Einleitung
Dieses Anwesen am Westufer des Shichahai, in der Qianhai-Xijie, ist am frühesten belegbar als Wohnhaus des mächtigen Ministers Heshen aus der Qianlong-Ära. Heshen errichtete in dem Anwesen nach dem Vorbild des Ningshou-Palasts Gebäude aus Nanmu-Holz; der Schrank der vielen Kostbarkeiten und die Trennwände folgten sämtlich dessen Modellen, und die Zierden der Gartenvilla unterschieden sich in nichts von der Jade-Terrasse der Insel Peng im Yuanmingyuan. Der Überlieferung zufolge berieten sich am Ende der Qianlong-Ära die Prinzen über die Thronfolge; als das Gespräch auf Heshen kam, drängten alle darauf, ihn dem Gesetz zu überantworten. Yonglin, der siebzehnte Sohn des Qianlong-Kaisers, sagte jedoch, er hege keine ungebührlichen Gedanken an den Thron; könne er eines Tages bei der Verteilung der Lehen das Haus Heshens zum Wohnen erhalten, sei sein Wunsch erfüllt. Im vierten Jahr der Jiaqing-Ära (1799) wurde Heshen der Verbrechen für schuldig befunden; bei der Einziehung seines Vermögens fand man mehr als 26.000 Liang Gold in Doppelwänden verborgen und über zwei Millionen Liang Silber in Kellern vergraben; bei der Verkündung der Anklagepunkte wurden die Nanmu-Gebäude und die Gartenvilla als dreizehntes, das verborgene Gold und das vergrabene Silber als achtzehntes Hauptverbrechen aufgeführt. Heshen gab in seiner Aussage an, er habe Eunuchen in den Ningshou-Palast geschickt, um sich dort die Vorbilder anzusehen, und die Gebäude nach deren Art errichten lassen. Danach wurde das Anwesen in zwei Hälften geteilt: die eine verblieb Heshens Schwiegertochter, der Prinzessin Hexiao, die andere wurde Yonglin verliehen, dem Kommanderieprinzen von Qing — dem jüngeren Bruder des Jiaqing-Kaisers von derselben Mutter. Heshens Gartenvilla war ein eigenes Anwesen und wurde Yongxing verliehen, dem Prinzen von Cheng.
Yonglin wohnte hier zwanzig Jahre, in denen der Palast stets die vier von Heshen hinterlassenen Vairocana-Hut-Tore[1], vierundfünfzig Taiping-Becken[2] und sechsunddreißig Paar Laternen aus Bronze verwahrte, ohne dies jemals dem Thron zu melden. Im fünfundzwanzigsten Jahr der Jiaqing-Ära (1820) starb Yonglin; sein Sohn Mianmin erbte den Titel und erstattete sogleich nach der Übernahme wahrheitsgemäß Bericht. Ein kaiserlicher Erlass stellte fest, dass all dies regelwidrige Stücke seien, die Heshen einst privat angefertigt hatte. Die Vairocana-Hut-Tore wurden vom Palast abgebrochen und umgebaut; die Taiping-Becken und Bronzelaternen gingen an die Kaiserliche Hofverwaltung, die sie an anderem Ort aufstellen ließ — später wurden sie vor dem Jingyun-Tor und dem Longzong-Tor der Verbotenen Stadt verteilt.
Mianmin starb im sechzehnten Jahr der Daoguang-Ära (1836) ohne Sohn. Nach den Regeln der Qing wurde ein Adelstitel mit jeder Übertragung um einen Rang herabgesetzt; der Daoguang-Kaiser machte eine Ausnahme und ließ den zur Nachfolge adoptierten Clanangehörigen Yicai den Rang eines Kommanderieprinzen weiterführen. Im zweiundzwanzigsten Jahr der Daoguang-Ära (1842) nahm Yicai während der Trauerzeit eine Nebenfrau; er wurde an den Hof des Kaiserlichen Clans[3] zur Verhandlung überwiesen und bot zudem Bestechungsgelder, um Straflosigkeit zu erbitten; auch Mianxing, Yonglins sechster Sohn, bestach, um den Prinzentitel zu erlangen. Als die Sache aufflog, wurde Yicai seines Titels enthoben und Mianxing nach Shengjing (dem heutigen Shenyang) verbannt; der Titel blieb vakant. Mianti, Yonglins fünfter Sohn, erhielt den Auftrag, die Opfer zu versehen, wurde aber bald zum General, der den Staat verteidigt, herabgesetzt und starb im neunundzwanzigsten Jahr der Daoguang-Ära (1849).
Im zweiten Jahr der Xianfeng-Ära (1852) wies der Kaiser Xianfeng dieses Anwesen seinem jüngeren Bruder Yixin, dem Prinzen Gong, zur Begründung seines Palasts zu. Die Qingyi-Halle auf der Westachse des Palasts, deren Tafel der Überlieferung nach noch aus der Zeit des Prinzen von Qing stammte, ist eben jenes Nanmu-Gebäude, das im dreizehnten Hauptverbrechen genannt war. Yixin ließ außerdem nördlich des Palasts einen Garten anlegen; als der Garten in der Tongzhi-Ära vollendet war, hängte er die vom Kaiser Xianfeng verliehene Tafel „Langrun“ im Garten auf, und der Garten übernahm diesen Namen. Im Garten gab es eine Halle zum Ausrichten von Banketten und Bewirten von Gästen, die Stätte der Erquickung des Geistes genannt; ihre Tafel war die Handschrift des Kaisers Jiaqing. In der Guangxu-Ära war der Großsekretär Baojun ein häufiger Gast im Garten; er trank dort in kleiner Runde, sah sich Theateraufführungen an und tauschte mit Yixin Gedichte. Yixin war der beratende Prinz, auf den sich die beiden Kaiserinnenwitwen zu Beginn der Tongzhi-Ära stützten; als er im Frühjahr des vierundzwanzigsten Jahres der Guangxu-Ära (1898) schwer erkrankte, kam der Kaiser Guangxu, die Kaiserinwitwe Cixi begleitend, zweimal persönlich in den Palast, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Im vierten Monat starb Yixin; er erhielt den posthumen Ehrennamen Zhong (»Treu«), wurde in die Opfer des Kaiserlichen Ahnentempels aufgenommen, und der Hof setzte die Audienzen fünf Tage lang aus.
Titel und Palast gingen auf Yixins Enkel Puwei über; Puwei und sein jüngerer Bruder, der Maler Puru, wohnten beide in diesem Anwesen. Die im Palast aufbewahrte Schriftrolle „Pingfu“, der Überlieferung nach aus der Hand Lu Jis aus der Jin-Zeit und gepriesen als „Ahn der Mustervorlagen der Kalligraphie“, war 1881, im siebten Jahr der Guangxu-Ära, von Yixin in den Palast zurückgebracht worden, als er die Angelegenheiten der Nachkommen des Prinzen von Cheng treuhänderisch verwaltete. Im zweiten Jahr der Xuantong-Ära (1910) schrieb Puwei ein Kolophon ans Ende der Rolle, in dem er erklärte, von den hundertzwanzig berühmten Werken seiner Sammlung stehe „keines über dieser Rolle“; daraufhin benannte er die Studierstube „Xijin“ (»Gabe der Jin«), und aus der Qingyi-Halle wurde fortan die Xijin-Studierstube, die bis heute erhalten ist. Nach dem Beginn der Republik verpfändete Puwei den Palast 1921 an die katholische Kirche Xishiku, um Gelder für die Wiederherstellung des Qing-Hauses zu beschaffen; die Schuld wuchs mit Zinseszins, und nach mehr als zehn Jahren war er zur Rückzahlung außerstande und musste den Besitz verkaufen. 1937 wurde der Prinz-Gong-Palast zur Mädchenhochschule der von der katholischen Kirche getragenen Furen-Universität, und der Duofu-Pavillon wurde zur Bibliothek der Frauenhochschule; im selben Jahr überließ Puru zur Bestreitung der Trauerfeier für seine Mutter die Rolle „Pingfu“ an Zhang Boju, und dieses Meisterwerk gelangte später in die Sammlung des Palastmuseums. Nach 1949 wurde der Palast mehreren Kunstinstitutionen zugewiesen; bei der landesweiten Neuordnung der Hochschulen 1952 wurde die Furen-Universität aufgelöst und ihre Fakultäten unter anderem in die Pekinger Pädagogische Universität eingegliedert. Ab 2002 ging der Besitz in die Verwaltung des Prinz-Gong-Palasts über; heute ist er das Museum des Prinz-Gong-Palasts.
Historische Dokumente
Qing Shilu (Wahrheitsgetreue Aufzeichnungen der Qing)
○又谕:昨经降旨,将和珅罪状,宣谕各督抚,令其议罪。兹据直隶总督胡季堂奏称:和珅丧尽天良,非复人类,种种悖逆不臣,蠹国病民,几同川楚贼匪,贪黩放荡,真一无耻小人,丧心病狂,目无君上,请依大逆律凌迟处死,并查出和珅蓟州坟茔,僭妄违制,及附近州县置有当铺资财,现饬查办各等语。又据连日续行抄出和珅金银等物,特再行谕众知之。朕于乾隆六十年九月初三日,蒙皇考册封皇太子,尚未宣布谕旨,而和珅于初二日即在朕前先递如意,漏泄机密,居然以拥戴为功,其大罪一。上年正月,皇考在圆明园召见和珅,伊竟骑马直进左门,过正大光明殿,至寿山口,无父无君,莫此为甚,其大罪二。又因腿疾,乘坐椅轿台入大内,肩舆出入神武门,众目共睹,毫无忌惮,其大罪三。并将出宫女子娶为次妻,罔顾廉耻,其大罪四。自勦办教匪以来,皇考盼望军书,刻萦宵旰,乃和珅于各路军营递到奏报,任意延搁,有心欺蔽,以致军务日久未竣,其大罪五。皇考圣躬不豫时,和珅毫无忧戚,每进见后,出,向外廷人员叙说,谈笑如常,丧心病狂,其大罪六。昨冬皇考力疾披章批谕,字画閒有未真之处,和珅胆敢口称不如撕去,竟另行拟旨,其大罪七。前奉皇考谕旨,令伊管理吏部、刑部事务,嗣因军需销算,伊系熟手,是以又谕令兼理户部题奏报销事件,伊竟将户部事务一人把持,变更成例,不许部臣参议一字,其大罪八。上年十二月内,奎舒奏报循化、贵德二厅贼番聚众千余,抢夺达赖喇嘛商人牛只,杀伤二命,在青海肆劫一案,和珅竟将原奏駮回,隐匿不办,全不以边务为事,其大罪九。皇考升遐后,朕谕令蒙古王公未出痘者不必来京,和珅不遵谕旨,令已未出痘者俱不必来京,全不顾国家抚绥外藩之意,其居心实不可问,其大罪十。大学士苏凌阿两耳重听,衰迈难堪,因系伊弟和琳姻亲,竟隐匿不奏。侍郎吴省兰、李潢、太仆寺卿李光云,皆曾在伊家教读,并保列卿阶,兼任学政,其大罪十一、军机处记名人员,和珅任意彻去,种种专擅,不可枚举,其大罪十二。昨将和珅家产查抄,所盖楠木房屋,僭侈逾制,其多宝阁及隔段式样,皆仿照宁寿宫制度,其园寓点缀,竟与圆明园蓬岛瑶台无异,不知是何肺肠,其大罪十三、蓟州坟茔,居然设立享殿,开置隧道,附近居民有和陵之称,其大罪十四。家内所藏珍宝,内珍珠手串竟有二百余串,较之大内多至数倍,并有大珠,较御用冠顶尤大,其大罪十五。又宝石顶并非伊应戴之物,所藏真宝石顶有数十余个,而整块大宝石不计其数,且有内府所无者,其大罪十六。家内银两及衣服等件,数逾千万,其大罪十七。且有夹墙藏金二万六千余两,私库藏金六千余两,地窖内并有埋茂银两百余万,其大罪十八。附近通州、蓟州地方,均有当铺钱店,查计资本又不下十余万。以首辅大臣,下与小民争利,其大罪十九。伊家人刘全,不过下贱家奴,而查抄赀产,竟至二十余万,并有大珠及珍珠手串,若非纵令需索,何得如此丰饶?其大罪二十。其余贪纵狂妄之处,尚难悉数,实从来罕见罕闻者。著将胡季堂原折发交在京文武三品以上官员,并翰詹科道阅看,即著悉心妥议具奏。此内如有自抒所见者,不妨另折封陈,若意见皆合,即连衔具奏。至福长安祖父叔侄兄弟,世受厚恩,尤非他人可比。其在军机处行走,与和珅朝夕聚处,凡和珅贪黩营私,种种不法罪款,知之最悉。伊受皇考重恩,常有独对之时,若果将和珅纵恣藐玩各款,据实直陈,较之他人举劾,尤为确凿有据。皇考心早将和珅从重治罪正法,如从前办理讷亲之案,何尝稍有宽纵,岂尚任其贻误军国重务,一至于此?即谓皇考高年,不敢仰烦圣虑,亦应在朕前据实直陈。乃三年中并未将和珅罪迹奏及,是其扶同徇隐情弊显然。如果福长安曾在朕前有一字提及,朕断不肯将伊一并革职拏问。现在查抄伊家资物,虽不及和珅之金银珠宝,数逾千万,但已非伊家之所应有。其贪黩昧良,仅居和珅之次,并著一并议罪。
Erneuter Erlass: Gestern hatten Wir bereits einen Erlass ergehen lassen, die Verbrechen Heshens allen Generalgouverneuren und Gouverneuren kundzutun, damit sie über seine Strafe beraten. Nun berichtet Hu Jitang, Generalgouverneur von Zhili, in einer Eingabe: Heshen habe jede himmlische Mitgift verloren und gehöre nicht mehr zur Gattung Mensch; in vielfacher Weise abtrünnig und unbotmäßig, ein Schädling des Staates und eine Plage des Volkes, beinahe gleich den Banditen von Sichuan und Huguang, habgierig und zügellos, wahrlich ein schamloser Kleiner, wahnsinnig und rasend, ohne Blick für den Herrscher; er bittet, ihn nach dem Gesetz über die große Aufruhr dem Lingchi-Tod zu überantworten. Zudem habe man ausfindig gemacht, dass Heshens Grabmal in Jizhou anmaßend und regelwidrig sei und dass er in den umliegenden Präfekturen und Kreisen Pfandhäuser und Vermögen besitze; dies alles werde nun untersucht und behandelt. Ferner sind in den letzten Tagen nacheinander Gold, Silber und andere Stücke Heshens eingezogen worden; dies teilen Wir hiermit erneut ausdrücklich allen mit. Am dritten Tag des neunten Monats des sechzigsten Jahres der Qianlong-Ära wurden Wir vom verstorbenen Kaiser Vater zum Kronprinzen ernannt; der Erlass war noch nicht verkündet, als Heshen schon am zweiten Tag Uns zuerst ein Ruyi-Zepter überreichte, das Geheimnis verriet und sich gar die Verdienste um die Thronbesteigung zurechnete: das ist sein erstes großes Verbrechen. Im ersten Monat des vergangenen Jahres rief der Kaiser Vater Heshen in den Yuanmingyuan-Palast; er ritt geradewegs durch das linke Tor, passierte die Halle der Aufrichtigkeit und Großen Klarheit und gelangte bis zum Pass des Bergs der Langlebigkeit: ohne Vater, ohne Fürst — nichts übertrifft dies: das ist sein zweites großes Verbrechen. Ferner ließ er sich wegen eines Beinleidens auf einem Sesselsänftentisch in das Große Innere tragen und fuhr in der Tragsänfte durch das Shenwu-Tor ein und aus, unter aller Augen, ohne jede Scheu: das ist sein drittes großes Verbrechen. Ferner nahm er eine aus dem Palast entlassene Frau zur Nebengemahlin, ohne Scham zu achten: das ist sein viertes großes Verbrechen. Seit der Niederwerfung der Sektenbanditen harrte der Kaiser Vater der Kriegsberichte, die ihn nächtelang beschäftigten; doch Heshen hielt die aus den Heeren aller Richtungen eingehenden Meldungen eigenmächtig zurück, willentlich täuschend und verbergend, so dass der Krieg lange unbeendet blieb: das ist sein fünftes großes Verbrechen. Als die Gesundheit des Kaisers Vaters beeinträchtigt war, zeigte Heshen keinerlei Trauer; nach jeder Audienz ging er hinaus und erzählte den Beamten des Äußeren Hofs davon, lachend und scherzend wie immer, wahnsinnig und rasend: das ist sein sechstes großes Verbrechen. Im vergangenen Winter durchsah der Kaiser Vater trotz Krankheit die Eingaben und verfasste Kommentare; wo die Züge seiner Handschrift zuweilen undeutlich waren, wagte Heshen zu sagen, man solle sie lieber zerreißen, und setzte gar einen anderen Erlass auf: das ist sein siebentes großes Verbrechen. Zuvor hatte er vom Kaiser Vater den Erlass erhalten, die Geschäfte des Ministeriums für Beamtentum und des Ministeriums für Strafen zu leiten; später, weil er mit der Abrechnung der Kriegsbedarfe vertraut war, wurde er zugleich mit den Vorlagen und Abrechnungen des Ministeriums für Einnahmen betraut; doch er riss die Geschäfte dieses Ministeriums allein an sich, änderte die bestehenden Regeln und gestattete den Ministerialbeamten nicht, ein einziges Wort mitzureden: das ist sein achtes großes Verbrechen. Im zwölften Monat des vergangenen Jahres berichtete Kuishu, in den Unterpräfekturen Xunhua und Guide hätten sich über tausend Banditen versammelt, die Zugtiere der Kaufleute des Dalai-Lama geraubt und zwei Menschen getötet hätten und in Qinghai frei plünderten; Heshen wies die ursprüngliche Eingabe zurück, verbarg sie und bearbeitete sie nicht, ohne sich im Geringsten um die Grenzangelegenheiten zu kümmern: das ist sein neuntes großes Verbrechen. Nach dem Hinscheiden des Kaisers Vaters erließen Wir, die mongolischen Fürsten und Herren, die die Pocken noch nicht durchgemacht hatten, brauchten nicht in die Hauptstadt zu kommen; Heshen befolgte den Erlass nicht und ordnete an, dass weder die einen noch die anderen zu kommen brauchten, ohne die Absicht des Staates, die äußeren Vasallen zu besänftigen und zu beruhigen, im Geringsten zu beachten: das ist sein zehntes großes Verbrechen. Der Großsekretär Su Ling’a war auf beiden Ohren schwerhörig, vom Alter gebrechlich und unhaltbar; weil er mit Helin, Heshens Bruder, verschwägert war, wurde dies verheimlicht und nicht gemeldet. Die Vize-Minister Wu Xinglan und Li Huang sowie der Direktor der Hofstallhaltung Li Guangyun hatten alle in seinem Haus als Hauslehrer gewirkt und wurden allesamt in ministerielle Ränge empfohlen und zugleich als Bildungskommissare eingesetzt: das ist sein elftes großes Verbrechen. Die namentlich verzeichneten Beamten des Großen Rates entfernte Heshen nach Belieben; seine vielfältigen eigenmächtigen Handlungen lassen sich nicht alle aufzählen: das ist sein zwölftes großes Verbrechen. Bei der jüngsten Einziehung von Heshens Vermögen erwiesen sich die von ihm errichteten Gebäude aus Nanmu-Holz als anmaßend luxuriös und regelwidrig; der Schrank der vielen Kostbarkeiten und die Bauweise der Trennwände folgten sämtlich den Vorschriften des Ningshou-Palasts, und die Zierden seiner Gartenvilla glichen gar der Jade-Terrasse der Insel Peng im Yuanmingyuan — man weiß nicht, aus was für Eingeweiden das kam: das ist sein dreizehntes großes Verbrechen. Am Grabmal in Jizhou errichtete er gar eine Opferhalle und legte einen Tunnelweg an; die Bewohner der Umgebung nennen es das He-Mausoleum: das ist sein vierzehntes großes Verbrechen. Unter den in seinem Haus verwahrten Kostbarkeiten befanden sich allein über zweihundert Perlenarmbänder, um ein Vielfaches mehr als im Großen Inneren, und darunter große Perlen, noch größer als die Knopfperle der kaiserlichen Krone: das ist sein fünfzehntes großes Verbrechen. Edelsteinknöpfe waren ferner kein Schmuck, den er hätte tragen dürfen; doch besaß er mehrere Dutzend echte Edelsteinknöpfe und unzählige ganze große Edelsteine, darunter solche, die selbst der kaiserliche Schatz nicht besitzt: das ist sein sechzehntes großes Verbrechen. Silber, Kleidungsstücke und andere Stücke in seinem Haus beliefen sich auf über zehn Millionen: das ist sein siebzehntes großes Verbrechen. Zudem lagen in Doppelwänden über 26.000 Liang Gold verborgen, in einer Privatkammer über 6.000 Liang Gold, und in einer Kellervertefung waren zudem über zwei Millionen Liang Silber vergraben: das ist sein achtzehntes großes Verbrechen. In der Nähe, in Tongzhou und Jizhou, besaß er überall Pfandhäuser und Geldwechselstuben; das errechnete Kapital belief sich auf nicht weniger als weitere hunderttausend. Als erster der Minister stritt er unten mit dem kleinen Volk um Gewinn: das ist sein neunzehntes großes Verbrechen. Sein Hausbediensteter Liu Quan war nichts als ein niederer Haussklave; doch das bei der Einziehung festgestellte Vermögen belief sich auf über zweihunderttausend, samt großen Perlen und Perlenarmbändern — hätte Heshen ihn nicht erpressen lassen, wie wäre er zu solchem Reichtum gekommen? Das ist sein zwanzigstes großes Verbrechen. Die übrigen Fälle seiner Habgier, Zügellosigkeit, Vermessenheit und Anmaßung lassen sich noch schwer vollzählig aufzählen; dergleichen ist wahrhaftig selten gesehen und selten gehört worden. Die ursprüngliche Eingabe Hu Jitangs soll an sämtliche zivilen und militärischen Beamten der Hauptstadt vom dritten Rang aufwärts sowie an die Hanlin-Gelehrten, Hofmeister, Kontrollbeamten und Zensoren zur Einsicht ausgegeben werden; sie sollen eingehend und sorgfältig beraten und Bericht erstatten. Wer darin eigene Ansichten vorbringen will, mag sie in einem gesonderten versiegelten Stück vortragen; stimmen die Ansichten überein, sollen sie gemeinsam unterzeichnet vorgelegt werden. Was Fu Chang’an betrifft, so haben Großvater, Oheime, Neffen und Brüder über Generationen hohe Gnaden empfangen, wie sie sonst niemand vergleichen kann. Er amtierte im Großen Rat und weilte von morgens bis abends an Heshens Seite; von Heshens habgierigen, eigennützigen und sonstigen gesetzwidrigen Verbrechen wusste er am genauesten. Er genoss die schwere Gunst des Kaisers Vaters und hatte oft Gelegenheit zu vertraulicher Audienz; hätte er Heshens zügellose und verächtliche Vergehen wahrheitsgemäß und geradeheraus dargelegt, so wäre dies, verglichen mit den Anklagen anderer, umso erwiesener und begründeter gewesen. Der Kaiser Vater hatte im Herzen längst beschlossen, Heshen schwer zu bestrafen und dem Gesetz zuzuführen, wie er einst den Fall Neqins behandelte — wo gab es da auch nur die geringste Nachsicht? Wie hätte er ihn die wichtigen Angelegenheiten von Heer und Staat bis zu diesem Grad verschleppen lassen sollen? Und hieße es, man habe den Kaiser Vater in seinem hohen Alter nicht mit der kaiserlichen Sorge belästigen wollen, so hätte man es doch vor Uns wahrheitsgemäß darlegen müssen. Doch in drei Jahren hat er Uns Heshens Verbrechen mit keinem Wort gemeldet; seine Mitschuld und begünstigende Verheimlichung liegen offen zutage. Hätte Fu Chang’an vor Uns auch nur ein Wort davon erwähnt, würden Wir entschieden nicht gewillt sein, ihn zugleich abzusetzen und festzunehmen. Die nun aus seinem Haus eingezogenen Güter erreichen zwar nicht Heshens Gold, Silber, Perlen und Edelsteine im Wert von über zehn Millionen, doch sie sind bereits nicht das, was sein Haus hätte besitzen dürfen. Seine Habgier und gewissenlose Verderbtheit stehen nur Heshens nach; er soll ebenfalls zur Verhandlung seiner Strafe überwiesen werden.
○谕内阁:前据萨彬图奏:和珅财产甚多,断不止查出之数,必有埋藏寄顿、侵蚀挪移等项情獘。刑部查审时,司员等意存含混,应请密派大臣研讯追究等语。朕以其言不足取,当即详加开导,不可苛求。昨又据萨彬图具奏,向伊亲戚问出和珅家掌管金银内帐使女四名,请交伊一人至慎刑司提讯,所言更属乖谬。萨彬图系副都统,并非原派籍没和珅之员,乃忽思越俎,欲以一人独讯数女子,且开列使女之名,形之奏牍,达于朕前,实为从来未有之事。朕若即加駮饬,转恐不足以服其心。是以特派怡亲王永琅、尚书布彦达赉,同萨彬图提集使女等,再三究讯,仍无指实,果不出朕之所料。永琅、布彦达赉素称公正和平,萨彬图亦会同研鞫,更有何人为之徇隐?岂伊尚不凭信,必请朕廷讯使女乎?是萨彬图无知妄渎之罪,百喙难辞矣。朕所以办理和珅者,原因其蠹国病民,专擅狂悖,和珅一日不除,则纲纪一日不肃,是以即于正月初八日,将各珅革职拏问,宣示罪状,用申国宪。犹念其在皇考前扶掖奔走微劳,不忍肆诸市朝,节降谕旨甚明,天下臣民,自必咸知朕意。自办理此案后,军机王大臣及大臣中,如朱圭等,从未于朕前奏及和珅财产隐寄,乃萨彬图屡以为言,竟似利其私蓄者然。岂萨彬图视朕为好货之主,敢以此尝试乎?或伊心欲陷朕等。于唐之德宗,伊亦未必有此伎俩也。向来治罪之员,多有应行查抄者,况和珅获罪重大,焉有不行抄藉之理?自古有籍没之例,所以惩戒贪黩,初不计多寡而事株连。即和珅家仆刘全、呼什图等,亦因平日倚恃和珅声势,横肆不法,招摇受贿,不可不一并查抄治罪。在朕方以办理此案,为日已久,已觉过当,是以谕令速结,不为已甚。而无识之徒,鳃鳃计较和珅财产,不惟不知政体,实太不知仰体朕之本意矣。朕在藩邸时,则一切财用,犹有人己之别。今以天下为家,岂仅以藏诸府库者视为己有?此项查抄资物,纵有隐寄,自朕观之,亦不过在天之下、地之上耳,何必辗转根求,近于搜括间架陌钱等事耶?萨彬图又以内务府、步军统领官员均意存袒护,并疑及刑部,亦不肯认真究问,则承审各衙门举不足信乎?又萨彬图折内有和珅窖埋金银,大概不离住宅之语,和珅之宅,已赏给庆郡王永璘居住,和珅之园已赏给成亲王永瑆居住,若将所指管帐使女严切刑求,必致畏刑妄供:某物埋藏某处,以庆郡王府第、成亲王寓园,令番役多人遍行掘视,断无此事,岂有令成亲王、庆郡王自行刨挖之理?现在朕赐公主物件甚多,累日携运不尽,焉肯转向公主、额驸追问寄顿?况连日阅查抄物件,即随时颁赐者,亦复不少耶?萨彬图原以阁学兼副都统,因其未娴清语,恐以读本错误,护咎,故开阁学之缺,令其专管旗务,得资廉俸养瞻。前盛京兵部侍郎出缺时,朕本欲将萨彬图补授,复念其家计艰难,恐与伊父达椿分居两地,日用或致不给,故令铁保前往。又达椿于本年超升阁学,并授蒙古副都统,旋调满洲旗分,且将伊缘事监禁之女乌苏氏释放。是朕之体恤萨彬图父子,加恩不啻再三。萨彬图不知感戴,辄以此等谬妄之言渎听,竟以欲藉追究和珅财产为图报之地,实为卑鄙不堪聚敛之臣。朕断不用。前严饬给事中明绳开矿一事,旨内详言及此,萨彬图宁不知之耶?又萨彬图曾奏请派京兵五千名,交伊一人带往勦贼,今又奏请独审此事。萨彬图才具平庸,有何阅历,而于出师谳狱之事,自任不疑若此,其谬妄冒渎之咎,实难宽贷。萨彬图著交部严加议处,先将副都统开缺另简。至所奏伊戚告知管帐使女之语,乃刑部员外郎哈丰阿所言。哈丰阿系刑部司员,既有所闻,何不禀知堂官,乃私向亲戚议论,实属意存取巧。哈丰阿亦著交部严加议处,即行开缺。嗣后大小臣工,不得再以和珅资产妄行渎奏。将此通谕知之。
Erlass an den Thronsaal: Zuvor berichtete Sabintu in einer Eingabe: Heshens Vermögen sei überaus groß und keineswegs auf den festgestellten Betrag beschränkt; es müsse Vergrabenes und Hinterlegtes, Unterschlagenes und Verschobenes und dergleichen Vergehen geben. Bei der Untersuchung durch das Strafministerium seien die Beamten bewusst ausweichend gewesen; er bitte, heimlich hohe Minister zu entsenden, um zu verhören und nachzuforschen, und so weiter. Wir hielten seine Worte für nicht tauglich und wiesen ihn sogleich ausführlich zurecht, dass man nicht übertrieben streng verlangen dürfe. Gestern erstattete Sabintu abermals eine Eingabe: Von einem Verwandten habe er die Namen von vier Dienerinnen erfragt, die in Heshens Haus die geheimen Konten über Gold und Silber führten, und bitte, sie ihm allein zur Vernehmung vor das Amt für umsichtige Strafen zu übergeben; diese Worte sind noch abwegiger. Sabintu ist Vize-Kommandant, nicht einer der ursprünglich mit der Einziehung von Heshens Vermögen beauftragten Beamten; nun kommt er plötzlich auf den Gedanken, sich in fremde Aufgaben zu mischen, und will mehrere Frauen allein vernehmen; zudem führte er die Namen der Dienerinnen einzeln auf und brachte sie in einer Eingabe bis vor Uns — so etwas hat es wahrhaftig noch nie gegeben. Würden Wir ihn sogleich zurückweisen und tadeln, fürchteten Wir, sein Herz nicht überzeugen zu können. Darum entsandten Wir eigens den Prinzen Yi Yonglang und den Minister Buyandalai, die gemeinsam mit Sabintu die Dienerinnen zusammenriefen und wiederholt verhörten; es kam weiterhin nichts Sicheres dabei heraus — wie Wir es erwartet hatten. Yonglang und Buyandalai gelten seit jeher als gerecht und besonnen, und Sabintu selbst hat an der Vernehmung teilgenommen — wer hätte da noch etwas zugunsten verbergen können? Will er ihnen etwa immer noch nicht glauben und verlangt gar, dass Wir die Dienerinnen höchstpersönlich vor dem Thron vernehmen? Sabintus Vergehen des unwissenden und frechen Übergriffs lässt sich mit hundert Mündern nicht entschuldigen. Warum Wir Heshen behandelt haben? Weil er den Staat schädigte und das Volk plagte, eigenmächtig und vermessen handelte; einen Tag, an dem Heshen nicht beseitigt war, blieb die Ordnung unaufgerichtet. Darum setzten Wir ihn schon am achten Tag des ersten Monats ab, ließen ihn festnehmen, verkündeten seine Verbrechen und brachten so das Gesetz des Reiches zur Geltung. Zugleich gedachten Wir seiner geringen Verdienste, als er dem Kaiser Vater stützend und dienend zur Seite stand, und ertrugen es nicht, ihn auf dem Marktplatz hinrichten zu lassen; die aufeinanderfolgenden Erlasse haben dies sehr deutlich gemacht, und die Untertanen des ganzen Reiches werden Unsere Absicht gewiss alle kennen. Seit der Behandlung dieses Falls haben die Prinzen und hohen Minister des Großen Rates, und unter den Ministern Männer wie Zhu Gui, vor Uns niemals von verborgenem oder hinterlegtem Vermögen Heshens gesprochen; Sabintu aber bringt es immer wieder vor, gerade als begehrte er dessen Privatschatz. Hält Sabintu Uns etwa für einen Herrscher, der Güter liebt, dass er es wagt, Uns damit zu versuchen? Oder will er Uns in seinem Herzen auf die Stufe eines Dezong der Tang stellen? Auch dazu besitzt er gewiss nicht die Verschlagenheit. Unter den seit jeher bestraften Beamten waren viele, deren Vermögen einzuziehen war; umso mehr bei Heshen, dessen Verbrechen so schwer wog — wie sollte man da nicht einziehen und registrieren? Seit jeher gibt es den Brauch der Einziehung, um Habgier und Korruption zu warnen und zu bestrafen; dabei kam es nie auf viel oder wenig an, noch betrieb man Verstrickungen. Selbst Heshens Hausdiener Liu Quan, Hushitu und andere, die sich im Alltag auf Heshens Macht stützten, gewalttätig und gesetzwidrig handelten und offen Bestechung einforderten, mussten zugleich eingezogen und bestraft werden. Unsererseits halten Wir die Behandlung dieses Falls schon für zu lange ausgedehnt und bereits übertrieben; darum befahlen Wir, ihn rasch abzuschließen, ohne es zu weit zu treiben. Und doch rechnen und feilschen ahnungslose Leute ängstlich über Heshens Vermögen — sie kennen nicht nur das Wesen der Staatsführung nicht, sie verstehen wahrlich auch nicht, Unsere eigentliche Absicht zu erfassen. Als Wir noch im Fürstenpalast weilten, gab es bei allen Ausgaben noch den Unterschied zwischen fremd und eigen. Nun, da das ganze Reich Unsere Familie ist, wie sollten Wir nur das in den Schatzkammern Verwahrte als Unser Eigen betrachten? Dieses eingezogene Vermögen, selbst wenn etwas verborgen oder hinterlegt wäre, liegt in Unseren Augen ebenfalls nur zwischen Himmel und Erde; wozu es in Windungen bis zum Grund nachforschen, was dem Auspressen von Haussteuer und Wegegeld nahekäme? Sabintu behauptet ferner, die Beamten der Kaiserlichen Hofverwaltung und des Kommandos der Gendarmerie seien alle auf Begünstigung aus, und verdächtigt auch das Strafministerium, nicht ernsthaft nachzuforschen — wären dann sämtliche mit der Verhandlung betrauten Behörden nicht vertrauenswürdig? Zudem heißt es in Sabintus Eingabe, Heshens vergrabenes Gold und Silber liege wohl nicht fern seines Wohnhauses. Doch Heshens Haus ist bereits dem Kommanderieprinzen Yonglin von Qing zum Wohnen verliehen, Heshens Garten dem Prinzen Yongxing von Cheng zum Wohnen verliehen worden. Würde man die von ihm benannten kontoführenden Dienerinnen strengen Verhörs und Folter aussetzen, käme es gewiss dazu, dass sie aus Furcht vor der Strafe falsche Geständnisse ablegten, dieses sei dort, jenes sei dort vergraben; und dann eine Schar von Wächtern im Palast des Kommanderieprinzen von Qing und im Garten des Prinzen von Cheng überall graben und nachsehen zu lassen — so etwas gibt es entschieden nicht! Gäbe es denn die Logik, den Prinzen von Cheng und den Kommanderieprinzen von Qing selbst graben zu lassen? Gegenwärtig schenken Wir der Prinzessin so viele Stücke, dass sie tagelang nicht fortgeschafft werden können; wie sollten Wir uns da an die Prinzessin und den kaiserlichen Schwiegervater wenden, um nach Hinterlegtem zu fragen? Zumal Wir bei der Durchsicht der eingezogenen Stücke in diesen Tagen auch nicht wenige davon sogleich als Gnaden verschenkt haben. Sabintu war ursprünglich zugleich wartender Akademiker des Inneren Kabinetts und Vize-Kommandant; weil er der mandschurischen Sprache nicht kundig war und Wir fürchteten, er möchte sich durch Lesefehler in den Texten dem Tadel aussetzen, hoben Wir seine Stelle als wartender Akademiker auf und ließen ihn sich ausschließlich den Bannerangelegenheiten widmen, damit er von einem redlichen Gehalt seinen Unterhalt bestreiten konnte. Als zuvor die Stelle des Vize-Ministers des Kriegsministeriums von Shengjing frei wurde, wollten Wir sie Sabintu verleihen; dann aber gedachten Wir der Bedrängnis seines Haushalts und fürchteten, er könne, von seinem Vater Dachun getrennt, an zwei Orten lebend, im täglichen Bedarf nicht auskommen, und schickten darum Tiebao. Zudem wurde Dachun in diesem Jahr außer der Reihe zum wartenden Akademiker befördert und zum mongolischen Vize-Kommandanten ernannt, bald darauf zu einem mandschurischen Banner versetzt; und man ließ auch seine wegen einer Affäre eingekerkerte Tochter Wusu frei. Das ist Unsere Fürsorge für Sabintu, Vater und Sohn, eine Gnade, die mehr als einmal erwiesen wurde. Sabintu weiß nicht dankbar zu sein und belästigt Unser Ohr sogleich mit solch absurden und vermessenen Worten; er will gar die Nachforschung nach Heshens Vermögen zum Mittel machen, um sich zu vergelten — das ist wahrlich ein niedriger, unwürdiger und auf Anhäufung erpichter Beamter. Wir werden ihn entschieden nicht verwenden. Als Wir zuvor den Kanzleirat Mingsheng wegen der Angelegenheit der Bergwerksöffnung streng tadelten, sprach der Erlass dies ausführlich an — sollte Sabintu davon etwa nichts wissen? Ferner hatte Sabintu einst beantragt, ihm fünftausend Soldaten der Hauptstadt zu übergeben, damit er allein gegen die Banditen zöge; nun beantragt er wieder, diese Sache allein zu verhandeln. Sabintus Begabung ist mittelmäßig; welche Erfahrung besitzt er, dass er sich in Heereszügen und Gerichtsverhandlungen ohne jeden Zweifel selbst zutraut? Die Schuld seines absurden und frechen Übergriffs lässt sich wahrlich schwer nachsehen. Sabintu soll dem Ministerium zur strengen Beratung und Behandlung überwiesen und zunächst aus dem Amt des Vize-Kommandanten entbunden werden, damit ein anderer gewählt wird. Was seine Eingabe betrifft, der Verwandte habe ihm von den kontoführenden Dienerinnen erzählt, so stammen diese Worte von Hafeng’a, einem Zweigsekretär des Strafministeriums. Hafeng’a ist Beamter des Strafministeriums; hatte er davon gehört, warum meldete er es nicht den Leitern seines Amtes, statt privat mit Verwandten darüber zu reden? Das ist wahrlich die Absicht, sich Vorteile zu erschleichen. Auch Hafeng’a soll dem Ministerium zur strengen Beratung überwiesen und sogleich aus dem Amt entbunden werden. Künftig dürfen große und kleine Beamte Uns nicht mehr mit vermessenen Eingaben über Heshens Vermögen belästigen. Dies sei allen allgemein bekanntgegeben.
○庚午,谕内阁:本日据阿克当阿代庆郡王绵愍转奏,伊府中有毗卢帽门口四座,太平缸五十四件,铜路灯三十六对,皆非臣下应用之物,现在分别改造呈缴。国家设立制度,辨别等威,一名一器,不容稍有僭越。庆亲王永璘府第,本为和珅旧宅,此等违制之物,皆系当日和珅私置,及永璘接住以后,不知奏明更改,相沿至二十年之久。设当永璘在日查出,亦有应得之咎。今伊子绵愍甫经袭爵,即知据实呈报,所办甚是。所有毗卢帽门口,该府业已自行拆改,其交出之太平缸、铜路灯,著内务府大臣另行择地安设,并通谕亲王、郡王、贝勒、贝子及各大臣等:会典内王公百官一应府第器具,俱有定则,以昭限制。如和珅之骄盈僭妄,必至身罹重罚,后嗣陵夷。各王公大臣等均当引以为戒。凡邸第服物,务恪遵定宪,敬慎自持,宁失之不及,不可稍有僭逾,庶几久膺爵禄,永保令名也。
Tag Gengwu, Erlass an den Thronsaal: Heute hat Akdang’a im Namen des Kommanderieprinzen Mianmin von Qing übermittelt, in dessen Palast befänden sich vier Vairocana-Hut-Tore, vierundfünfzig Taiping-Becken und sechsunddreißig Paar Laternen aus Bronze, die allesamt nicht zu den Dingen gehörten, derer sich Untergebene bedienen dürfen; sie würden nun gesondert umgestaltet und abgeliefert. Der Staat hat Ordnungen errichtet, um Rang und Würde zu unterscheiden; bei keinem Namen und keinem Gerät ist auch die geringste Anmaßung gestattet. Der Palast des Prinzen Yonglin von Qing war ursprünglich Heshens ehemaliges Wohnhaus; all diese regelwidrigen Stücke hatte Heshen damals privat angefertigt. Nachdem Yonglin eingezogen war, wusste er nicht, sie dem Thron zu melden und ändern zu lassen; so blieb es zwanzig Jahre lang. Wäre es noch zu Yonglins Lebzeiten aufgedeckt worden, hätte auch er die verdiente Schuld getragen. Nun hat sein Sohn Mianmin, der den Titel soeben erst ererbt hat, sogleich gewusst, wahrheitsgemäß Bericht zu erstatten; dies ist sehr recht getan. Die Vairocana-Hut-Tore hat der Palast bereits selbst abgebrochen und umgestaltet; die abgelieferten Taiping-Becken und Bronzelaternen sollen die Minister der Kaiserlichen Hofverwaltung an einem anderen geeigneten Ort aufstellen. Zugleich sei allen Prinzen des Blutes, Kommanderieprinzen, Beile, Beise und hohen Ministern bekanntgegeben: Im Gesetzeskanon sind für sämtliche Paläste und Geräte der Fürsten, Herren und Beamten feste Regeln bestimmt, um die Grenzen sichtbar zu machen. Ein Mann wie Heshen, hochfahrend und anmaßend, musste schwere Strafe auf sich laden, und seine Nachkommen verfielen. Alle Fürsten und hohen Minister sollen sich dies zur Warnung dienen lassen. Bei allen Palästen und Kleidungsstücken sollen sie die festgesetzten Ordnungen ehrfürchtig befolgen und sich achtsam und vorsichtig halten; lieber bleibe man hinter dem Maß zurück, als es auch nur ein wenig zu überschreiten, damit sie Rang und Einkünfte lange tragen und den guten Namen auf ewig bewahren.
○乙丑,上奉慈禧端佑康颐昭豫庄诚寿恭钦献崇熙皇太后幸恭亲王府视疾。
Tag Yichou: Der Kaiser besuchte, die Kaiserinwitwe Cixi Duanyou Kangyi Zhaoyu Zhuangcheng Shougong Qinxian Chongxi begleitend, den Palast des Prinzen Gong, um sich nach der Krankheit zu erkundigen.
○丁卯,上奉慈禧端佑康颐昭豫庄诚寿恭钦献崇熙皇太后幸恭亲王府视疾。
Tag Dingmao: Der Kaiser besuchte, die Kaiserinwitwe Cixi Duanyou Kangyi Zhaoyu Zhuangcheng Shougong Qinxian Chongxi begleitend, den Palast des Prinzen Gong, um sich nach der Krankheit zu erkundigen.
Qingshi Gao (Entwurf der Geschichte der Qing)
庆僖亲王永璘,高宗第十七子。乾隆五十四年封贝勒。嘉庆四年正月,仁宗亲政,封惠郡王,寻改封庆郡王。三月,和珅诛,没其宅赐永璘。
Der Fürst Qing Xi, Yonglin, war der siebzehnte Sohn des Kaisers Gaozong. Im vierundfünfzigsten Jahr der Qianlong-Ära wurde er zum Beile ernannt. Im ersten Monat des vierten Jahres der Jiaqing-Ära übernahm der Kaiser Renzong die Regierung selbst und ernannte ihn zum Kommanderieprinzen von Hui; bald darauf wurde er in Kommanderieprinz von Qing umgewandelt. Im dritten Monat wurde Heshen hingerichtet, und sein eingezogenes Haus wurde Yonglin verliehen.
子绵愍袭郡王。绵愍奏府中有毗卢帽门山四座,太平缸五十四件,铜路镫三十六对。上谕曰:庆亲王府第本为和珅旧宅,凡此违制之物,皆和珅私置。嗣后王贝勒、贝子当依会典服物,宁失之不及,不可僭逾,庶几永保令名。府置谙达二,亦命裁汰。
Sein Sohn Mianmin erbte den Rang des Kommanderieprinzen. Mianmin meldete, im Palast befänden sich vier Vairocana-Hut-Tore, vierundfünfzig Taiping-Becken und sechsunddreißig Paar Laternen aus Bronze. Der Kaiser erließ: „Der Palast des Prinzen von Qing war ursprünglich Heshens ehemaliges Wohnhaus; all diese regelwidrigen Stücke hat Heshen privat angefertigt. Künftig sollen sich Fürsten, Beile und Beise bei ihren Kleidungsstücken und Geräten an den Gesetzeskanon halten; lieber bleibe man hinter dem Maß zurück, als es zu überschreiten, damit sie den guten Namen auf ewig bewahren.“ Auch die beiden Anda-Erzieher des Palasts wurden auf Befehl abgeschafft.
道光三年正月,赐绵愍三眼孔雀翎管雍和宫中正殿。十六年十月薨,赐银四千治丧,谥曰良。上命再袭郡王一次。以仪顺郡王绵志子奕彩为后,袭郡王。十七年正月,命在御前行走。二十二年十月,奕彩以服中纳妾,下宗人府议处。奕彩行赇请免。永璘第六子辅国公绵性亦行赇,觊袭王爵。事发,奕彩夺爵,绵性戍盛京,以永璘第五子不入八分镇国公绵悌奉永璘祀。旋又坐事,降镇国将军。二十九年卒,以绵性子奕劻为后。三十年,袭辅国将军。
Im ersten Monat des dritten Jahres der Daoguang-Ära wurde Mianmin in der Zhongzheng-Halle des Yonghe-Palasts die Pfauenfeder mit drei Augen verliehen. Im zehnten Monat des sechzehnten Jahres starb er; man gewährte viertausend Liang Silber für die Trauerfeier und verlieh ihm den posthumen Namen Liang. Der Kaiser befahl, dass der Rang des Kommanderieprinzen noch einmal weitervererbt werde. Man bestimmte Yicai, den Sohn des Kommanderieprinzen Yishun Mianzhi, zum Erben; er erbte den Rang des Kommanderieprinzen. Im ersten Monat des siebzehnten Jahres wurde ihm befohlen, vor dem Kaiser Dienst zu tun. Im zehnten Monat des zweiundzwanzigsten Jahres wurde Yicai, weil er während der Trauerzeit eine Nebenfrau genommen hatte, dem Hof des Kaiserlichen Clans zur Beratung und Behandlung überwiesen. Yicai bot Bestechung und bat um Straferlass. Auch Mianxing, Yonglins sechster Sohn, Herzog, der den Staat stützt, bot Bestechung und begehrte die Erbfolge in den Fürstenrang. Als die Sache aufflog, wurde Yicai seines Titels enthoben und Mianxing zur Garnison nach Shengjing geschickt; Yonglins fünfter Sohn Mianti, Zhenguo-Herzog, der nicht in die Acht Teile einging, erhielt den Auftrag, die Opfer für Yonglin zu versehen. Bald darauf wurde er wegen eines Vergehens zum General, der den Staat verteidigt, herabgesetzt. Im neunundzwanzigsten Jahr starb er; man bestimmte Yikuang, den Sohn Mianxings, zum Erben. Im dreißigsten Jahr erbte dieser den Rang eines Generals, der den Staat stützt.
Xiaoting Xulu (Fortgesetzte Aufzeichnungen aus dem Pavillon Xiaoting)
庆亲王府在三转桥,系和珅宅。
Der Palast des Prinzen von Qing liegt an der Brücke Sanzhuan; es war Heshens Wohnhaus.
Jingshi Fangxiang Zhigao (Entwurf einer Chronik der Gassen und Viertel der Hauptstadt)
啸亭续录:庆亲王府在三转桥,系和珅宅又云:庆僖亲王讳永璘,纯庙十七子,乾隆末年,或有。私议储位者,王曰:天下至重,何敢妄觊?惟冀他日将和珅邸第赐居,则愿足矣。故睿庙籍没和珅,即将其宅赐王以酬。昔言谨案:庆王府今为恭亲王府。王为宣宗六子,同治初任议政,后复任军机大臣。
Die Fortgesetzten Aufzeichnungen aus dem Pavillon Xiaoting sagen: „Der Palast des Prinzen von Qing liegt an der Brücke Sanzhuan; es war Heshens Wohnhaus.“ Ferner heißt es: „Der Fürst Qing Xi, mit dem Tabunamen Yonglin, war der siebzehnte Sohn des Kaisers des Tempels Chun (Qianlong). Gegen Ende der Qianlong-Ära, als manche privat über die Thronfolge berieten, sagte der Fürst: ‚Das Reich ist die schwerste Last; wie dürfte ich es vermessen begehren? Ich hoffe nur, dass man mir eines Tages Heshens Palast zum Wohnen verleiht, dann ist mein Wunsch erfüllt.‘ Darum verlieh der Kaiser des Tempels Rui (Jiaqing), als er Heshens Vermögen einzog, das Haus sogleich dem Fürsten, um jene Worte zu belohnen.“ Ehrerbietige Anmerkung: Der Palast von Qing ist heute der Palast des Prinzen Gong. Der Prinz war der sechste Sohn des Kaisers Xuanzong; zu Beginn der Tongzhi-Ära amtierte er als beratender Prinz, später wurde er erneut Minister des Großen Rates.
梁章钜归田琐记:和珅籍没后,分其第半为和孝公主府,半为庆亲王府。公主盖和之子丰伸、殷德所尙者也。嘉庆二十五年,庆亲王薨,管府事阿克当阿代嗣郡王,呈出昆庐帽门口四座,太平缸五十有四,铜路灯三十六对,皆亲王所不应有之。物,而和珅有之。铜路灯,较大内所陈尤为精致。今分设景运隆宗两门外。
Liang Zhangju sagt in den Nebenaufzeichnungen aus der Heimkehr zu den Feldern: „Nach der Einziehung von Heshens Vermögen wurde sein Haus geteilt: die eine Hälfte wurde Palast der Prinzessin Hexiao, die andere Hälfte Palast des Prinzen von Qing. Die Prinzessin war es, die Heshens Sohn Fengshen Yinde geheiratet hatte. Im fünfundzwanzigsten Jahr der Jiaqing-Ära starb der Prinz von Qing; Akdang’a, der die Palastangelegenheiten verwaltete, lieferte im Namen des erbenden Kommanderieprinzen vier Vairocana-Hut-Tore, vierundfünfzig Taiping-Becken und sechsunddreißig Paar Laternen aus Bronze ab — alles Dinge, die selbst ein Prinz des Blutes nicht besitzen durfte, die Heshen aber besaß. Die Bronzelaternen waren an Feinheit sogar vorzüglicher als die im Großen Inneren ausgestellten. Heute sind sie vor den Toren Jingyun und Longzong verteilt aufgestellt.“
Tianzhi Ouwen (Gelegentlich Vernehmbares in Hörweite des Himmels)
恭忠亲王邸在银定桥,旧为和珅第,从李公桥引水环之,故其邸西墙外小溪清驶,水声霅然。其邸中山池,亦引溪水,都城诸邸,惟此独矣。珅败,以赐庆亲王。相传乾隆之末,诸王相聚,语及和珅,争欲致之法,王独无言。仁宗及诸王诘之,王曰:我自顾无此大志,但欲异日分封时,得居其第足矣。一笑而罢。珅败,上竟如其言。恭邸分府,乃复得之。邸北有鉴园,则恭邸所自筑。宋牧仲有过银定桥旧居诗,或即此第乎?
Der Palast des treuen Prinzen Gong liegt an der Brücke Yinding; er war früher Heshens Wohnhaus. Von der Brücke Ligong her leitete man Wasser, das ihn umfloss; darum strömt außerhalb der Westmauer des Palasts ein Bächlein klar und rasch, sein Wasser rauschend. Auch die Berge und Teiche in diesem Palast speist das Wasser des Bachs; unter allen Palästen der Hauptstadt hat dies nur dieser eine. Als Heshen gestürzt war, verlieh man ihn dem Prinzen von Qing. Der Überlieferung zufolge versammelten sich am Ende der Qianlong-Ära die Prinzen; das Gespräch kam auf Heshen, und alle wollten ihn wetteifernd dem Gesetz überantworten; nur der Fürst schwieg. Renzong und die Prinzen fragten ihn; der Fürst sagte: „Ich für meinen Teil hege keinen solch großen Ehrgeiz; ich wünsche nur, bei der künftigen Verteilung der Lehen in seinem Haus wohnen zu dürfen, das genügt.“ Man lachte, und damit war es vorbei. Als Heshen gestürzt war, erfüllte der Kaiser seine Worte genau. Bei der späteren Aufteilung des Palasts des Prinzen Gong erhielt man ihn erneut. Nördlich des Palasts liegt der Jian-Garten, den der Palast des Prinzen Gong selbst erbaute. Song Muchun hat ein Gedicht „Am ehemaligen Wohnsitz an der Brücke Yinding vorübergehend“ — ist es wohl dieser Palast?
Zhuyeting Zaji (Vermischte Aufzeichnungen aus dem Pavillon der Bambusblätter)
和珅查抄议罪后,分其第半为和孝公主府,半为庆亲王府。及嘉庆二十五年,庆亲王薨,五月十五日,管府事阿克当阿、代郡王愍绵呈出毗卢帽门口四座,太平缸五十有四,铜路镫三十六对,皆和家故物也。此顶亲王尚不应有,而和乃有之,庆亲王未及奏者。且二十年,缸较大,内稍小,镫则较内为精致,因分设于紫禁。今景运、隆宗两门外,凡所陈设铁缸及白石座、细铜丝罩之路镫,皆其物也。
Nach der Einziehung von Heshens Vermögen und der Beratung über seine Strafe wurde sein Haus geteilt: die eine Hälfte wurde Palast der Prinzessin Hexiao, die andere Hälfte Palast des Prinzen von Qing. Im fünfundzwanzigsten Jahr der Jiaqing-Ära, als der Prinz von Qing gestorben war, lieferten am fünfzehnten Tag des fünften Monats Akdang’a, der die Palastangelegenheiten verwaltete, im Namen des Kommanderieprinzen Mianmin vier Vairocana-Hut-Tore, vierundfünfzig Taiping-Becken und sechsunddreißig Paar Laternen aus Bronze ab — alles alte Stücke des Hauses He. Selbst ein Prinz des Blutes durfte diese nicht besitzen, doch Heshen besaß sie; der Prinz von Qing hatte es fast zwanzig Jahre lang nicht gemeldet. Die Becken waren groß, etwas kleiner als die des Inneren; die Laternen waren feiner gearbeitet als die des Inneren; darum verteilte man sie in der Verbotenen Stadt. Die heute vor den Toren Jingyun und Longzong ausgestellten eisernen Becken und die Laternen mit Sockeln aus weißem Stein und Hauben aus feinem Kupferdraht sind allesamt jene Stücke.
Yifengtang Zachao (Vermischte Abschriften der Halle Yifeng)
一问和珅,现在查钞你家产,所盖楠木房屋,僭侈逾制,并有多心。
Man befragte Heshen: Nun, da dein Hausvermögen eingezogen und registriert wird — die von dir erbauten Gebäude aus Nanmu-Holz sind anmaßend luxuriös und regelwidrig, und zudem hegst du vielfache Hintergedanken.
奴才城内原不该有楠木房子,多宝阁及福段式样,是奴才打发太监胡什同到宁寿宫看的式样仿照盖造的。至楠木都是奴才自己买的,玻璃柱子内陈设都是有的,总是奴才糊涂该死。
Der Sklave hätte in der Stadt ursprünglich keine Gebäude aus Nanmu-Holz besitzen dürfen; die Modelle des Schranks der vielen Kostbarkeiten und der Trennwände — der Sklave schickte den Eunuchen Hushitong in den Ningshou-Palast, sie anzusehen, und ließ sie nach deren Art erbauen. Das Nanmu-Holz hatte der Sklave allesamt selbst gekauft, und die Ausstellungsstücke in den Glassäulen gab es alle wirklich; in allem war der Sklave verwirrt und verdient den Tod.
Wenjingong Yiji (Hinterlassene Werke des Herrn Wenjing)
山色远悠然,心遐地自偏。有情欣竹拜,无用爱匏悬。园杏红披锦,阶苔翠晕钱。衢歌闲击壤,浩荡帝尧天。
Die Farben der Berge sind fern und still; weilt das Herz in der Ferne, liegt auch der Ort abseits. Voller Empfindung freue ich mich, dass die Bambusse sich verneigen; ohne Nutzen liebe ich den aufgehängten Kürbis. Die Aprikosen des Gartens hüllen sich in roten Brokat; das Moos der Stufen umrankt die Münzen in Grün. Die Lieder der Straße schlagen in Muße die Erdklumpen; weit wölbt sich der Himmel des Kaisers Yao.
中秋前三日,赴鉴园主人雅约,欢然畅叙。
Drei Tage vor dem Mittherbstfest folgte ich der freundlichen Einladung des Herrn des Jian-Gartens, und wir sprachen freudig und frei.
时在坐者为李兰荪协揆荣仲华司空绍葛民都护崇受之少空。率成一律,聊志欣感。
Anwesend waren damals: Li Lansun, der Kanzleiverweser; Rong Zhonghua, der Minister der öffentlichen Arbeiten; Shao Gemin, der Generalstatthalter; Chong Shouzhi, der Vize-Minister. Rasch verfasste ich eine reguläre Strophe, um die freudige Bewegung kurz festzuhalten.
掀髯一笑广寒游,十二红栏百尺楼。天上桂花香雪海,云边枫叶锦屏秋。放怀飒爽风生袖,顾影萧骚霜满头。共祝团豳好朋月,年年诗酒列仙俦。
Den Bart schüttelnd, lache ich: ein Wandern im Palast des weiten Frostes; zwölf rote Balustraden, ein Turm von hundert Fuß. Der Duft der Himmelskassie: ein Meer duftenden Schnees; am Rand der Wolken die Ahornblätter: Herbst vor Brokatwänden. Das Herz entfaltet, frisch und frei, der Wind steigt in den Ärmeln; blicke ich auf mein Schattenbild — desolate, den Kopf voller Reif. Gemeinsam grüßen wir den guten Freund Mond der vollen Runde; Jahr für Jahr sollen Gedicht und Wein uns unter die Gefährten der Unsterblichen reihen.
怡神所小饮观剧,敬和鉴园主人原韵。
Kleiner Trunk und Schauspiel in der Stätte der Erquickung des Geistes, ehrerbietig auf den Ursprungsreim des Herrn des Jian-Gartens gereimt.
不知今夕是何年,锦瑟峥嵘五十弦。箫倚凤凰歌并妙。觞飞鹦鹉酒争传。蕊珠宫峻尊诗圣,群玉峰高悦众仙。我亦蟠桃花底客,岁星学步大罗天。
Ich weiß nicht, welches Jahr dieser heutige Abend ist; die brokatene Zither reckt stolz ihre fünfzig Saiten. Die Flöte lehnt am Phönix, beider Gesang ist gleichermaßen wunderbar; die Becher fliegen wie Papageien, der Wein wird eilig weitergereicht. Der Palast aus Perlmutt ragt hoch und ehrt den Heiligen des Gedichts; die Gipfel aus Häufungsjade erfreuen die Schar der Unsterblichen. Auch ich bin ein Gast unter den Pfirsichblüten der Unsterblichkeit, der Jupiterstern lernt den Gang am Daluo-Himmel.
再叠怡神所招饮观剧元韵。
Erneut auf den Ursprungsreim der Einladung zu Trunk und Schauspiel in der Stätte der Erquickung des Geistes gereimt.
喜值羲皇熙皞年,雅宜急管趁繁弦。春生竹叶金杯漾,夜永莲花玉漏传。素履安閒真古佛,红尘游戏即飞仙。怡神得所宫庭法,远胜三唐白乐天。
Wie beglückt, die leuchtenden Jahre des Urkönigs Fuxi zu erleben; reizvoll reizen die raschen Pfeifen die vollen Saiten. Der Frühling regt sich im Bambusblatt, der goldene Becher wogt; die lange Nacht: die Lotusblüte gibt die Jadeuhr weiter. In schlichten Schuhen ruhig und gelassen, wahrhaft ein Buddha des Altertums; im Spiel im roten Staub ist man sogleich ein fliegender Unsterblicher. Den Geist erquickt und seinen Ort gefunden nach der Weise der Paläste — weit übertreffend Bai Letian von den drei Tang.
Cuijin Yin (Lieder des gesammelten Brokats)
庆宜堂避暑偶作。
Gelegentlich verfasst, der Sommerhitze in der Qingyi-Halle weichend.
积善欣余庆,安闲更得宜。留欢殊自惬,出语总成诗。竹翠烟深锁,荷喧雨到时。乐天庶知命,此外复何为。
An gehäuftem Guten freue ich den überschüssigen Segen; in Ruhe und Muße gewinne ich noch dazu das Geziemende. Die Freude zu bewahren stimmt mich wahrlich zufrieden; was an Worten hervortritt, wird stets zum Gedicht. Das Grün der Bambusse ist tief in Dunst verschlossen; die Lotosblüten rauschen, wenn die Stunde des Regens kommt. Letian verstand es wohl, das Schicksal zu erkennen; was sollte man darüber hinaus noch tun?
邸第西斋,颜曰庆宜堂。传闻系庆邸居时旧额。
Das westliche Studierzimmer des Palasts trägt die Tafel „Qingyi-Halle“. Der Überlieferung nach soll es die alte Tafel aus der Zeit sein, als der Prinz von Qing hier wohnte.
堂内敬悬道光闲成庙御书,赐额曰:乐寿安身。
In der Halle hängt ehrfürchtig die von dem Kaiser des Tempels Cheng in der Daoguang-Ära geschenkte Tafel in kaiserlicher Handschrift: „Freudige Langlebigkeit, Ruhe des Leibes“.
佩蘅相国、醖卿大司农今岁皆八旬正寿,因于邸中朗润园置酒为贺。翌日相国寄赠一律,即次元韵奉和。
Der Kanzler Peiheng und der oberste Aufseher über die Landwirtschaft Yunqing feiern dieses Jahr beide ihren achtzigsten Geburtstag; darum ließ ich im Langrun-Garten des Palasts Wein aufsetzen, um sie zu beglückwünschen. Am folgenden Tag sandte der Kanzler mir eine reguläre Strophe zum Geschenk; sogleich reimte ich auf seinen Ursprungsreim und ehrte ihn damit.
怡神在灵府,高卧偃羲皇。皓彩中宵合,金釭凝夜光。盐梅已佐鼎,绮席遰华觞。寿爵传三礼,明星映碧堂。
Den Geist zu erquicken liegt im geistigen Gemach; hochgelagert ruht man wie zur Zeit des Fuxi. Der weiße Schimmer schließt sich um Mitternacht; die goldene Lampe gerinnt zum Licht der Nacht. Salz und Pflaume haben den Dreifuß bereits unterstützt; das Brokatmahl reicht den blühenden Becher weiter. Der Becher der Lebenswünsche trägt die Drei Riten vor; der helle Stern erglänzt über der grünen Halle.
园内设席处,敬悬仁庙御书匾额,曰怡神所。
An der Stelle des Gartens, an der die Tafelrunde aufgesetzt wird, hängt ehrfürchtig die Tafel in kaiserlicher Handschrift des Kaisers des Tempels Ren (Jiaqing): „Stätte der Erquickung des Geistes“.
遰,一作递。
Das Zeichen 遰 wird in einer anderen Lesart als 遞 (»weiterreichen«) geschrieben.
朗润观荷,并志。
In Langrun die Lotosblüten betrachtet, mit Aufzeichnung.
海淀园寓为咸丰辛亥显庙赐居,锡名朗润,当即镌额恭悬,并自撰记,以志殊恩。已刊入乐道堂文钞,兹不复赘。嗣于同治年间,邸园落成,敬将御书墨宝装裱悬挂,故亦名曰朗润。年来淀园多故,未能尝往盘桓,遂至半就荒芜。今岁命园丁稍为修葺,补种芰荷数亩,虽未能尽复旧观,聊可小住居停,藉消长夏。抚今忆昔,不能无感慨之意云:
Die Gartenvilla in Haidian wurde mir im Jahr Xinhai der Xianfeng-Ära (1851) vom Kaiser des Tempels Xian zum Wohnen verliehen; er schenkte ihr den Namen Langrun, und ich ließ sogleich die Tafel gravieren und ehrfurchtsvoll aufhängen; ferner verfasste ich selbst eine Aufzeichnung, um die besondere Gnade festzuhalten — sie ist bereits in den Prosaschriften der Halle Ledao gedruckt, darum will ich sie hier nicht wiederholen. Später, in der Tongzhi-Ära, als der Palastgarten vollendet war, ließ ich das kostbare Tintenwerk der kaiserlichen Handschrift ehrfürchtig montieren und aufhängen; darum trägt auch er den Namen Langrun. In den vergangenen Jahren traf den Garten in Haidian mancherlei Unglück; ich konnte ihn nicht mehr aufsuchen und dort weilen, und so verwilderte er zur Hälfte. Dieses Jahr hieß ich die Gärtner, ihn ein wenig auszubessern und auf mehreren Mu wieder Wassernüsse und Lotos zu pflanzen; vermag ich auch nicht, den alten Anblick ganz wiederherzustellen, so lässt sich doch für eine kleine Weile dort wohnen, um den langen Sommer zu vertreiben. Betrachte ich die Gegenwart und denke an die Vergangenheit, kann ich nicht ohne Gefühl der Bewegung bleiben:
点溪荷叶叠青钱,半采红莲半白莲。姬姹含情娇不语,东西分艳蒂相连。落花舞絮成春梦,感物吟诗对暮天。低槛晚晴笼翡翠,鹭鸶飞破夕阳烟。
Den Bach tupfend, schichten die Lotosblätter sich wie grüne Münzen; halb gepflückt sind rote Lotosblüten, halb weiße Lotosblüten. Die holden Schönen bergen Empfindung und schweigen zart; von Ost und West teilen sie die Pracht, die Stiele bleiben verbunden. Gefallene Blüten und tanzende Weidenflöße werden zum Frühlingstraum; von den Dingen gerührt, singe ich Gedichte dem Abendhimmel entgegen. Die niedrige Balustrade im schönen Abendlicht umfängt den Eisvogel; ein Silberreiher fliegt auf und durchbricht den Dunst der sinkenden Sonne.
Gudu Bianqian Jilüe (Kurze Aufzeichnung der Wandlungen der alten Hauptstadt)
辅仁大学在定阜大街,为涛贝勒府旧址。辅仁中学。男部在大学东侧,门临李广桥西街。恭王府旧在李广桥南街,近亦售归辅仁大学。司铎书院在恭王府南三座桥之西北,内五区。区署在刘海胡同。恭王府东墙外。大翔凤胡同,旧名大墙缝胡同;小翔凤胡同,旧名小墙缝胡同。
Die Furen-Universität liegt an der Straße Dingfu, auf dem alten Gelände des Palasts des Beile Tao. Die Furen-Mittelschule, Knabenabteilung, liegt östlich der Universität, ihr Tor zur Weststraße der Brücke Ligong. Der alte Palast des Prinzen Gong lag an der Südstraße der Brücke Ligong und wurde kürzlich ebenfalls an die Furen-Universität verkauft. Das Priesterkolleg liegt im fünften inneren Bezirk nordwestlich der Drei Brücken südlich des Prinz-Gong-Palasts. Das Bezirksamt liegt in der Gasse Liuhai. Östlich außerhalb der Mauer des Prinz-Gong-Palasts: die Gasse Daxiangfeng, früher Gasse Daqiangfeng genannt; die Gasse Xiaoxiangfeng, früher Gasse Xiaoqiangfeng genannt.
Historische Fotografien
Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts (circa)
Nach den Herkunftsnachweisen früher Fürstenpalast-Aufnahmen des Albums ist diese Fotografie grob der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuordnen. Der Bericht über die Erstveröffentlichung des Albums vermerkt, dass zahlreiche seiner Fotografien in Publikationen dieser Zeit erschienen. Diese Aufnahme stammt aus 《老照片中的大清王府》 (Die Fürstenpaläste der Qing auf alten Fotografien) und wurde von der Bilddatenbank des Museums des Prinz-Gong-Palasts veröffentlicht. Der Blick steht frontal zum Tor der hängenden Blüten; beiderseits des Tores stehen Gitterwände, und im Tordurchgang erkennt man Dachvorsprünge sowie Türen und Fenster eines weiteren Gebäudes.
Zwischen 1922 und 1930
Die folgenden acht Fotografien sind in Osvald Siréns Gardens of China (《中国园林》, Gärten Chinas) enthalten, 1949 bei der Ronald Press Company in New York erschienen. Hao Li, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums des Prinz-Gong-Palasts, datiert Siréns Aufnahmen im Palast auf die Jahre 1922 bis 1930; das Originalwerk verzeichnet das Aufnahmejahr nicht für jede Fotografie einzeln. Sie zeigen den damaligen Zustand des Teichufers vor der Halle, des Felsens Dicui, des Boots des Gedichts und Gemäldes, der Terrasse des Fischschauens und der aufgeschichteten Steine am Eingang. Vgl. 《品鉴|片山多致 寸石生情》 (»Würdigung: Ein Stückchen Berg, vielfacher Sinn; ein Zoll Stein erweckt Gefühl«).
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: die Weiden vor der Anshan-Halle, das Teichufer und die Wandelgänge.
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: der Felsen Dicui (»Tropfendes Grün«), der Eingang der Grotte Miyun (»Geheime Wolken«) und die Terrassenbauten auf dem Berg.
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: das Boot des Gedichts und Gemäldes, das Teichufer und die Trauerweiden.
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: Nahansicht der Terrasse des Fischschauens.
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: die Terrasse des Fischschauens, der Hof und die lange Galerie im Osten.
Alte Aufnahme des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: die torförmig aufgeschichteten Steine am Eingang des Gartens.
Alte Aufnahme des flachgedeckten Pavillons im Garten des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: das Pavillondach ist ringsum von einer Balustrade eingefasst, davor stehen Bäume und Bergsteine.
Alte Aufnahme der Pflasterung im Garten des Prinz-Gong-Palasts aus Osvald Siréns Gärten Chinas: kleine Steine bilden das Muster einer Kamelkarawane, ringsum von geometrischen Mustern begleitet.
Circa 1932–1940
Das Vorwort von 《中国古建筑图典》 (Bildwerk der alten chinesischen Architektur) erklärt, dass die ausgewählten Aufnahmen aus den Untersuchungen der Gesellschaft für die Erforschung des Bauwesens der Jahre 1932 bis 1940 stammen; die Datierung dieser Fotografie folgt diesem Zeitraum. Sie ist im zweiten Band unter dem Titel „Eine Ecke des Prinz-Gong-Palasts in Beiping“ enthalten. Der Blick führt von unter der Galerie in den Hof; im Vordergrund stehen Galeriesäulen und Schnitzwerk, im Hof erkennt man Turmbauten, Balustraden und Bergsteine.
1940 (Jahr der Veröffentlichung)
Quelle der beiden Fotografien: 《“多福轩”的历史沿革和修缮保护》 (»Geschichtlicher Wandel und konservatorische Instandsetzung des Duofu-Pavillons«); zur Datierung und Bildidentifizierung vgl. 《恭王府多福轩室内陈设复原研究》 (»Studie zur Rekonstruktion der Innenausstattung des Duofu-Pavillons des Prinz-Gong-Palasts«).
Außenansicht des Duofu-Pavillons aus der Zeit, als er zur Bibliothek der Furen-Universität umgenutzt war: zu sehen sind die Stufen vor der Halle, die Galeriesäulen sowie Türen und Fenster. Das Museum des Prinz-Gong-Palasts veröffentlichte diese Aufnahme in »Geschichtlicher Wandel und konservatorische Instandsetzung des Duofu-Pavillons«; die museumsseitige Studie zur Rekonstruktion der Ausstattung identifiziert sie als Fotografie aus der 1940 erschienenen Mitgliederzeitschrift der Furen-Universität. 1940 ist das Jahr der Veröffentlichung.
Innenraum des Duofu-Pavillons nach seiner Umwandlung in die Bibliothek der Frauenabteilung der Furen-Universität: Studentinnen sitzen lesend an langen Tischen, darüber erkennt man noch die Kassettendecke und die Tafel „Tugend ehren, Glück verlängern“. Diese Aufnahme wurde vom Museum in »Geschichtlicher Wandel und konservatorische Instandsetzung des Duofu-Pavillons« veröffentlicht; die Studie zur Rekonstruktion der Ausstattung vermerkt sie als Innenansicht der Bibliothek der Frauenabteilung aus der Zeitschrift von 1940.
Literatur
- Osvald Sirén: Gardens of China (《中国园林》, Gärten Chinas), New York: Ronald Press Company, 1949.
- Museum des Prinz-Gong-Palasts: 《恭王府历史资料征集、复原与王府文化研究》 (»Sammlung und Rekonstruktion historischer Materialien zum Prinz-Gong-Palast sowie Forschung zur Kultur der Fürstenpaläste«), 2009.
- Hu Yihong: 《“多福轩”的历史沿革和修缮保护》 (»Geschichtlicher Wandel und konservatorische Instandsetzung des Duofu-Pavillons«), Museum des Prinz-Gong-Palasts, 2012.
- Museum des Prinz-Gong-Palasts des Ministeriums für Kultur und Tourismus: 《锡晋斋》 (»Die Xijin-Studierstube«), 2014.
- Meng Qingzhong: 《平复帖》与恭王府的不解之缘 (»Die unlösbare Verbindung der Schriftrolle Pingfu mit dem Prinz-Gong-Palast«), Museum des Prinz-Gong-Palasts, 2018.
- H.-S. Ch’ên, G. N. Kates: Prince Kung’s Palace and its Adjoining Garden in Peking, Monumenta Serica, Bd. 5, Nr. 1–2, 1940, S. 1–80.
- Erste Historische Archive Chinas, Verwaltungszentrum des Prinz-Gong-Palasts des Kulturministeriums (Hrsg.): 《清宫恭王府档案总汇·和珅秘档》 (Gesamtedition der Archivbestände des Prinz-Gong-Palasts der Qing: Geheime Akten Heshens), Verlag der Nationalbibliothek, 2009.
- Yang Naiji: 《谈恭王府》 (»Über den Prinz-Gong-Palast«), in 《槛外论道——建筑史论杂谈》 (Gespräche über den Weg jenseits der Schwelle: vermischte Studien zur Architekturgeschichte), China Architecture & Building Press, 2008.
- Zhao Xun: 《恭王府及花园》 (»Der Prinz-Gong-Palast und sein Garten«), in 《清代王府文化研究文集》 (Sammelband zur Erforschung der Kultur der Fürstenpaläste der Qing-Zeit), Bd. 2, Verlag für Kultur und Kunst, 2012.