl den Handwerkern, einen Stein zu glätten, um das Datum von […] zu verzeichnen. Darauf bat man den Beamten für Ausrufung der Tugend, den Kenner der Kreisangelegenheiten von Lantian, Herrn Huang, um einen Text und befahl mir, die Berggebiete der drei Tempel aufzuzeichnen. Ich lehnte ab, ohne Gehör zu finden, und so entnahm ich die Darstellung des Chan-Meisters Luan und gravierte sie auf die Rückseite der Stele; kurz sei die Aufzeichnung gegeben. Erstens: die vier Grenzen des Berggebiets des Fuyan-Chan-Klosters. Im Osten bis zum Sattel-Pass; nach Süden und Norden folgt die Grenze der Bergform. Im Süden bis zum Gipfel des Jue-Bergs; im Südwesten bis zum Windtor-Kamm; nach Osten und Westen folgt die Grenze der Bergform. Im Westen bis zum Gao-Familien-Kamm und zum Dornnadel-Wald; nach Süden und Norden folgt die Grenze der winkelförmigen Geländeform. Im Norden bis zur Wassermitte des Jiao-Flusses; im Nordwesten bis zum südlichen Wasserscheidekamm der Weidenquelle; nach Osten und Westen folgt die Grenze der Flusskämme. Zweitens: die vier Grenzen des Berggebiets des Jingying-Tempels. Im Osten bis zum Pfeilspalt; im Südosten bis zum Kong-Yang-Feld; nach Norden und Süden folgt die Grenze der Bergform. Im Süden bis zur Großen Rückkehrrinne; im Südwesten bis zum Leiterfelsen-Berg; nach Osten und Westen folgt die Grenze der Wassermitte. Im Westen bis zum Großen Fluss; nach Norden und Süden folgt die Grenze der Wassermitte dem Flussverlauf. Im Norden bis zum Shuaizi-Hügel; nach Osten und Westen folgt die Grenze der Bergform. Drittens: die vier Grenzen der Guanyin-Halle des Südtors. Im Osten bis zum Tempel, im Süden bis zur Straße, im Westen bis zum Graben und im Norden bis zum Graben als Grenze. Im siebten Monat des vierten Jahres der Chongning-Ära stellten der Abt, der Mönch Jianluan, und der Abt des Jingying-Tempels, der Mönch Furun, dies gemeinsam auf. — Diese Aufzeichnung über die Berggebiete der beiden Tempel Fuyan und Jingying befindet sich am Panlong-Berg, neunzig Li südöstlich des Kreises Fengjue. Am ersten Tag des dritten Monats des Jahres Yiyou der Chongning-Ära begab sich der Mönch Jianluan des Qinglian-Tempels nach Jingying, bestieg den Sitz und hielt die Dharma-Rede; danach besuchte er die Spuren des Meisters Tan, klärte die Berggebiete und ließ den Stein errichten. Der Meister Luan-yi ist Jianluan; der Tempel besitzt ferner eine Pagodeninschrift für Meister Luan aus dem sechsten Jahr der Zhenghe-Ära, die eben diese Person betrifft. Die Aufzeichnung besagt, dass dieser Tempel Hallen, Pavillons, Fastenhallen und Küchen errichtete, den Beamten für Ausrufung der Tugend, den Kenner der Kreisangelegenheiten von Lantian, Huang Can, um einen Text bat und ihm befahl, die Berggebiete der drei Tempel aufzuzeichnen und auf die Rückseite der Stele zu gravieren; diese Stele besitzt also eine Vorderseite, von der nur kein Abrieb genommen wurde, und vielleicht wurde sie auch in eine Mauer verbaut — das lässt sich nicht sagen. Die drei Tempel sind der Fuyan-Tempel, der Jingying-Tempel und die Guanyin-Halle; die Aufschrift lautet „Aufzeichnung über die Berggebiete von Fuyan und Jingying“, denn zwei Tempel besitzen Berggebiete, während die Guanyin-Halle im Südtor kein Berggebiet besitzt. Das Aufzeichnungen über Bronzen und Steine verzeichnet die Stele des Berggebiets des Jingying-Tempels und lässt dabei die beiden Zeichen „Fuyan“ aus; ferner sagt es, der „Amtsträger“ Wang Zhidao habe die Schrift geliefert — nach der Stele jedoch kann der Streichungs- und Festlegungsbeamte des Amts zur Prüfung und Festlegung der Erlasse des Ersten Rangs nicht „Amtsträger“ genannt werden, und sein Familienname ist Yang, nicht Wang: Das Aufzeichnungen über Bronzen und Steine irrt.
Glockeninschrift des Fuyan-Chan-Klosters am Xiashi-Berg
硖石山福严禅院,始自北齐天保年中,昙始禅师创立道场,距大金大定之岁,年将六百,中间高僧硕德,相继兴葺。朱甍绀宇,像设𦈑诰,罔不具备,唯无法钟,警悟情识。今有论师惠玠,特发济苦利生之意,不惮劳苦,命良工鏄成,以补寺之不足,诚可嘉尚。占贤谷禅林院讲论僧闻悟,为之铭曰:寺唯欠钟兮,铸金以成。绝壁深林兮,铮然奏声。大千普闻兮贤圣聚灵。铿𮣳长应兮,𣇦破无明。三𭏚远震兮,苦轮便停。菩提种性兮,聆音发萌。以兹功德兮,利乐有情,天子万寿兮,国人永宁。大定三年岁次癸未十一月甲子二十七日甲寅,记。
Das Fuyan-Chan-Kloster am Xiashi-Berg nahm seinen Anfang in den Jahren der Tianbao-Ära der Nördlichen Qi, als der Chan-Meister Tanshi die Übungsstätte begründete; bis zu den Jahren der Dading-Ära des Großen Jin sind es nahezu sechshundert Jahre, in deren Verlauf hohe Mönche und große Tugendhafte einander folgten, es zu errichten und auszubessern. Zinnoberrote Firste und purpurne Gebäude, Statuen und Ausstattung — nichts fehlte; allein gab es keine Dharma-Glocke, um die Gemüter zu wecken und zur Erkenntnis zu rufen. Nun hat der Lehrmeister Huijie in besonderer Weise den Sinn gefasst, die Leidenden zu erretten und den Lebewesen zu nützen; ohne Mühsal zu scheuen, befahl er guten Handwerkern, sie zu gießen und zu vollenden, um den Mangel des Tempels auszugleichen — das ist wahrhaft lobenswert. Der Lehrvortragsmönch Wenwu vom Chan-Kloster des Guxian-Tals verfasste dafür die Inschrift: Der Tempel, dem allein die Glocke fehlte — nun ist sie aus Metall gegossen und vollendet. An der steilen Wand, im tiefen Wald — erklingt sie hell und rein. Die ganze große Welt vernimmt sie überall — Heilige und Weise sammeln ihre Geister. Ihr weitreichender Klang antwortet lange — und zerbricht das Unwissen. Weithin dröhnt sie bis in die drei Reiche — und das Rad des Leidens bleibt sogleich stehn. Die Bodhi-Natur der Geschöpfe — lauscht dem Ton und sprießt auf. Mit diesem Verdienst — bringe sie Heil und Freude den Fühlenden; zehntausend Jahre dem Sohn des Himmels — und dem Volk des Landes ewigen Frieden. Aufgezeichnet am siebenundzwanzigsten Tag, dem Tag Jiayin, im elften Monat, dem Monat Jiazi, des Jahres Guiwei, dem dritten Jahr der Dading-Ära.
此福严院钟铭,僧闻悟撰铭铭止二面,余皆人名。序云:自北齐天保中,昙始禅师建立道场,距大金大定之岁,年将六百桉昙始,北齐高僧寺所由始,拓本完善无阙。通志金石记云:有阙,想拓工未精耳。
Diese Glockeninschrift des Fuyan-Klosters wurde vom Mönch Wenwu verfasst; die Inschrift umfasst nur zwei Seiten, der Rest besteht aus Personennamen. Das Vorwort besagt: Seit der Tianbao-Ära der Nördlichen Qi, als der Chan-Meister Tanshi die Übungsstätte begründete, bis zu den Jahren der Dading-Ära des Großen Jin sind es nahezu sechshundert Jahre. Anzumerken ist: Tanshi war ein hoher Mönch der Nördlichen Qi, von dem der Tempel seinen Anfang nahm; der Abrieb ist vollständig und ohne Fehlstellen. Das Jinshi-Kapitel der Umfassenden Chronik besagt, es gebe Fehlstellen — wohl war die Arbeit der Abriebmacher nur nicht sorgfältig genug.
Aufzeichnung über den Wiederaufbau der Buddha-Halle des Fuyan-Klosters
硖石道场,其来尚矣。爰自唐大顺中,有法师玄依,誓就远公掷笔台下,筑室栖息,其徒相继兴造。至宗崇宁閒,得大师鉴峦修新易陋,方见完备。今僧福裕复顾峦所创殿疏漏欲坏,乃于皇朝大定三祀,募缘重构,辉华壮丽,照映山林,宜立碑石,以传后裔。裕来古贤谷,恳请法亲闻悟,述其所以,系以辞曰:猗欤远公,僧中之龙。法嗣蕃衍,世世有功。乃至福裕,能继高风。重新宝殿,巧极良工。金碧光耀,人天顺恭。砻石镌记,昭示无穷。大金大定四年九月二十五日,修造主持院事僧福裕立。
Die Übungsstätte von Xiashi reicht weit zurück. Von der Dashun-Ära der Tang an gab es den Meister Xuanyi, der schwor, sich unter der Terrasse des Pinselwurfs des Meisters Yuan eine Klausur zu bauen und dort zu weilen; seine Schüler errichteten nachfolgend Bauten. Bis zur Chongning-Ära der Dynastie, als der Große Meister Jianluan Neues instand setzte und das Schäbige ersetzte, zeigte sie sich erstmals vollkommen. Nun sah der Mönch Fuyu, dass die von Luan begründete Halle undicht wurde und zu verfallen drohte, und sammelte im dritten Jahr der Dading-Ära der Kaiserlichen Dynastie Stiftungen und baute sie neu; glanzvoll, prächtig und erhaben erstrahlt sie über Berg und Wald, und es ziemt sich, eine Stele zu errichten, um sie der Nachwelt zu überliefern. Yu kam zum Guxian-Tal und bat den Dharma-Verwandten Wenwu eindringlich, den Vorgang darzustellen, und reihte ihm folgende Worte an: O welch ein Mann war Meister Yuan, ein Drache unter den Mönchen! Die Erben der Lehre wucherten reichlich, Generation um Generation mit Verdiensten. Bis hin zu Fuyu, der die hohe Sitte fortzusetzen vermochte. Er erneuerte die kostbare Halle, mit der höchsten Kunst guter Handwerker. Gold und Smaragd strahlen im Glanz, Menschen und Himmel neigen sich ehrfürchtig. Den Stein geglättet, die Aufzeichnung eingraviert, verkünden wir es ohne Ende. Errichtet am fünfundzwanzigsten Tag des neunten Monats des vierten Jahres der Dading-Ära des Großen Jin durch den Mönch Fuyu, der die Bauarbeiten leitete und die Angelegenheiten des Klosters verwaltete.
此记福裕重修佛殿而作。掷笔台。一统志:青莲寺在凤台县东南三十五里峡石山。北齐时建掷笔台。隋长教译经法僧慧远居此,注涅盘经,注成,掷笔台上,曰:若疏义契理,笔当驻空。既掷,果悬空不堕,时人因以名台。宋名福严寺,后改今额。金时想仍旧名也。金石记未著录。
Diese Aufzeichnung wurde anlässlich von Fuyus Wiederaufbau der Buddha-Halle verfasst. Zur Terrasse des Pinselwurfs: Die Einheitsgeographie besagt: Der Qinglian-Tempel liegt am Xiashi-Berg, fünfunddreißig Li südöstlich des Kreises Fengtai. Zur Zeit der Nördlichen Qi wurde die Terrasse des Pinselwurfs errichtet. Der Sui-zeitliche, lang wirkende, Sutren übersetzende Dharma-Mönch Huiyuan wohnte hier und kommentierte das Nirvana-Sutra; als der Kommentar vollendet war, schleuderte er den Pinsel auf der Terrasse empor und sprach: „Entspricht der Sinn meines Kommentars der Wahrheit, so wird der Pinsel in der Luft stehen bleiben.“ Als er ihn warf, schwebte er tatsächlich in der Luft und fiel nicht herab; die Menschen der Zeit benannten die Terrasse danach. Unter den Song hieß er Fuyan-Tempel, später änderte man die Tafel zur heutigen; zur Jin-Zeit dürfte man noch den alten Namen geführt haben. Das Aufzeichnungen über Bronzen und Steine verzeichnet sie nicht.
Aufzeichnung des Fuyan-Chan-Klosters am Xiashi-Berg in Zezhou
硖石山福严院碑大金泽州硖石山福严禅院记,奉政大夫、中都、西京等路按察副使郭候篆额。奉政大夫、泽州刺史兼军州事杨庭秀撰,并书。泽之硖石山青莲寺,河东之胜槩也。余为儿童时,闻之熟矣。盖华之与泽相去不远故也。太和壬戌冬暮,余由右司谏补河閒之献。乙丑夏五月,自献移泽,私心喜曰:泽佳郡也。又与余乡近,向之所闻青莲寺者,余得而游焉。泽之俗俭而淳,熹儒学,比他州为易治。不逾月,事理讼息。孟秋中休日,余骑至硖口,山,主僧宝贤逆之。硖路险而下,舍骑而步,峰峦回合,穷而复通,杖筇转侧于乱石之间,路益狭,山益奇,行三里许,双峰归然若门。山之阴有二古篆字曰硖石。余谓宝贤曰:此硖石山乎?贤闻先师珍唯识言硖石山,盖取两山夹路之义也。山阴之刻,不知某氏,实好事者为之。硖石乃此山之总称也。峰之北有嵌岩,岩下有池,深丈余,广倍之。岩之奥有罅,高深不能测。夏秋暴雨,罅中若雷鸣状,须臾池水满,寺僧饮食之费,岁伸给焉。峰之西南,孤峰挺然,高数丈,峰顶平若砥,纵广十余尺,此远公掷笔台也。台之西八十步有涧曰弥勒,盖往时弥勒化现其上。台之北,石壁峭拔,如环堵然。壁之上乱峰向背,草树丛翠。南望珏山,下瞰丹水,屏障横列,水墨粲然,即青莲上方也。刘轲谓似庐山黄石岩者,此也。台之南曲折行二百步,古青莲寺,寺额咸通八年所赐也。寺之东五里古藏阴寺,即北齐昙始禅师之所建也。祖师慧远,器识弘伟,风神爽澈。昙始见而度之,曰:子有出家之相,善自爱之。乃礼为师。既冠,游学邺都,回翔十余年,慱涉经论,无不该贯。乃携学侣,卜藏阴寺之西丹谷,筑室而居焉。弘演大乘教,朝夕不倦,远近归依,于是建大阿兰若,即青莲寺之权舆也。承光二年,周武帝集沙门于殿庭,宣废佛教意,众皆喑默。帝五问,师五对,抗声厉色,不为之屈。教之不废,师力居多。师退隐青莲,造华严、地持等经疏。一夕,梦登须弥山顶,瞻礼卧佛像。觉谓其徒曰:吾著述有益,感此灵征,不敢多让。遂避纷入谷,结𤲅孤峰下,制涅盘经疏。疏成,掷其笔曰:若疏义契理,笔当驻虚空中。灵应果然,道俗称庆。师示寂后,遭隋室乱,法席久虚。太和初,有慧愔禅师,自并汾来,少习庄易,晚学天台止观,见远公遗迹,叹曰:忍使圣贤依栖之地,反为墟落。乃辟翳荟,壮栋宇,以空假中通之教,开剔聋盲,是吕苾𫇴之流,多依附焉。𬙆有玄二依法师,驻锡上方,栖心胜地,驾济世艗,行利他行。开平二年,邑民程行立施山前田二十顷,以充禅悦之须。逮太平兴国三年,赐名福严禅院。崇宁间,鉴峦禅师𬙆主其教,以其寺基久远,岁坏月隳,虽补罅苴漏,不胜其弊,乃刻意规画,度越前辈,凿东崖,陻西涧,培薄增卑,以广寺址。由是供佛有殿,讲法有堂。搆宝藏以贮圣经,敞云房以栖法侣。宾寮香积,法鼓斋鱼,涣然大备。皇朝大定初,福裕、惠珍二法师嗣之。福裕补獘易陋,内主寺事;惠珍持戒炼慧,外阐玄风。珍好因明、瑜伽二大论,晚悟唯识之趣。松岭龙门,开大道场,提耳接人,学者辐凑。寺旧有法堂三楹,不称殿阁,规而广之为五楹,未果谢世,赖寂、定二师兄左右辅翼,乃克就绪。自远公而来,几七百余岁,子孙绳绎,经营堂搆,成于今日。寺有藏经五千卷,以为悟入之阶;有山田二千亩,以给斋粥之费。僧不出户庭,坐以办道,此皆灯灯相续之力也。宝贤膺老师宿德之荫,弗蚕弗耕,而服而食,远离火宅之苦,安受福田之禄,而不知所谢,能无愧乎?此寺经几废兴,而无刻识可考,俾开山圣贤之迹晦昧而不彰,难逃弗嗣之责矣。碑石砻之久矣。近年泽守如许安仁子静、李仲略简之,皆一时之文士也。法堂未成,不敢以文为请。今福严海会,润色圆满,公盍为我记之,以报祖师之德,以种天人之福,使丰功隐行,传诸不朽可乎?余谓贤曰:昔欧阳文忠公赴夷陵,舟次浔阳,舟贾李迁砻石载于舟。公问其故,曰:迁修讫湘潭县药师院殿,欲归而记其始造岁月也。视其色,若欲得予记而不敢言也。公欣然书之。况宝贤磨砻琬琰,待余之文,余何辞焉?噫嘻!天壤之间,半山水潺湲而流,靳岩而峰者如尘沙,著赫赫之名者无几,皆自古昔圣贤依栖而称导之,然后能辉映于后世。水之洙泗,山之沩、仰是也。硖石去州治远,悬崖列壑,撑拄含呀于无人之境。然一经远公盘桓,使狐虺寝庙,虎狼窟宅,而化为庄严宝坊,岂不伟欤?余景仰古圣灵迹,又喜宝贤不忘先师之言,故余摭贤之说,校吕僧史而为之记。泰和乙丑十一月晦日。泰和六年正月十日,住持沙门宝贤立石。副院沙门宝安,法眷青莲寺主僧洪湛,知库沙门宝定,尊宿沙门宝顺,典座沙门洪涓,府城社李皋刊。
„Stele des Fuyan-Klosters am Xiashi-Berg“ — Aufzeichnung des Fuyan-Chan-Klosters am Xiashi-Berg in Zezhou des Großen Jin. Die Siegelkopfschrift lieferte Guo Yu, der Ausrufungs-würdige Hohe Beamte und Vize-Surveillance-Kommissar der Zentralen Hauptstadt, der Westlichen Hauptstadt und weiterer Bezirke. Verfasst und kalligrafiert von Yang Tingxiu, dem Ausrufungs-würdigen Hohen Beamten, Präfekten von Zezhou und Kenner der Militärangelegenheiten. Der Qinglian-Tempel am Xiashi-Berg in Ze ist die schönste Landschaft von Hedong. Als ich ein Kind war, hörte ich schon oft von ihm, denn Hua und Ze liegen nicht weit voneinander. Im Spätwinter des Jahres Renxu der Taihe-Ära wurde ich vom Rechten Erinnerungsbeamten zum Amt in Xian in Hejian versetzt. Im Sommer des Jahres Yichou, im fünften Monat, wurde ich von Xian nach Ze versetzt, und im Herzen freute ich mich: Ze ist eine gute Präfektur, und sie liegt zudem meiner Heimat nahe; den Qinglian-Tempel, von dem ich früher gehört hatte, konnte ich nun besuchen. Die Sitten von Ze sind einfach und redlich, man liebt die konfuzianische Gelehrsamkeit, und es ist leichter zu regieren als andere Präfekturen. Kaum einen Monat, und die Angelegenheiten waren geordnet, die Prozesse ruhten. An einem Ruhetag in der Mitte des ersten Herbstmonats ritt ich zum Engpass von Xia; der Vorstehermönch des Berges, Baoxian, kam mir entgegen. Der Weg durch die Enge war gefährlich und stieg abwärts; ich ließ das Pferd zurück und ging zu Fuß. Gipfel und Kuppen schlossen sich und öffneten sich wieder, endeten und führten doch weiter; mein Bambusstock drehte und wand sich zwischen den wirren Steinen, der Weg wurde immer schmaler, der Berg immer wunderlicher; nach etwa drei Li traten zwei Gipfel hochaufragend wie ein Tor hervor. An der Schattseite des Bergs stehen zwei alte Siegelschriftzeichen: „Xiashi“. Ich sprach zu Baoxian: „Ist dies der Xiashi-Berg?“ Xian berichtete, sein verstorbener Lehrer Zhen habe einst gesagt, der Xiashi-Berg habe seinen Namen gewiss von der Bedeutung „zwei Berge, die den Weg einschließen“. Die Gravur an der Schattseite des Bergs — wer sie angefertigt hat, ist unbekannt; ein Liebhaber hat es getan. „Xiashi“ ist der Gesamtname dieses Bergs. Nördlich des Gipfels liegt ein überhängender Fels, unter dem Fels ein Teich, über einen Zhang tief und doppelt so breit. Im Innersten des Felsens liegt eine Spalte, so hoch und tief, dass man sie nicht ermessen kann. Wenn im Sommer und Herbst heftige Regenfälle einsetzen, donnert es in der Spalte wie Donner, und nach einer Weile füllt sich der Teich; die Kosten für Speis und Trank der Tempelmönche werden Jahr für Jahr daraus bestritten. Südwestlich des Gipfels steht ein einsamer Gipfel, hoch aufragend, mehrere Zhang hoch; seine Spitze ist flach wie ein Schleifstein, zehn bis mehr Chi in Länge und Breite — dies ist die Terrasse des Pinselwurfs des Meisters Yuan. Achtzig Schritte westlich der Terrasse liegt eine Schlucht namens Maitreya, denn in früher Zeit erschien dort Maitreya in Wandlungsgestalt. Nördlich der Terrasse erhebt sich eine steile Felswand wie eine Ringmauer. Über der Wand stehen wirre Gipfel in- und auswendig, Gräser und Bäume dicht begrünt. Nach Süden blickt man auf den Jue-Berg, nach unten überschaut man die Dan-Fluten; Schirme und Barrieren liegen in Reihen quer, wie ein strahlendes Tuschbild — das ist das Obere Kloster von Qinglian. Liu Ke meinte, es ähnele dem Huangshi-Felsen des Lu-Bergs — eben dies. Zweihundert Schritte südlich der Terrasse auf gewundenem Weg liegt der alte Qinglian-Tempel, dessen Tempeltafel im achten Jahr der Xiantong-Ära verliehen wurde. Fünf Li östlich des Tempels liegt der alte Zangyin-Tempel, den der Chan-Meister Tanshi der Nördlichen Qi errichtete. Der Patriarch Huiyuan war von großem und erhabenem Geist, von frischer und klarer geistiger Haltung. Tanshi sah ihn, nahm ihn an und sprach: „Du trägst die Zeichen eines Berufenen, hüte dich wohl.“ Darauf nahm er ihn zum Lehrer an. Nach der Mündigkeitszeremonie zog er zur Gelehrsamkeit nach Ye, der Hauptstadt, verweilte dort über zehn Jahre und durchmaß die Sutren und Abhandlungen in großer Breite, ohne etwas nicht zu durchdringen. Darauf führte er seine Lerngefährten, wählte das Dan-Tal westlich des Zangyin-Tempels und baute eine Klausur, in der er wohnte. Er entfaltete und erklärte die Lehre des Großen Fahrzeugs, unermüdlich von morgens bis abends; aus Nah und Fern strömten die Bekehrten herbei, und so errichtete man eine große Aranya — dies ist der Anfang des Qinglian-Tempels. Im zweiten Jahr der Chengguang-Ära versammelte Kaiser Wu der Zhou die Mönche im Palasthof und verkündete seine Absicht, die buddhistische Lehre abzuschaffen; alle verstummten. Der Kaiser stellte fünf Fragen, der Meister gab fünf Antworten; mit erhobener Stimme und strenger Miene beugte er sich nicht. Dass die Lehre nicht abgeschafft wurde, ist in erheblichem Maße der Kraft des Meisters zu verdanken. Der Meister zog sich nach Qinglian zurück und verfasste Kommentare zum Avatamsaka-Sutra, zur Sutra der Bodhisattva-Stufen und anderen Werken. Eines Nachts träumte er, er besteige die Spitze des Sumeru und verehre das Bild des liegenden Buddha. Erwacht sprach er zu seinen Schülern: „Meine Schriften sind von Nutzen — dass ich solch ein Wunderzeichen empfange, darüber wage ich keine allzu große Bescheidenheit.“ Darauf mied er die Wirren und zog ins Tal, flocht eine Hütte am Fuß des einsamen Gipfels und verfasste den Kommentar zum Nirvana-Sutra. Als der Kommentar vollendet war, warf er seinen Pinsel und sprach: „Entspricht der Sinn meines Kommentars der Wahrheit, so wird der Pinsel in der Leere stehen bleiben.“ Das Wunderzeichen trat tatsächlich ein, und Weltliche wie Mönche feierten es. Nach dem Hinscheiden des Meisters geriet das Haus der Sui in Unordnung, und der Dharma-Sitz blieb lange leer. Zu Beginn der Taihe-Ära kam der Chan-Meister Huiyin von Bing und Fen; in jungen Jahren hatte er Zhuangzi und das Buch der Wandlungen gelernt, in späten Jahren die Tiantai-Lehre des Verweilens und Schauens; als er die Spuren des Meisters Yuan sah, seufzte er: „Wie könnte man dulden, dass der Ort, an dem Heilige und Weise sich bargen, umgekehrt zur Brache verfällt?“ Darauf legte er das Dickicht und Gestrüpp frei, gab den Stützen und Gebäuden Größe und eröffnete mit der Lehre der Einheit von Leerheit, Provisorischem und Mittlerem die Tauben und Blinden; darauf strömten die Bhikshus in großer Zahl herbei und hingen sich ihm an. Ferner gab es den Meister Xuanyi, der seinen Wanderstab im Oberen Kloster niederlegte und sein Herz an der herrlichen Stätte barg; er steuerte das Boot, das die Welt rettet, und wandelte das Werk des Anderen-Nutzens. Im zweiten Jahr der Kaiping-Ära stiftete der Bürger Cheng Xingli aus der Gemeinde zwanzig Qing Feld vor dem Berg, um die Bedürfnisse der Chan-Erquickung zu decken. Im dritten Jahr der Taiping-Xingguo-Ära wurde ihm der Name Fuyan-Chan-Kloster verliehen. In der Chongning-Ära folgte der Chan-Meister Jianluan in der Leitung der Lehre; da die Grundmauern des Tempels lange bestanden und Jahr für Jahr, Monat für Monat verfielen, sodass auch Flicken und Stopfen der Gebrechen nicht mehr Herr wurde, richtete er seinen Sinn mit Hingabe auf die Planung und übertraf die früheren Generationen: Er ließ die östliche Felswand abtragen, die westliche Schlucht zuschütten, das Dürre anfüllen und das Niedrige erhöhen und so das Tempelgelände erweitern. Von da an gab es eine Halle für die Verehrung des Buddha und eine Halle für die Verkündigung der Lehre; er errichtete einen Schatzspeicher zur Aufbewahrung der heiligen Schriften und öffnete Wolkengemächer zur Herberge der Dharma-Gefährten; Gästekammern und Frugalküche, Dharma-Trommel und Fastenfisch — alles war vollkommen bereitgestellt. Zu Beginn der Dading-Ära der Kaiserlichen Dynastie folgten die beiden Meister Fuyu und Huizhen nach. Fuyu besserte die Gebrechen aus und ersetzte das Schäbige und verwaltete im Inneren die Tempelangelegenheiten; Huizhen hielt die Gebote und läuterte die Weisheit und verkündete nach außen die abgründige Lehre. Zhen liebte die beiden großen Abhandlungen der Logik und des Yogacara und erkannte in späten Jahren den Sinn des Bewusstseins-Nur. Am Songling und am Drachentor eröffnete er eine große Übungsstätte, fasste die Menschen beim Ohr und zog sie heran; die Lernenden strömten zusammen wie Speichen zur Nabe. Der Tempel besaß früher eine dreijochige Dharma-Halle, die den Hallen und Pavillons nicht entsprach; man plante, sie zu fünf Jochen zu erweitern, doch bevor es gelang, schied er aus der Welt; den Beistand seiner beiden Ordensbrüder Ji und Ding verdankte es, dass das Werk vollendet werden konnte. Seit Meister Yuan sind es nahezu siebenhundert Jahre; die Nachkommen folgten einander ununterbrochen und bemühten sich um Hallen und Bauten, die erst heute vollendet sind. Der Tempel besitzt einen Sutrenschatz von fünftausend Rollen als Stufe des Zugangs zur Erleuchtung und zweitausend Mu Bergfelder, um die Kosten der Fastenspeisen zu decken. Die Mönche verlassen Hof und Tor nicht und verrichten sitzend den Weg — all dies ist die Kraft des ununterbrochenen Weiterreichens der Lampen. Baoxian empfängt den Schatten des alten Lehrers und der langjährigen Tugend; er spinnt nicht und pflügt nicht, und doch kleidet und nährt er sich; fern der Qual des brennenden Hauses genießt er in Ruhe die Bezüge des Feldes des Glücks, ohne zu wissen, womit er sie vergelten soll — könnte er sich nicht schämen? Dieser Tempel hat manchen Verfall und Aufschwung erlebt, doch es gab keine Inschrift, an der man es ablesen könnte, sodass die Spuren der Heiligen und Weisen, die den Berg erschlossen, dunkel blieben und nicht glänzten — der Schuld daran, das Erbe nicht fortzusetzen, lässt sich schwer entgehen. Der Stein wurde schon lange geglättet. Die jüngeren Präfekten von Ze wie Xu Anren Zijing und Li Zhonglüe Jianzhi waren allesamt Literaten ihrer Zeit. Solange die Dharma-Halle nicht vollendet war, wagten sie nicht, um einen Text zu bitten. Nun ist die große Versammlung von Fuyan in vollem Glanze vollendet — wollt Ihr, Herr, nicht für uns eine Aufzeichnung verfassen, um die Tugend des Patriarchen zu vergelten und das Glück von Menschen und Himmeln zu säen, damit die großen Taten und verborgenen Wandel auf die Unsterblichkeit übertragen werden? Ich sprach zu Xian: „Als einst der Herr Ouyang der Literaturtreue nach Yiling aufbrach und sein Boot bei Xunyang anlegte, lud der Bootskaufmann Li Qian einen geglätteten Stein ins Boot. Der Herr fragte nach dem Grund, und jener sagte: ‚Qian hat die Halle des Bhaishajya-Klosters des Kreises Xiangtan fertiggestellt und möchte nach Hause zurückkehren und das Datum seiner ersten Errichtung verzeichnen lassen.‘ Als er dessen Miene sah, die gleichsam um eine Aufzeichnung von ihm bitten wollte, ohne es zu sagen, schrieb der Herr es freudig. Um wie viel mehr nun, da Baoxian den Edelstein geglättet und poliert hat und auf meinen Text wartet — was sollte ich ablehnen?“ Ach! Zwischen Himmel und Erde sind die Berge und Wasser, die murmelnd dahinströmen und sich an Felsen lehnend zu Gipfeln erheben, zahllos wie Staub und Sand, doch die einen berühmten Namen tragen, sind wenige; alle haben sich seit alter Zeit auf das Bergen von Heiligen und Weisen und deren Verkündigung verlassen, um danach in späteren Zeitaltern Glanz zu verstrahlen. Solche Wasser sind die Flüsse Zhu und Si, solche Berge die Berge Wei und Yang. Das Xiashi liegt fern vom Sitz der Präfektur, hängende Klippen und gereihte Schluchten, sich stützend und gähnend in einem menschenleeren Gebiet; doch kaum hatte Meister Yuan hier geweilt, verwandelten sich die Wohnstätten von Füchsen und Ottern, die Höhlen von Tigern und Wölfen in einen ehrwürdigen, kostbaren Bezirk — ist das nicht großartig? Ich verehre die Wunderstätten der alten Heiligen und freue mich zudem, dass Baoxian die Worte seines verstorbenen Lehrers nicht vergessen hat; darum habe ich aus Xians Darstellung geschöpft, sie mit der Mönchsgeschichte abgeglichen und diese Aufzeichnung verfasst. Letzter Tag des elften Monats des Jahres Yichou der Taihe-Ära. Errichtet am zehnten Tag des ersten Monats des sechsten Jahres der Taihe-Ära durch den Abt, den Mönch Baoxian. Der stellvertretende Klostervorsteher, der Mönch Bao’an; der Dharma-Verwandte, der Tempelvorstehermönch Hongzhan des Qinglian-Tempels; der Mönch Baoding, Kenner des Speichers; der ehrwürdige Mönch Baoshun; der Speisenaufseher, der Mönch Hongjuan; graviert von Li Gao aus der Gemeinschaft der Präfekturstadt.
桉通志金石记云:记称慧远受昙始衣钵,周武帝承光二年,诏集沙门,欲废释教,远公面折之。此段与唐司徒太常僧紫羽记合。至所称示寂后遭隋乱,与唐记不符。凤台县志:慧远,泽之霍秀里李氏子,生时,昙始感梦,至其家,抚摩之。至六岁,度为弟子,戒律精严,契合真诠。建寺于藏阴西,注涅盘经成,掷笔云:若疏合禅理,笔当驻空。隋文帝召至京,参校经义,卒于京邸,文帝深悼惜之。桉:碑青莲寺起自远公,唐太和初,慧愔禅师修复,宋太平兴国三年,赐名福严禅院。崇宁间,鉴峦禅师又广寺址,大定初,增广法堂。至泰和就绪,以创寺七百余年,未有记。主僧宝贤请泽州刺史杨庭秀为之。碑。所云近年泽守许安仁、子静、李仲略简之。以金史考之,许安仁传,字子静,献州交河人。大定七年进士,历官礼部郎中兼左补阙。明昌四年,上将幸景明宫,安仁与同列谏,疏奏,遂罢幸,出为泽州刺史。在郡二年,徙同知河南府事。李仲略,昭义节度使晏子,字简之,大定十九年词赋进士,由左司都事转员外郎,以亲病求侍,特授泽州剌史。父丧免,起为户部郎中。又李晏传:明昌六年,归老得疾,诏除其子仲略为泽州刺史。碑立泰和六年,故称近年。碑为泽州刺史杨庭秀撰,并书,中都、西京等路按察副使郭俣篆额。凤台县志:杨庭秀字德懋,华州人,大定中进士。泰和初,自献州剌史移剌泽州,政平讼理,民用康。乂雅善文词,以平凉同知致仕。金史郭俣传:字伯有,泽州人,大定二十二年进士,历官同知真定府事,改中都、西京按察副使,迁国子祭酒。泰和六年伐宋,充山东安抚副使。今通志金石记以误已迁国子祭酒,而复书中都按察副使为疑。桉:金史本纪:泰和六年四、五月始伐宋,碑立是年正月,此时俣仍未迁耳。县志:青莲寺在县城东南三十五里硖石山。碑云:南望王山,下瞰丹水。桉:一统志:玨山,在凤台县东南四十里,两山对立,如丫角,一名角山。有款月台。丹水在凤台县东。水经注:丹水又南流,注于丹谷。碑见寰宇访碑录、通志金石记
Anzumerken ist: Das Jinshi-Kapitel der Umfassenden Chronik besagt: Die Aufzeichnung sagt, Huiyuan habe von Tanshi Gewand und Almosenschale empfangen; im zweiten Jahr der Chengguang-Ära habe Kaiser Wu der Zhou die Mönche per Erlass versammelt, um die buddhistische Lehre abzuschaffen, und Meister Yuan habe ihm ins Angesicht widersprochen. Dieser Abschnitt stimmt mit der Aufzeichnung des Tang-zeitlichen Mönchs Ziyu vom Amt des Großmeisters der Zeremonien überein. Hingegen stimmt die Angabe, er sei nach seinem Hinscheiden in die Unruhen der Sui geraten, nicht mit der Tang-Aufzeichnung überein. Die Kreischronik von Fengtai besagt: Huiyuan war ein Sohn des Geschlechts Li aus dem Weiler Huoxiu in Ze; als er geboren wurde, empfing Tanshi einen Traum, kam in dessen Haus und streichelte ihn. Mit sechs Jahren wurde er zum Schüler ordiniert; in den Geboten und Regeln war er fein und streng und stimmte mit der wahren Bedeutung überein. Er errichtete einen Tempel westlich von Zangyin; als der Kommentar zum Nirvana-Sutra vollendet war, warf er den Pinsel und sprach: „Stimmt der Kommentar mit dem Sinn des Chan überein, so wird der Pinsel in der Luft stehen bleiben.“ Kaiser Wen der Sui rief ihn an die Hauptstadt, um am Abgleich des Sinngehalts der Sutren mitzuwirken; er starb in der Residenz der Hauptstadt, und Kaiser Wen betrauerte und bedauerte ihn tief. Anzumerken ist: Laut der Stele nahm der Qinglian-Tempel seinen Anfang bei Meister Yuan; zu Beginn der Taihe-Ära der Tang stellte ihn der Chan-Meister Huiyin wieder her; im dritten Jahr der Taiping-Xingguo-Ära der Song wurde ihm der Name Fuyan-Chan-Kloster verliehen; in der Chongning-Ära erweiterte der Chan-Meister Jianluan abermals das Tempelgelände; zu Beginn der Dading-Ära wurde die Dharma-Halle vergrößert; bis zur Taihe-Ära wurde sie fertiggestellt. Da der Tempel seit seiner Gründung über siebenhundert Jahre keine Aufzeichnung besessen hatte, bat der Vorstehermönch Baoxian den Präfekten von Zezhou, Yang Tingxiu, darum, sie zu verfassen. — Die Stele. Die in ihr genannten jüngeren Präfekten von Ze, Xu Anren Zijing und Li Zhonglüe Jianzhi — prüft man die Geschichte der Jin, so lautet die Biografie des Xu Anren: mit dem Beinamen Zijing, ein Mann aus Jiaohe in Xianzhou; Jinshi-Grad im siebten Jahr der Dading-Ära; bekleidete nacheinander die Ämter des Direktors im Ministerium der Riten und zugleich Linker Ergänzungsbeamter. Im vierten Jahr der Mingchang-Ära wollte der Kaiser den Palast Jingming besuchen; Anren legte mit seinen Amtskollegen Einspruch ein, die Eingabe wurde vorgelegt, und so unterblieb der Besuch; er wurde zum Präfekten von Zezhou hinausgeschickt. Nach zwei Jahren in der Präfektur wurde er zum Mitkenner der Angelegenheiten der Präfektur Henan versetzt. Li Zhonglüe, Sohn des Militärkommissars von Zhaoyi, Yan, mit dem Beinamen Jianzhi, erwarb im neunzehnten Jahr der Dading-Ära den Jinshi-Grad im Dichtungs- und Rhapsodiefach; vom Amt des Hauptgeschäftsführers des Linken Amtes zum außerordentlichen Direktor versetzt, bat er wegen der Krankheit seiner Eltern um Pflegeurlaub und wurde ausnahmsweise zum Präfekten von Zezhou ernannt; beim Tode des Vaters wurde er entlassen und später zum Direktor des Ministeriums der Haushalte erhoben. Ferner besagt die Biografie des Li Yan: Im sechsten Jahr der Mingchang-Ära kehrte er im Alter zurück und erkrankte; per Erlass wurde sein Sohn Zhonglüe zum Präfekten von Zezhou ernannt. Die Stele wurde im sechsten Jahr der Taihe-Ära errichtet, darum heißt es „in jüngerer Zeit“. Die Stele wurde vom Präfekten von Zezhou, Yang Tingxiu, verfasst und kalligrafiert; die Siegelkopfschrift lieferte Guo Yu, der Vize-Surveillance-Kommissar der Zentralen Hauptstadt, der Westlichen Hauptstadt und weiterer Bezirke. Die Kreischronik von Fengtai besagt: Yang Tingxiu, Beiname Demao, war ein Mann aus Huazhou und erwarb in der Dading-Ära den Jinshi-Grad. Zu Beginn der Taihe-Ära wurde er vom Präfekten von Xianzhou zum Präfekten von Zezhou versetzt; die Verwaltung war ruhig, die Prozesse geordnet, und das Volk lebte in Wohlfahrt. Zudem war er vorzüglich in der Dichtkunst und trat als Mitkenner von Pingliang in den Ruhestand. Die Biografie des Guo Yu in der Geschichte der Jin besagt: Beiname Boyou, ein Mann aus Zezhou, Jinshi-Grad im zweiundzwanzigsten Jahr der Dading-Ära; bekleidete nacheinander das Amt des Mitkenners der Angelegenheiten der Präfektur Zhending, wurde zum Vize-Surveillance-Kommissar der Zentralen und der Westlichen Hauptstadt umgewandelt und zum Libationier der Direktion der Erziehung befördert. Im sechsten Jahr der Taihe-Ära, beim Feldzug gegen die Song, diente er als Vize-Pazifikationskommissar von Shandong. Nun äußert das Jinshi-Kapitel der Umfassenden Chronik den Zweifel, dass er bereits fälschlich als zum Libationier der Direktion der Erziehung Beförderter verzeichnet werde und dann wieder als Vize-Surveillance-Kommissar der Zentralen Hauptstadt geschrieben stehe. Anzumerken ist: Die Kaiserannalen der Geschichte der Jin besagen, dass der Feldzug gegen die Song erst im vierten und fünften Monat des sechsten Jahres der Taihe-Ära begann; die Stele wurde im ersten Monat jenes Jahres errichtet — zu diesem Zeitpunkt war Yu noch nicht befördert. Die Kreischronik besagt: Der Qinglian-Tempel liegt am Xiashi-Berg, fünfunddreißig Li südöstlich der Kreisstadt. Die Stele sagt: „Nach Süden blickt man auf den Wang-Berg (im Text 王山), nach unten überschaut man die Dan-Fluten.“ Anzumerken ist: Die Einheitsgeographie besagt: Der Jue-Berg liegt vierzig Li südöstlich des Kreises Fengtai; zwei Berge stehen einander gegenüber wie die Hörnchen eines Mädchenhaarknotens, ein anderer Name ist Hornberg. Auf ihm liegt die Terrasse des Mondgrußes. Die Dan-Fluten liegen östlich des Kreises Fengtai. Der Kommentar zur Wasserwegeschrift besagt: Die Dan-Fluten fließen weiter südwärts und ergießen sich in das Dan-Tal. Die Stele ist im Verzeichnis der im ganzen Reich besuchten Stelen und im Jinshi-Kapitel der Umfassenden Chronik zu sehen.
Gesammelte Werke von Qiujian
至元甲戌夏四月戊午,予以分阅滭、潞州兵,且需后命,乘暇同州尹皇甫琰来游兹山。相与登福严佛阁,置酒小酌。欻林风振响,山雨骤至,烦襟尘思,洒然□醒。少焉,返照入壑,其西南诸峰,云起曳缕,及顶而散,萦纡披拂,殆六铢曹衣,空蒙法身。既暮,群动俱阒,溪流有声,潨浍丹壑,如万马而兵,崩赴敌场。静夜远闻,耿耿忘寐,顾谓皇甫君曰:“此岂非山灵化现,以清雄之状,娱游人之耳目邪?”凡所得唱和诗若于首,因留题禅院壁间,以为它年林下故事。从游者沁水尹太原李汝翼,属吏丘山甫,承直郎、平阳路总管府判官汲郡王恽题,子翁孺侍行。
Am Tag Wuwu des vierten Sommermonats des Jahres Jiaxu der Zhiyuan-Ära war ich mit der Teilmusterung der Truppen von Bi und Luzhou betraut und erwartete weitere Befehle; in einer Mußestunde besuchte ich mit dem Präfekten Huangfu Yan gemeinsam diesen Berg. Wir bestiegen miteinander den Buddha-Pavillon von Fuyan und ließen Wein auftragen, um ein wenig zu trinken. Plötzlich schwang der Waldwind und ließ es erklingen, Bergregen fiel jäh ein; das beklommene Herz und die staubigen Gedanken wurden befreit und erwachten […]. Nach einer Weile fiel der Widerschein in die Schlucht, und über den Gipfeln im Südwesten stiegen Wolken auf, die Fäden nachzogen; erreichten sie die Kuppen, so zerstreuten sie sich, kreisten und wehten hin und her — gleich den federleichten Kleidern, ein in leere Feuchtigkeit getauchtes Dharma-Antilitz. Als der Abend kam, verstummten alle Bewegungen, nur die Bäche rauschten, und die Ströme der Dan-Schlucht brausten wie zehntausend Kriegspferde, die einstürzend zum Feld des Feindes eilten. In der stillen Nacht hörte man es fern, hellwach vergaß ich den Schlaf; ich wandte mich um und sprach zu Herrn Huangfu: „Ist das nicht eine Wandlungserscheinung des Berggeistes, die mit ihrer reinen und erhabenen Gestalt die Augen und Ohren der Wanderer ergötzt?“ Die Wechselgedichte, die wir insgesamt verfassten, einige an der Zahl, verzeichnete ich darauf an der Wand des Chan-Klosters, damit sie in späteren Jahren zu einer Geschichte unter dem Wald werden mögen. Mitreisende: der Kreisvorsteher von Qinshui, Li Ruyi aus Taiyuan, und der untergebene Beamte Qiu Shanfu; aufgezeichnet vom Würdevollen Beamten für Ausrufung, dem Beurteiler der Obersten Verwaltung des Bezirks Pingyang, Wang Yun aus der Kommandantur Ji; sein Sohn Wengru begleitete und diente auf der Reise.
薰风吹雨不沾衣,马趁清凉入翠微。硖石两楹天斧断,好山四面画屏围。我来胜地清心地,僧说禅机与教机。剩有文章贤判府,徘徊登眺久忘归。斜分一迳下林峦,金碧觚棱紫翠间。群岭秀攒青菡萏,孤峰突出玉湖山。凿开一握乾坤小,占断千年日月閒。浩浩兵尘满河朔,天风吹不到禅关。
Der duftende Südwind treibt Regen, der die Gewänder nicht benetzt; das Pferd nutzt die kühle Frische und tritt in das smaragdene Gewölk. Die Xiashi-Felsen — zwei Säulen, von des Himmels Axt gespalten; die schönen Berge ringsum — von gemalten Schirmen umgeben. Ich kam an diesen herrlichen Ort, um Herz und Boden zu reinigen; der Mönch sprach vom Drehpunkt des Chan und dem Drehpunkt der Lehre. Geblieben sind die Schriften des würdigen Beurteilers der Präfektur; hin und her wandelnd, steigend und schauend, vergaß ich lange die Heimkehr. — Schräg teilt sich ein Pfad und führt unter Wald und Kuppen hinab, Gold und Smaragd schimmern zwischen den violetten und grünen Zacken. Die Schar der Kämme ballt sich anmutig zu blauen Lotosknospen, ein einsamer Gipfel tritt hervor, ein Berg aus Jade im See. Hineingehauen in eine Handvoll Erde, ist Himmel und Erde klein; seit tausend Jahren innehabend, rasten Sonne und Mond in Muße. Weithin wogt der Kriegsstaub und erfüllt das Land nördlich des Flusses, doch der Wind des Himmels weht nicht bis an dieses Chan-Tor.
Aufzeichnung über die Wiederherstellung des Dharma-Schatzes des Fuyan-Klosters des Qinglian-Tempels
𮑮泽郡之硖石,太行之名山也,其佳丽匪佗山可等曩有明。师远公择是而处焉。福严精舍,权舆于此也。考之他碑,迄今八百余载矣。中间先后缔构,王宫梵刹,曰堂、曰殿,曰室、曰洞,宏敞相接,惟有所谓法藏者,置大藏经之阁也。历世代之绵远,缘风雨之摧剥,以致梁楹腐朽,栋宇挠折,将恐有就毁之患焉。元统乙亥,讲经律论弘义大师住持讲主秀公,一旦欲补葺而更新之,僧众复从而乐翼之。于是度费计工,募材召匠,竞趋其役,而无一倦焉耳。檀越闻之者,争施其财,经始于是年之春,比迨夏而告成焉。腐朽者于是乎鲜,挠折者于是乎平,其功倍于前,其固愈于旧。峻檐危楹,轮焉奂焉。琉璃脊光夺日月,金碧吻势踊蛟龙,上凌苍穹,下瞰丹水,旁顾峰峦,巍峨然峥嵘于霄壤之间,其雄哉!兹所以壮佛宫而竦人之瞻敬也。僧通口独捐巳财,造方匣几七百个,盛圣经余五千卷,其严整也,无风雨之损,其致密也,无虫鼠之伤,尊佛敬法之恳到,于斯尤见焉。爰当换易梁楹栋宇之初,下则众木相衔,上有万钧之重,难矣哉!然一动之若泰山之安,举之如鸿毛之易,无纤毫之失,其故何哉?或者谓匠氏智巧技艺之能也。殊不知秀公贞如之德,僧众不二之诚,与夫恭勤精修之所感,自有不期然而然者矣。越明年,有僧善裕、通遇踵门求文以为记。仆辞曰:予朴鄙不敏,而所谓文者,未之学也。僧曰:岂冀为华藻而衒于人哉?特纪其工役岁月之实,刻诸完青,俾后之嗣功者,有以知识之。故书。大元至元二年岁舍柔兆困敦清和望日,功缘主沙门僧通口立石。
Das Xiashi der Präfektur Ze ist ein berühmter Berg des Taihang; seine Schönheit und Anmut kann kein anderer Berg erreichen, und einst gab es den erleuchteten Meister Yuan, der diesen Ort erwählte und dort wohnte. Die Vihara von Fuyan nahm hier ihren Anfang. Prüft man die anderen Stelen, so sind es bis heute über achthundert Jahre. Die Bauten, die inzwischen nacheinander errichtet wurden — königliche Paläste und Brahma-Klöster, genannt Hallen, genannt Tempelsäle, genannt Gemächer, genannt Grotten — reihten sich weit und offen aneinander; doch nur der sogenannte Dharma-Schatz ist der Pavillon, in dem die Große Sutrensammlung aufbewahrt wird. Über lange Geschlechterfolgen hinweg verfiel er, und durch die Zerstörung von Wind und Regen vermoderten Balken und Säulen, Dach und Gebälk bogen sich und brachen, sodass man fürchten musste, es werde dem Untergang anheimfallen. Im Jahr Yihai der Yuantong-Ära wollte der Große Meister Hongyi, Verkünder von Sutras, Vinaya und Abhandlungen, der Abt und Vortragsvorsteher Xiugong, es eines Tages ausbessern und erneuern, und die Mönchsgemeinde folgte ihm und half ihm freudig. Darauf ermittelte man die Kosten und berechnete die Arbeit, sammelte Material und rief Handwerker, die im Wettstreit zu dem Werk eilten, ohne dass einer ermüdete. Die Laienstifter, die davon hörten, beeilten sich, ihr Vermögen zu stiften; begonnen wurde im Frühling jenes Jahres, und im Sommer wurde die Vollendung gemeldet. Das Vermoderte wurde nun frisch, das Gebogene und Gebrochene nun gerade; seine Leistung war doppelt so groß wie zuvor, seine Festigkeit besser als von alters. Steile Traufen und hohe Säulen — wie schön, wie glanzvoll! Der glasierte First raubt Sonne und Mond den Glanz, die goldenen und smaragdnen Firstkissen springen wie Drachen und Schlangen empor; oben ragt er in den blauen Himmel, unten überschaut er die Dan-Fluten, seitwärts blickt er auf Gipfel und Kuppen — hochaufragend und erhaben zwischen Firmament und Erde, wie gewaltig! Dies dient dazu, den Buddha-Palast zu verschönern und die Blicke und die Ehrfurcht der Menschen zu heben. Der Mönch Tong[…] stiftete allein aus eigenem Vermögen und ließ nahezu siebenhundert rechteckige Kästen anfertigen, in die er über fünftausend Rollen der heiligen Schriften legte; ihre strenge Ordnung ließ keinen Schaden durch Wind und Regen zu, ihre Dichtigkeit keinen Schaden durch Insekten und Ratten; die aufrichtige Hingabe, mit der er den Buddha ehrte und die Lehre achtete, zeigt sich hierin besonders. Als man zu Beginn die Balken, Säulen, Dächer und Gebälk austauschte, waren die Hölzer unten miteinander verzahnt, und oben lastete das Gewicht von zehntausend Jun — wie schwer war das! Doch als man es bewegte, war es so sicher wie der Tai-Berg, als man es hob, so leicht wie eine Schwanenfeder, ohne den geringsten Fehler — woran lag das? Manch einer meint, es sei die Klugheit und Geschicklichkeit des Handwerkers. Doch er weiß nicht: Es ist die Tugend von Xiugongs Beständigkeit und Gleichmut, die ungeteilte Aufrichtigkeit der Mönchsgemeinde und die Berührung durch ehrfürchtige Fleißarbeit und feine Übung — es gab von selbst ein Gelingen, ohne dass man es erwartet hätte. Im folgenden Jahr kamen die Mönche Shanyu und Tongyu an meine Tür und baten um einen Text für eine Aufzeichnung. Ich lehnte ab: „Ich bin schlicht, bescheiden und unbegabt, und was man Text nennt, habe ich nie gelernt.“ Die Mönche sprachen: „Wie könnten wir auf blumige Phrasen hoffen, um damit vor den Menschen zu prahlen? Wir wollen nur die Tatsachen der Bauarbeiten und ihrer Zeit verzeichnen und in den vollendeten Stein gravieren, damit die späteren Erben des Werkes ein Mittel haben, es zu erkennen und zu verstehen.“ Darum schrieb ich. Errichtet am Tag des Vollmonds des Monats der reinen Harmonie des Jahres Rouzhao-Kundun, dem zweiten Jahr der Zhiyuan-Ära des Großen Yuan, durch den Werk- und Stiftungsvorsteher, den Mönch Tong[…].
Umfassende Chronik von Shanxi
泽州青莲寺 在州之东南三十里砍石山上。北齐时建,在宋名福严寺。西有掷笔台,下有嵌。
Der Qinglian-Tempel in Zezhou: Er liegt am Kanshi-Berg (im Text 砍石山), dreißig Li südöstlich der Präfektur. Zur Zeit der Nördlichen Qi erbaut, hieß er unter den Song Fuyan-Tempel. Westlich davon liegt die Terrasse des Pinselwurfs, darunter eine Einbuchtung.
Präfekturchronik von Zezhou
峡石山县东南三十五里。两石对峙若门,丹水湍奔其下,上有青莲寺。有嵌崖,袤文余,广倍之,暴雨骤发,中罅如雷鸣。西有掷笔台,相传慧远注涅盘经成,掷其笔日:若疏义契理,笔当驻空。已而果然。
Der Xiashi-Berg liegt fünfunddreißig Li südöstlich der Kreisstadt. Zwei Felsen stehen einander gegenüber wie ein Tor; die Dan-Fluten stürzen reißend darunter dahin, und darauf liegt der Qinglian-Tempel. Dort gibt es einen überhängenden Fels, über einen Zhang lang und doppelt so breit; wenn heftiger Regen jäh ausbricht, donnert es in der mittleren Spalte wie Donner. Westlich davon liegt die Terrasse des Pinselwurfs; der Überlieferung nach sprach Huiyuan, als sein Kommentar zum Nirvana-Sutra vollendet war, und warf seinen Pinsel: „Entspricht der Sinn meines Kommentars der Wahrheit, so wird der Pinsel in der Luft stehen bleiben.“ Bald darauf geschah es tatsächlich.
珏山县东南四十里。两山玉立,若了角然,故又曰角山。中秋月涌正中,适当其缺,玉台明镜,光景绝奇。上有款月台。山顶建真武庙。
Der Jue-Berg liegt vierzig Li südöstlich der Kreisstadt. Zwei Berge stehen jadegleich aufrecht wie die Hörnchen eines Mädchenhaarknotens, darum heißt er auch Hornberg. Wenn der Mond des Mittherbstfestes genau in der Mitte aufsteigt, steht er genau über der Lücke zwischen ihnen — Jade-Terrasse und heller Spiegel, ein Lichtbild von höchster Wunderbarkeit. Darauf liegt die Terrasse des Mondgrußes. Auf dem Gipfel steht der Tempel des Zhenwu.
藏阴寺青莲东五里,北齐僧昙始建。寺西即丹谷。
Der Zangyin-Tempel liegt fünf Li östlich des Qinglian-Tempels; erbaut vom Mönch Tanshi der Nördlichen Qi. Westlich des Tempels liegt das Dan-Tal.
青莲寺在城东南三十五里峡石山。北齐建。宋赐名福岩院。峭壁如环堵,壁之上乱峰向背,草树丛翠,丹水湍奔。屏障横列,水墨粲然,即青莲上方也。寺西有掷笔台,北周僧远公注涅盘经成,掷笔处。院藏经七百函,合五千卷。
Der Qinglian-Tempel liegt am Xiashi-Berg, fünfunddreißig Li südöstlich der Stadt. Erbaut unter den Nördlichen Qi. Unter den Song wurde ihm der Name Fuyan-Kloster verliehen. Steile Wände wie eine Ringmauer; über der Wand stehen wirre Gipfel in- und auswendig, Gräser und Bäume dicht begrünt, die Dan-Fluten stürzen dahin. Schirme und Barrieren liegen in Reihen quer, wie ein strahlendes Tuschbild — das ist das Obere Kloster von Qinglian. Westlich des Tempels liegt die Terrasse des Pinselwurfs, der Ort, an dem der Mönch Meister Yuan der Nördlichen Zhou seinen Pinsel warf, als sein Kommentar zum Nirvana-Sutra vollendet war. Das Kloster bewahrt siebenhundert Kapseln der Sutrensammlung, zusammen fünftausend Rollen.
郡东南青莲寺,寺左掷笔台,相传晋慧远禅师建刹,著涅盘经成,掷笔驻空,得名。是说也,余尝疑之。按莲社高贤传,法师姓贾氏,雁门楼烦人。幼好学,欲渡江从学范宁,有志不遂。时沙门道安建刹太行,闻安师请般若经,顿然开悟,遂与母弟慧持投簪,受业于晋武帝太元六年,至浔阳,见庐山闲旷,乃立精舍于一峰,制涅盘疏,因名掷笔峰。是远公结社于东林者为是,未尝建利于太行也。岂法师随安师听经,后遂讹为建刹欤?又考青莲寺有唐太和七年碑碣云:周有惠远法师晋城霍秀人,制涅盘疏,掷笔升空,精义入神,以验其吉。台之名由是始。按霍秀村在泽州城东南,去寺不远。再考青莲寺下院净影寺,明万历元年,郡人孟颜重修碑记云:隋开皇年间,高侩远公,俗姓李氏,卓锡千此,春秋七十卒。本寺所云隋开皇间,正与前碑北周时人语合,其非东林之慧远明矣。况著涅盘疏,掷笔腾空一事,在莲社已属幻妄,后人因其名偶同,又从而附会之。古迹之传讹类如此,不可不辩。
Südöstlich der Präfektur liegt der Qinglian-Tempel; links vom Tempel liegt die Terrasse des Pinselwurfs, die der Überlieferung nach ihren Namen dadurch erhielt, dass der Chan-Meister Huiyuan der Jin hier ein Kloster errichtete und, als seine Abhandlung zum Nirvana-Sutra vollendet war, den Pinsel warf, der in der Luft stehen blieb. Diese Erzählung habe ich stets bezweifelt. Nach den Überlieferungen der hohen Würdenträger der Lotusgemeinschaft trug der Meister den Familiennamen Jia und war ein Mann aus Loufan in Yanmen. In jungen Jahren liebte er die Gelehrsamkeit und wollte über den Fluss ziehen, um bei Fan Ning zu lernen, doch sein Wunsch erfüllte sich nicht. Damals errichtete der Mönch Dao’an ein Kloster am Taihang; als er hörte, wie Meister An das Prajna-Sutra erbat, wurde er plötzlich erleuchtet, und so legte er mit seinem jüngeren Bruder Huichi die Haarnadel nieder und empfing im sechsten Jahr der Taiyuan-Ära des Kaisers Wu der Jin die Unterweisung; er gelangte nach Xunyang, sah, dass der Lu-Berg stille und weitläufig war, und errichtete an einem Gipfel eine Vihara, wo er den Kommentar zum Nirvana-Sutra verfasste; danach wurde jener Gipfel Pinselwurf-Gipfel genannt. Es ist also jener Meister Yuan, der im Östlichen Wald die Gemeinschaft gründete; er hat am Taihang niemals ein Kloster errichtet. Sollte es etwa so gewesen sein, dass der Meister dem Meister An folgte, um die Sutren zu hören, und später daraus fälschlich eine Klostergründung wurde? Prüft man ferner: Am Qinglian-Tempel gibt es eine Stele aus dem siebten Jahr der Taihe-Ära der Tang, die besagt: „Zur Zeit der Zhou gab es den Meister Huiyuan, einen Mann aus Huoxiu in Jincheng, der den Kommentar zum Nirvana-Sutra verfasste, den Pinsel in die Luft warf und so, da die feine Bedeutung ins Göttliche eingegangen war, seine Richtigkeit bewährte.“ Von hier stammt der Name der Terrasse. Anzumerken ist: Das Dorf Huoxiu liegt südöstlich der Stadt Zezhou, nicht weit vom Tempel. Prüft man ferner: Im Jingying-Tempel, dem unteren Hof des Qinglian-Tempels, besagt eine Stele über die Wiederherstellung aus dem ersten Jahr der Wanli-Ära der Ming, verfasst vom Gemeindemitglied Meng Yan: „In den Jahren der Kaihuang-Ära der Sui legte der hohe Mönch Meister Yuan, weltlich mit dem Familiennamen Li, hier seinen Wanderstab nieder; mit siebzig Jahren starb er.“ Was dieser Tempel über die Zeit der Kaihuang-Ära der Sui sagt, stimmt genau mit den Worten jener früheren Stele überein, dass er ein Mann der Zeit der Nördlichen Zhou war; dass es nicht der Huiyuan des Östlichen Waldes war, ist damit klar. Zudem gehört die Geschichte vom Verfassen des Nirvana-Kommentars und vom Pinselwurf in die Leere bereits in der Lotusgemeinschaft dem Reich des Trugbilds an; die Späteren fabulierten es weiter, weil die Namen zufällig gleich waren. Die Verfälschungen in der Überlieferung der Altertümer verhalten sich allesamt so — man muss sie unterscheiden.
Nachbemerkungen zu Bronze- und Steinschriften
许古题名右许古题名四行,行书。文云:承安五年闰月廿五日,同张君玉、吴寿夫来游,遂与寂公无二。登凤皇山,周览青莲之胜。钧幕河间许古道真题。在泽州青莲寺石柱之侧。青莲祠横石古刹,石柱周遭,宋金人题刻殆徧,予惟得其一尔。钧幕者,钧州幕职,古登第后尝为之,而金史本传失书姚。半塘云:古父安仁,于明昌中尝守泽州。张君玉、吴寿夫疑即进士张天祐、吴芝之字,皆其父所与游者。寂公谓僧宝寂也。
„Inschrift des Xu Gu“ — das Vorstehende. Die Inschrift des Xu Gu umfasst vier Zeilen in Laufschrift. Ihr Wortlaut: „Am fünfundzwanzigsten Tag des Schaltmonats des fünften Jahres der Cheng’an-Ära kam ich mit Zhang Junyu und Wu Shoufu auf Besuch und bestieg mit dem Mönch Ji und dem Mönch Wuer den Fenghuang-Berg, um ringsum die Schönheit des Qinglian zu überschauen. Unterzeichnet vom Stabsmitglied von Junzhou, Xu Gu Daozhen aus Hejian.“ Sie befindet sich an der Seite der Steinsäule des Qinglian-Tempels in Zezhou. An den Quersteinen und den alten Bauten des Qinglian-Schreins und rings um die Steinsäule sind die Inschriften von Menschen der Song und Jin nahezu lückenlos, doch ich habe nur diese eine erhalten. „Stabsmitglied von Junzhou“ bezeichnet eine Stabsstelle der Präfektur Junzhou, die Gu nach dem Erwerb des Grads einst bekleidete, was die Biografie in der Geschichte der Jin jedoch zu verzeichnen unterließ. [Yao] Bantang sagt: Gus Vater Anren war in der Mingchang-Ära einst Präfekt von Zezhou. Zhang Junyu und Wu Shoufu sind vermutlich die Beinamen der Jinshi Zhang Tianyou und Wu Zhi — alles Männer, mit denen sein Vater Umgang pflegte. „Mönch Ji“ bezeichnet den Mönch Baoji.
硖石山福严禅院记右硖石山福严禅院记,奉政大夫、中都、西京等路按察副使郭俣篆额,奉政大夫、泽州刺史兼军州事杨庭秀撰并书。凡碑刻篆额人,例在撰书者之次。俣官阶与庭秀相埒,且系部民,乃列于庭秀前者。记为庭秀自书,谦不欲先人也。记云:近年泽守许安仁子静、李仲略、简之,皆一时文士。许、李二人,金史皆有传,而庭秀亦有诗名,书法方整,规𬂠颜鲁公,足徵金时泽守之得人也。记又云:承光二年,周武帝集沙门于殿庭,宣废佛教。按承光,齐幼主年号,纪元甫一年,而为周所灭,承光无二年也。齐灭而地入于周,当以周建德纪年,不当更称承光矣。史载周武帝建德三年,初断佛、道二教,沙门道士并令还俗。其时寺在齐境,无由禁断。及灭齐之后,甫逾年而武帝即世,此禁遂弛,故僧寺佛像之在齐境者皆得不毁。而缁流好事者以为远公之力,殊未足信也。
„Aufzeichnung des Fuyan-Chan-Klosters am Xiashi-Berg“ — das Vorstehende. Die Aufzeichnung des Fuyan-Chan-Klosters am Xiashi-Berg: Die Siegelkopfschrift lieferte Guo Yu, der Ausrufungs-würdige Hohe Beamte und Vize-Surveillance-Kommissar der Zentralen Hauptstadt, der Westlichen Hauptstadt und weiterer Bezirke; verfasst und kalligrafiert von Yang Tingxiu, dem Ausrufungs-würdigen Hohen Beamten, Präfekten von Zezhou und Kenner der Militär- und Präfekturangelegenheiten. Bei allen Stelengravuren steht der Verfasser der Siegelkopfschrift der Regel nach an zweiter Stelle hinter Verfasser und Kalligraph. Yus Amtsrang stand dem Tingxius gleich, und er gehörte zudem zu dessen unterstelltem Volk; dass er dennoch vor Tingxiu genannt wird, liegt daran, dass die Aufzeichnung in Tingxius eigener Handschrift vorliegt und dieser sich bescheiden nicht voranstellen wollte. Die Aufzeichnung sagt: „Die jüngeren Präfekten von Ze, Xu Anren Zijing und Li Zhonglüe Jianzhi, waren allesamt Literaten ihrer Zeit.“ Über Xu und Li besitzt die Geschichte der Jin Biografien, und auch Tingxiu genoss Ruhm als Dichter; seine Kalligraphie ist quadratisch und geordnet, dem Vorbild des Herrn Yan von Lu folgend — dies genügt, um zu bezeugen, dass die Präfekten von Ze zur Jin-Zeit tüchtige Leute waren. Die Aufzeichnung sagt ferner: „Im zweiten Jahr der Chengguang-Ära versammelte Kaiser Wu der Zhou die Mönche im Palasthof und verkündete die Abschaffung des Buddhismus.“ Anzumerken ist: Chengguang ist der Ärentitel des jungen Herrschers der Qi; die Ära währte erst ein Jahr, dann wurde er von den Zhou vernichtet — ein zweites Jahr Chengguang gab es nicht. Nach der Vernichtung der Qi gelangte das Land an die Zhou; man hätte nach der Jiande-Ära der Zhou datieren müssen und durfte nicht mehr von Chengguang sprechen. Die Geschichte verzeichnet, dass Kaiser Wu der Zhou im dritten Jahr der Jiande-Ära erstmals die beiden Lehren des Buddhismus und des Daoismus abschaffte und Mönche wie Daoisten in den Laienstand zurückversetzen ließ. Damals lag der Tempel im Gebiet der Qi und konnte nicht verboten werden. Und nach der Vernichtung der Qi verstarb Kaiser Wu bereits im folgenden Jahr, sodass dieses Verbot daraufhin aufgehoben wurde; darum blieben die Mönchstempel und Buddha-Bilder im Gebiet der Qi alle unzerstört. Dass geschäftige Mönche dies der Kraft des Meisters Yuan zuschreiben, ist ganz und gar nicht glaubwürdig.
Verzeichnis der im ganzen Reich besuchten Stelen
青莲寺碑,僧道振撰,司徒映正书,太和七年十月,山西凤台。
Stele des Qinglian-Tempels, verfasst vom Mönch Daozhen, in regulärer Schrift von Situ Ying; zehnter Monat des siebten Jahres der Taihe-Ära; Fengtai, Shanxi.
福严院牒,正书,太平兴国三年五月,山西凤台。
Reskript des Fuyan-Klosters, in regulärer Schrift; fünfter Monat des dritten Jahres der Taiping-Xingguo-Ära; Fengtai, Shanxi.
Ergänzung zum Verzeichnis der im ganzen Reich besuchten Stelen
硖石寺法华会记,正书,太和七年,山西凤台。
Aufzeichnung über die Lotos-Versammlung des Xiashi-Tempels, in regulärer Schrift; siebtes Jahr der Taihe-Ära; Fengtai, Shanxi.
Alte Fotos
1962
1962 wurde der Architekturhistoriker Zhang Yuhuan von der Abteilung für Baugeschichte der Chinesischen Akademie der Bauwissenschaften zur Untersuchung alter Bauten nach Südost-Shanxi entsandt; damals gehörte der Qinglian-Tempel zum Dorf Sinanzhuang des Kreises Jincheng. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden als Shangdang Gu Jianzhu (Alte Architektur von Shangdang) zusammengestellt (Erstausgabe im Wissenschaftsverlag Peking; hier die zweite Auflage des Verlags der Universität Tianjin von 2009). Das Buch enthält Aufnahmen der Mittelhalle des oberen Hofes, der Tang-Skulpturen des unteren Hofes und der steinernen Huifeng-Pagode. Das Buch verzeichnete die Mittelhalle nach dem damaligen Kenntnisstand als Bau der Tang-Zeit; die Mittelhalle ist die Shakyamuni-Halle des oberen Tempels, die heute anhand der Säulenstiftungs-Inschrift vom vierten Jahr der Yuanyou-Ära der Nördlichen Song als Bau der Song-Zeit bestimmt wird.
Literatur
- Zhang Yuhuan: Shangdang Gu Jianzhu (Alte Architektur von Shangdang), zweite Auflage beim Verlag der Universität Tianjin 2009 (Erstausgabe beim Wissenschaftsverlag Peking 1962); Ergebnis der Untersuchung alter Bauten in Südost-Shanxi von 1962, enthält fünf Fotos der Mittelhalle des Qinglian-Tempels, der Tang-Skulpturen und der steinernen Huifeng-Pagode.
- Li Huizhi und Gao Tian: „Historische Untersuchung des Qinglian-Tempels in Jincheng, Shanxi“, Wenwu Shijie (Welt der Kulturrelikte), 2003, Nr. 1; behandelt die Ruine der hinteren Halle des oberen Hofes und die Wiederherstellung von 1994.
- Du Zhengzhen: „Die Konstruktion lokaler Tradition und der kulturelle Wandel — am Beispiel von Zezhou in Shanxi zur Zeit der Song, Jin und Yuan“, Lishi Renleixue Xuekan (Zeitschrift für Historische Anthropologie), 2006, Bd. 4, Nr. 1, S. 31–32; verzeichnet die Zahl der Tang-zeitlichen Mitglieder der Lotos-Gemeinde sowie die Winter- und Frühjahrssteuerposten des Tempels.
- „Alte Architektur von Shanxi in den Archiven: Die Bauten des Qinglian-Tempels in Jincheng“, 2022 von Jincheng Tong nachgedruckt; behandelt die Zerstreuung und den Verlust der Sutrensammlung des Qinglian-Tempels, die Uferschutzarbeiten von 1984 und die heute erhaltenen Bauten.
- Museum für Baukunst des Qinglian-Tempels: „Einführung in den Qinglian-Tempel“, Forschungszentrum für Kulturgüterschutz der Stadt Jincheng; behandelt den heutigen Zustand des Tempels und die bemalten Skulpturen der Tang-Zeit.
- Museum Jincheng: „Würdigung der zum Qinglian-Tempel gehörenden Kulturgüter“; verzeichnet die Stelenaufzeichnungen über den Wiederaufbau der Ost- und Westgalerie in der Kangxi-Ära der Qing und die Wiederherstellung des unteren Hofes im elften Jahr der Qianlong-Ära.
- „Der tausendjährige alte Tempel Qinglian“, Volksregierung der Stadt Jincheng (Nachrichtenportal Jincheng), September 2026.
- Der Wikipedia-Eintrag „Qinglian-Tempel“ (Zusammenstellung neuzeitlicher Materialien zu den erhaltenen Bauten, den bemalten Skulpturen und der Instandsetzungsgeschichte, unter Verweis auf Materialien des Museums Jincheng u. a.).